Von Haifa über ManU bis nach Madrid

Im Finale gescheitert, aber der Weg dahin war teilweise mehr als eindrucksvoll: Eine Chronologie der Champions-League-Saison des FC Bayern München.
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Das Champions-League-Finale 2010 in Madrid
dpa Das Champions-League-Finale 2010 in Madrid

MADRID - Im Finale gescheitert, aber der Weg dahin war teilweise mehr als eindrucksvoll: Eine Chronologie der Champions-League-Saison des FC Bayern München.

Nur ein Sieg fehlte dem FC Bayern München zum historischen Erfolg. Durch das 0:2 gegen Inter Mailand verpasste der deutsche Fußball-Rekordmeister das Triple. Aber auch als unterlegener Champions-League-Finalist beendete er die Saison so, wie es keiner erwartet hatte. Die Münchner standen gleich mehrfach vor dem Aus, kamen mit viel Moral aber immer wieder zurück. Nur im Endspiel gelang dies den Überlebenskünstlern nicht mehr.

Die Champions-League-Saison im Überblick:

Vorrunde

15. September: Maccabi Haifa – FC Bayern 0:3 Zum Start in die Champions-League-Saison „müllert“ es beim FC Bayern. Aufsteiger Thomas Müller trifft zweimal. Der gelungene Start macht Hoffnung.

30. September: FC Bayern – Juventus Turin 0:0 Bayern spielt nicht schlecht, aber trifft das Tor nicht. Dazu verletzt sich Arjen Robben am Knie. Die Tabellenführung muss nun mit Bordeaux geteilt werden.

21. Oktober: Girondins Bordeaux – FC Bayern 2:1 So nicht! Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge knöpft sich beim Bankett die Verlierer vor: „Ich möchte Euch dringend empfehlen und anraten, eine andere Gangart anzulegen.“

3. November: FC Bayern – Girondins Bordeaux 0:2 War's das, FC Bayern? „Die Hoffnung ist da, aber es ist schwer, dran zu glauben“, sagt Philipp Lahm. Nur wenn Turin patzt, geht's weiter.

25. November: FC Bayern – Maccabi Haifa 1:0 Bayern-Dusel oder Fügung? Olic trifft zum so wichtigen Tor und Turin verliert. Am Ende der Woche gibt der Zuspruch bei der Jahreshauptversammlung Mannschaft und Trainer Auftrieb.

8. Dezember: Juventus Turin – FC Bayern 1:4 Sieg im ersten Saison-Finale. „Es war überwältigend, traumhafter Fußball“, schwärmt Sportdirektor Christian Nerlinger nach der „magischen Nacht“. Bayern steht im Achtelfinale

K.o.-Runde

17. Februar: FC Bayern – AC Florenz 2:1 Klose sei Dank – und auch Schiedsrichter Tom Henning Ovrebo. „Wir haben Glück gehabt, denn unser Siegtor war klar abseits“, sagt Trainer Louis van Gaal.

9. März: AC Florenz – FC Bayern 3:2 Im Hexenkessel von Florenz steht der FC Bayern zweimal am Rande des K.o., doch Mark van Bommel und Arjen Robben mit einem Traumtor sorgen fürs Weiterkommen der Stehaufmänner.

30. März: FC Bayern – Manchester United 2:1 Schnell liegen die Münchner nach dem Rooney-Tor zurück. Aber natürlich kommen sie zurück. Ribéry und Olic sorgen für den „süßen Sieg“ (van Gaal).

7. April: Manchester United – FC Bayern 3:2 Beckenbauer sieht die „schönste Niederlage der Vereinsgeschichte“. Nach dem 0:3 waren die Münchner so gut wie draußen. Dann kamen Olic und Robbens „Tor des Jahres“. .

21. April: FC Bayern – Olympique Lyon 1:0 Rot für Ribéry und wieder ist Robbens goldener Fuß zur Stelle. Die Ersten träumen vom Finale in Madrid. Auch Ribéry, aber der Einspruch der Bayern gegen seinen Platzverweis bleibt ohne Erfolg.

27. April: Olympique Lyon – FC Bayern 0:3 Im letzten Spiel vor dem Finale der überzeugendste Auftritt. Dreimal trifft Olic. „Das ist Fußball in Vollendung gewesen“, schwärmt Präsident Uli Hoeneß.

22. Mai: FC Bayern – Inter Mailand 0:2 Aus der Traum. Die Bayern scheitern an Inters Effizienz. Trotzdem dürfen die Münchner auf die beste Champions-League-Saison seit dem Sieg 2001 zurückblicken. Jetzt wollen sie wie nach dem verlorenen Finale von 1999 zurückkommen. Überlebenskünstler sind sie ja.

dpa

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