Ribéry zur CL-Auslosung: "Hätte lieber gegen ManU gespielt"

Der FC Bayern trifft in der Champions- League- Vorrunde auf Luca Tonis Ex-Club Florenz und auf Lyon und Bukarest. Machbare Gegner zum Auftakt, die nicht allen passen: Franck Ribéry hätte lieber gleich gegen Spitzenmannschaften gespielt.
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MONTE CARLO - Der FC Bayern trifft in der Champions- League- Vorrunde auf Luca Tonis Ex-Club Florenz und auf Lyon und Bukarest. Machbare Gegner zum Auftakt, die nicht allen passen: Franck Ribéry hätte lieber gleich gegen Spitzenmannschaften gespielt.

Die ganz dicken Brocken bleiben ihnen erspart. Finanz-Vorstand Karl Hopfner hat den Bayern an seinem 56. Geburtstag also Glück gebracht bei der Auslosung der Vorrunden-Gruppen für die Champions League 2008/09.

Steaua Bukarest, der 23-fache rumänische Titelträger, Olympique Lyon, Frankreichs Serien-Meister Olympique Lyon und Ex-Toni-Klub AC Florenz sind die Gegner, die ersten Hürden auf dem Weg nach Rom, ins Finale am 27. Mai 2009.

Wieder in Italien, genau da, wo sich die Bayern 2001 mit der legendären Truppe um Stefan Effenberg, Oliver Kahn und Trainer Ottmar Hitzfeld zuletzt „das Ding“ (Kahn) holten mit dem Triumph über Valencia in Mailand nach dem Elfmeterkrimi (5:4).

Nun, nach einem Jahr Abstinenz in der Luxus-Liga, der neue Anlauf auf das Objekt der Begierde, den Henkelpott. Der am 17. September in Bukarest beginnt. Am 30. September kommt es zum Wiesn- Heimspiel gegen Lyon, drei Wochen später (21. Oktober) gastiert der AC Florenz in der Allianz Arena. Die weiteren Termine: 5. November in Florenz, 25. November zuhause gegen Steaua und 10. Dezember in Lyon.

„Eine Gruppe, die keiner unterschätzen sollte. Alle Gegner sind schwer zu spielen, große Klubs in ihren Ländern. Ein Schmankerl für Luca Toni und viele Fußballfans in Deutschland und Italien ist natürlich das Duell mit dem AC Florenz. Ich freue mich auf alle diese Spiele und bin zuversichtlich, dass wir unser Ziel, weiterzukommen, schaffen werden“, so die erste Reaktion von Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge.

Auch Kapitän Mark van Bommel ist optimistisch. „Dass das schwierig wird ist klar. Aber wir sind der FC Bayern. Wir werden weiterkommen!“ Trainer Jürgen Klinsmann reagierte eher zurückhaltend: „Diese Gruppe hat es in sich. Es wird eine sehr, sehr spannende Angelegenheit.“ Franck Ribéry dagegen war gar nicht zufrieden mit der Auslosung. Der Franzose: „Ich hätte lieber gegen eine andere große Mannschaft wie Chelsea, Manchester oder Arsenal gespielt – aber nicht gegen Lyon. Aus eigener Erfahrung weiß ich nur zu gut, dass das eine sehr gute Mannschaft ist, die schwer zu schlagen ist.“ Was auch die Bayern schon schmerzlich zu spüren bekamen. Ausgerechnet in ihrer Triumph- Saison wurden sie in Lyon 0:3 gedemütigt. Was die legendäre Wutrede von Präsident Franz Beckenbauer beim Mitternachts-Bankett auslöste. „Altherren-Fußball“ attestierte der „wilde Kaiser“ Kahn und Co. damals, tobte: „Ihr spielt wie die Uwe-Seeler- Traditionsmannschaft.“

Über die aktuellen Stärken und Schwächen von Lyon kann sich Ribéry schlau machen. „Über den AC Florenz wird uns Luca Toni jede Menge erzählen können. Für ihn ist das natürlich ein Highlight“, sagt van Bommel. Miro Klose hat vor allem vor Bukarest Respekt. „Das ist die unbekannte Mannschaft in dieser Gruppe, aber gerade deswegen nicht zu unterschätzen.“ Philipp Lahm ganz cool: „Wenn wir unsere Leistung bringen, kommen wir auch in die nächste Runde.“

Das ist auch das erklärte Ziel von Werder Bremen. Die Hanseaten kriegen es mit Inter Mailand, Panathinaikos Athen und Anorthosis Famagusta zu tun. Manager Klaus Allofs: „Wir sind zufrieden. Inter ist eine große Herausforderung. Die Griechen können sehr unangenehm sein. Mit der Überraschung Famagusta erleben wir eine Premiere. Auch das hat seinen Reiz. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass wir die Aufgabe nicht lösen können.“ Das sehen die Bayern genau so.

Franz Meier

Gruppe A

FC Chelsea
AS Rom
Girondins Bordeaux
CFR Cluj

Gruppe B

Inter Mailand
Werder Bremen
Panathinaikos Athen
Anorthosis Famagusta

Gruppe C

FC Barcelona
Sporting Lissabon
FC Basel
Schachtjor Donezk

Gruppe D

FC Liverpool
PSV Eindhoven
Olympique Marseille
Atlético Madrid

Gruppe E

Manchester United
FC Villarreal
Celtic Glasgow
Aalborg BK

Gruppe F

Olympique Lyon
Bayern München
Steaua Bukarest
AC Florenz

Gruppe G

FC Arsenal
FC Porto
Fenerbahce Istanbul
Dynamo Kiew

Gruppe H

Real Madrid
Juventus Turin
Zenit St. Petersburg
BATE Borissow

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