Sogar im TV zu hören: Müller wettert lautstark gegen Schiedsrichter

Thomas Müller sieht beim Spiel gegen Atlético Madrid eine mehr als zweifelhafte Gelbe Karte - und schimpft danach so lautstark in Richtung des Schiedsrichters, dass es sogar im Fernsehen zu hören ist.
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Thomas Müller hatte nur bedingt Verständnis für die Gelbe Karte, die ihm Schiedsrichter Michael Oliver zeigte.
Thomas Müller hatte nur bedingt Verständnis für die Gelbe Karte, die ihm Schiedsrichter Michael Oliver zeigte. © Rauchensteiner/Augenklick

München - Thomas Müller und der englische Schiedsrichter Michael Oliver werden so schnell wohl keine Freunde mehr.

In der 21. Minute der Partie der Bayern gegen Atlético Madrid am Mittwochabend (4:0) ging der Angreifer der Bayern auf der linken Offensivseite zum Ball und spitzelte das Spielgerät in Richtung Joshua Kimmich, traf danach allerdings den zu spät kommenden Kieran Trippier. Der Unparteiische ließ zunächst wenige Sekunden weiterspielen, blickte dann aber zurück auf den am Boden liegenden Atlético-Verteidiger und pfiff das Spiel ab.

Müller: Atlético "die größten Rabauken im europäischen Fußball"

Für Müller gab es im Anschluss sogar die Gelbe Karte - obwohl eigentlich nicht einmal ein Foul vorlag. Der Verwarnte reagierte völlig entsetzt und ließ seiner Wut freien Lauf. "Was ist hier los? Wir spielen gegen Atlético Madrid, die größten Rabauken im europäischen Fußball", wetterte Müller lautstark. So laut, dass der Wutausbruch des 31-Jährigen über die Außenmikrofone sogar bei der TV-Übertragung zu hören war. Schiedsrichter Oliver beließ es - wenig überraschend - dennoch bei der Gelben Karte.

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Trainer Hansi Flick sah durchaus etwas Positives im emotionalen Ausbruch seines Angreifers. "Danach hatten wir eine gewisse körperliche Präsenz, die wichtig war. Gegen eine Mannschaft, die sehr robust agiert. Wir haben das erste Spiel insgesamt mit vier Toren souverän runtergespielt", meinte der Bayern-Coach nach der Partie.

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