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Stadtrat berät über Grünwalder-Ausbau - Mieterhöhung für den TSV 1860

Nächste Etappe in Sachen Umbau des Grünwalder Stadions: Am kommenden Mittwoch berät der Stadtrat über die genaue Umsetzung der Ausbaupläne - noch sind aber einige Fragen zu klären.
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Die Kapazität im Grünwalder Stadion soll auf über 18.000 Plätze erweitert werden.
Die Kapazität im Grünwalder Stadion soll auf über 18.000 Plätze erweitert werden. © Matthias Balk/dpa/Archivbild

Giesing - Wie geht es weiter mit dem Grünwalder Stadion? Schon seit Ende September ist klar, dass die Zuschauerkapazität in der Kultstätte auf Giesings Höhen von 15.000 auf über 18.000 erweitert werden kann, auch die Pläne zur Überdachung der Tribünen lassen sich realisieren. Dies geht aus dem Vorbescheid der Lokalbaukommission hervor. Die wichtigsten Fragen, die sich aus der Machbarkeitsstudie des Architekturbüros Albert Speer und Partner ergeben haben, sind also längst beantwortet.

Wann  und wie der Aus- und Umbau umgesetzt wird, ist allerdings noch offen. An diesem Mittwoch sind die Pläne dem Sportausschuss vorgelegt worden, die Stadtratsfraktionen beraten nun über die genaue inhaltliche und zeitliche Umsetzung. "Die Anwohner brauchen mehr Lärmschutz, die Fans wollen mehr Sitzplätze und gleichzeitig müssen wir das Stadion sanieren. Jetzt wird der Stadtrat darüber beraten, für welches Modul wir uns entscheiden", sagt Bürgermeisterin Verena Dietl (SPD). Aufgrund der Corona-Pandemie, die der Stadt ein historisches Haushalts-Defizit in Höhe von schätzungsweise knapp 550 Millionen Euro bescheren wird, keine leichte Aufgabe.

Mieterhöhung für TSV 1860, FC Bayern II und Türkgücü

Ursprünglich hatte das Architekturbüro Albert Speer und Partner für den Umbau Kosten in Höhe von 30 Millionen Euro veranschlagt. Wie viel die Ertüchtigung des Sechzgerstadions in der Praxis tatsächlich kosten würde, lässt sich aber noch nicht exakt abschätzen.

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Klar ist: Einen Teil des Geldes wird sich die Stadt von den im Grünwalder Stadion spielenden Vereinen zurückholen. Aktuell tragen der TSV 1860, der FC Bayern II und teilweise auch Türkgücü München ihre Heimspiele dort aus. Als Drittligisten sind alle drei Klubs dem Profisport zuzuordnen. Diesen zu unterstützen, stellt allerdings keine kommunale Aufgabe dar. Eine finanzielle Förderung ist also nicht vorgesehen.

Aktuell prüft daher der Planungsausschuss, inwiefern die Miete für die Klubs bei einem Umbau an den Markt angepasst und folglich nach oben korrigiert werden könnte. Aktuell beträgt die Miete nach AZ-Informationen 8,5 Prozent der Bruttoeinnahmen pro Spieltag. Bei Spielen ohne Zuschauern wird lediglich ein Mindestentgelt in Höhe von 2.500 Euro fällig.

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