Bangen um Schweinsteiger und Boateng

Bundestrainer Joachim Löw bangt vor dem Achtelfinal-Schlager am Sonntag (16.00 Uhr/ARD und Sky live) in Bloemfontein gegen England weiter um die angeschlagenen Bastian Schweinsteiger und Jerome Boateng.
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Bastian Schweinsteiger ist angeschlagen
GES-Sportfoto Bastian Schweinsteiger ist angeschlagen

PRETORIA - Bundestrainer Joachim Löw bangt vor dem Achtelfinal-Schlager am Sonntag (16.00 Uhr/ARD und Sky live) in Bloemfontein gegen England weiter um die angeschlagenen Bastian Schweinsteiger und Jerome Boateng.

„Ihr Einsatz ist mehr als fraglich“, sagte Löw am Freitag auf der Pressekonferenz in Pretoria. Besonders der Ausfall des zentralen Mittelfeldspielers Schweinsteiger würde die deutsche Fußball-Nationalmannschaft schwer treffen.

„Das wird schon sehr schwer, die Entscheidung fällt sicher erst kurzfristig“, sagte Löw zu den Einsatzchancen von Schweinsteiger. Der 25-Jährige von Bayern München, in der Vorrunde Dreh- und Angelpunkt des deutschen Spiels, plagt seit dem 1:0 im abschließenden Vorrundenspiel gegen Ghana eine Verhärtung im Oberschenkel. Boateng klagt über Wadenprobleme. Bei Mesut Özil, der gegen die Ghanaer umgeknickt war, konnte der Bundestrainer Entwarnung geben.

Sollte Schweinsteiger im Klassiker gegen den Erzrivalen ausfallen, wäre der künftige Münchner Toni Kroos wohl erste Wahl. Der 20-Jährige wurde von Löw bereits beim Länderspiel in Ungarn (3: 0) auf dieser Position eingesetzt und zudem für Schweinsteiger beim 1:0 gegen Ghana in der Schlussphase eingewechselt. „Toni hat Selbstvertrauen. Nach seiner Einwechslung gegen Ghana hat er gezeigt, dass er da ist“, sagte Löw. Kroos würde zusammen mit Sami Khedira die „Doppel-Sechs“ bilden, wobei der Stuttgarter in diesem Fall den defensiveren Part übernehmen würde.

In der Abwehr vor Torwart Manuel Neuer könnte der Hamburger Marcell Jansen den verletzten Boateng auf der linken Seite ersetzen. Für den 24-Jährigen wäre es ebenso wie für den fünfmaligen Nationalspieler Kroos der erste WM-Einsatz von Beginn an. Ansonsten vertraut der Bundestrainer in der Viererkette weiter auf Kapitän Philipp Lahm, den zuletzt schwachen Per Mertesacker und auf Arne Friedrich.

Im offensiven Mittelfeld dürften weiterhin Thomas Müller, Mesut Özil und Lukas Podolski gesetzt sein. Im Sturm wird wohl Miroslav Klose nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre wieder in die Startelf zurückkehren. Zumal Cacau gegen Ghana zwar sehr bemüht, aber auch wenig torgefährlich war. Löw wollte dies aber am Freitag noch offen lassen.

Die voraussichtliche Aufstellungen der DFB-Elf:

1 Neuer/Schalke 04 (24 Jahre/8 Länderspiele/0 Tore) – 16 Lahm/Bayern München (26/68/4), 17 Mertesacker/Werder Bremen (25/65/1), 3 Friedrich/Hertha BSC Berlin (31/75/0), Jansen/Hamburger SV (24/32/2) – 6 Khedira/VfB Stuttgart (23/8/0), 7 Schweinsteiger/Bayern München (25/76/21) oder 18 Kroos/Bayer Leverkusen (20/5/0) – 13 Müller/Bayern München (20/5/1), 8 Özil/Werder Bremen (21/13/2), 10 Podolski/1. FC Köln (25/76/39) – 11 Klose/Bayern München (32/98/49) oder 19 Cacau/VfB Stuttgart (29/11/4). – Trainer: Löw

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