Wieder gewonnen, aber wie? FC Bayern bleibt nach Zittersieg kritisch

Der FC Bayern feiert einen knappen Sieg beim FC Augsburg, muss sich dabei aber auf sein Glück verlassen. Hansi Flick sieht die Leistung seiner Mannschaft kritisch, während Manuel Neuer und Joshua Kimmich die Selbstverständlichkeit im eigenen Spiel vermissen.
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Trotz des Sieges bemängelte Trainer Hansi Flick die Leistung seiner Mannschaft beim FC Augsburg.
Trotz des Sieges bemängelte Trainer Hansi Flick die Leistung seiner Mannschaft beim FC Augsburg. © imago images / Poolfoto

München - Zwar ist der FC Bayern nach dem knappen 1:0-Erfolg in Augsburg weiterhin mit vier Punkten Vorsprung Tabellenführer, der Weg dorthin war jedoch denkbar holprig. Gegen den FCA stand man kurz davor, mal wieder eine Führung aus der Hand zu geben. Insbesondere im zweiten Durchgang tat sich der Rekordmeister enorm schwer gegen die Fuggerstätter, die nach dem Seitenwechsel insgesamt neun Torschüsse abgaben.

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Hansi Flick: Haben in der zweiten Halbzeit zu viele Fehler gemacht

"Die zweite Halbzeit gibt uns Anlass, das Ganze kritisch zu sehen – aber auch die erste, da mussten wir das Spiel für uns entscheiden", bemängelte Trainer Hansi Flick nach der Partie.

"Wenn man was Positives rausziehen möchte: Die Mannschaft hat gefightet, die Null steht", stellte der Übungsleiter klar. Bei der Heimfahrt nach München bleibt jedoch das berühmte "Gschmäckle": "Aber klar ist, dass wir in der zweiten Halbzeit zu viele Fehler gemacht haben und zu viele Ballverluste hatten", sagte Flick abschließend.

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Ähnlich kritisch bewertete Kapitän Manuel Neuer den Leistungsabfall im zweiten Durchgang. "Wir waren uns in der Halbzeit zu sicher, dass wir das zweite Tor machen würden. Das lag uns in der ersten Halbzeit schon auf dem Fuß", begründete der Welttorhüter bei "Sky": "Es kam leider anders. Wir hatten nur zwei Torchancen, das ist zu wenig für uns. Wir mussten mit Mann und Maus kämpfen, damit wir die Null hinten halten."

Die fehlende Selbstverständlichkeit, die der Nationaltorhüter seiner Mannschaft aktuell attestiert, vermisst auch Mittelfeld-Antreiber Joshua Kimmich. "Es geht gerade nicht so leichtfüßig. Wir brauchen schon wieder diese Gier, die Spiele nicht nur über die Zeit zu retten, sondern mit Souveränität zu gewinnen", meinte der 25-Jährige.

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