Rummenigge: Erneuter Lockdown wäre "Drama" für Fußball

Karl-Heinz Rummenigge zeigt sich aufgrund weiterer drohender Pandemie-Folgen auf den Fußball äußerst besorgt. "Ein nochmaliger Lockdown für den Fußball wäre ein Drama", sagt der Bayern-Boss.
| AZ/dpa
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Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge.
Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge. © Roland Weihrauch/dpa/Archivbild

München - Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge hat nach dem Corona-Fall des Münchner Profis Serge Gnabry vor weiteren Pandemie-Folgen für die Fußball-Branche gewarnt. Man müsse angesichts aktuell wieder steigender Infektionszahlen "nochmal die Sinne schärfen", mahnte der Vorstandsvorsitzende des Rekordmeisters.

"Ein nochmaliger Lockdown für den Fußball wäre ein Drama", sagte Rummenigge am Mittwochabend dem TV-Sender "Sky". Vor dem Auftaktspiel der Bayern in der Champions League gegen Atlético Madrid (4:0) war die Corona-Infektion von Nationalspieler Gnabry bekanntgeworden.

Rummenigge: Spielplan lässt keine Ausfälle zu

Rummenigge bedankte sich beim Münchner Gesundheitsamt, das nach einer weiteren Testreihe beim Team die Partie gegen die Spanier erlaubt hatte. Gnabry hatte am Dienstag noch am Training der Münchner teilgenommen. "Wir haben einen Spielplan, der fast gar keine Spielausfälle mehr ermöglicht", sagte Rummenigge.

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Erneut bedauerte der 65-Jährige, dass seit Beginn der Corona-Krise in der Allianz Arena ohne Zuschauer gespielt werden muss. "Die Fußballkultur leidet wahnsinnig ohne Zuschauer", sagte Rummenigge. Dies bereite ihm mindestens genauso viel Sorge wie die finanziellen Schäden durch die Pandemie.

Wie beim UEFA-Supercup in Budapest wollen die Bayern nun den Behörden die Einrichtung eines Fiebermesstunnels für die Fans beim Einlass ins Stadion vorschlagen, sagte Rummenigge. Damit will der Club eine teilweise Wiederzulassung von Zuschauern erreichen.

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