Warum Serge Gnabry beim FC Bayern immer wichtiger wird

Der Offensivstar des FC Bayern erhält einen neuen Vertrag. "Serge Gnabry ist einer unserer jungen Wilden und ein wichtiger Bestandteil des FC Bayern der Zukunft", sagt Sportdirektor Hasan Salihamidzic.
| Maximilian Koch
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Flügelflitzer beim FC Bayern: Serge Gnabry
MIS/imago Flügelflitzer beim FC Bayern: Serge Gnabry

München - Bei Serge Gnabry wäre der Begriff "frühreif" eine Untertreibung. Heute wie damals. Mit gerade einmal 16 Jahren wagte der Offensivstar des FC Bayern einst das Abenteuer im Ausland, vom beschaulichen Weissach in der Nähe von Stuttgart ging es in die Weltmetropole London. Der FC Arsenal bezahlte 100.000 Euro Ablöse an den VfB. Wahnsinnig viel Geld für einen Teenager. Im März 2019 liegt Gnabrys Marktwert nun bei 40 Millionen Euro. "Wer weiß, wo ich wäre, wenn ich in Stuttgart geblieben wäre", blickte Gnabry im "Playboy" zurück: "Ich hatte schon Bedenken, bin aber halt ein Risiko-Mensch."

Der Mann fürs Risiko. Auch im Bayern-Team der Saison 2018/19. Acht Tore und fünf Vorlagen gelangen dem 23-Jährigen in dieser Saison. Lohn für seine starken Leistungen: Am Dienstag wurde Gnabrys Vertrag bis 2023 verlängert. Auf dem Trainingsplatz gab’s Glückwünsche von den Kollegen – und einen freundschaftlichen Klaps von Thomas Müller auf den Hinterkopf.

Gnabry: "Weiß, dass ich mich weiterentwickeln muss"

"Serge ist einer unserer jungen Wilden und ein wichtiger Bestandteil des FC Bayern der Zukunft", sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic. Gnabry selbst meinte: "Ich hoffe natürlich auf viele Titel und tolle Momente. Sportlich läuft es bei mir persönlich derzeit sehr gut, aber ich weiß, dass ich noch Potenzial habe und mich weiterentwickeln muss." Doch Gnabry ist schon sehr weit, abgeklärt, wirkt reflektiert. Und ganz nebenbei ist er verantwortlich dafür, dass Bayern den verletzungsbedingten Ausfall von Arjen Robben (35) über Monate auffangen konnte.

FC Bayern: Die Vertragslaufzeiten der Spieler

Im Kraftraum ist der Youngster ähnlich oft wie sein Vorgänger zu finden. Gnabry hat diesen Ehrgeiz von seinem Vater mitbekommen. "Ich soll mehr machen als die anderen – das war seine Devise und sicher kein schlechter Tipp."

Gnabrys Weg war vorgezeichnet. "Klar hilft es, wenn man früh weiß, dass man Profi werden will, aber ein Kind sollte auch ein Kind bleiben", sagt er. Gnabry ist schnell erwachsen geworden. Bei ihm hat sich das Risiko gelohnt.

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