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Nach Pavard-Schock: Ärzte schließen Gehirnerschütterung beim Bayern-Star aus

Nach einem rüden Einsteigen von Robin Gosens musste Bayern-Star Benjamin Pavard zwischenzeitlich behandelt werden. Für kurze Zeit verlor er offenbar sogar das Bewusstsein – eine Gehirnerschütterung hat er aber nicht erlitten.
| AZ/SID/dpa
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Benjamin Pavard wirkte sichtlich mitgenommen.
Benjamin Pavard wirkte sichtlich mitgenommen. © imago images / Xinhua

München - Nach dem schrecklichen Vorfall um Dänemark-Star Christian Eriksen am Wochenende kam es am Dienstagabend bei der Partie zwischen Frankreich und Deutschland zu einem weiteren Schockmoment. 

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Pavard bekommt Knie an den Kopf

Der deutsche Linksverteidiger Robin Gosens von Atalanta Bergamo hatte in der 58. Minute versucht, im gegnerischen Strafraum eine Flanke von Joshua Kimmich zu erreichen. Er krachte dabei von der Seite gegen Pavards Kopf, der Franzose schlug bäuchlings knallhart auf dem Rasen auf. 

"Ich habe einen höllischen Schock erlitten", sagte der 25-Jährige nach dem 1:0 des Weltmeisters in München am Dienstag, "ich war zehn bis 15 Sekunden bewusstlos."

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Keine Gehirnerschütterung bei Pavard

Mittlerweile ist klar, Pavard hat keine Gehirnerschütterung erlitten. Das teilte die Europäische Fußball-Union am Donnerstag unter Berufung auf die Teamärzte der Équipe Tricolore mit. Bereits unmittelbar nach Pavards Zusammenprall mit dem deutschen Nationalspieler Robin Gosens habe es dafür keine Anzeichen gegeben, eine spätere Untersuchung habe dies dann bestätigt.

"Den Berichten zufolge, die wir vom Mannschaftsarzt erhalten haben, scheint eine Bewusstlosigkeit nicht eingetreten zu sein", teilte die UEFA mit. Nach der Partie war darüber diskutiert worden, ob Pavard nicht hätte ausgewechselt werden müssen. Kopfverletzungen im Fußball sind weiter ein sensibles Thema. Die UEFA verwies auf die eigene, für alle Teams verpflichtende "Concussion Charter" für den Umgang mit Kopfverletzungen. Bei Anzeichen einer Gehirnerschütterung oder Bewusstlosigkeit muss der Spieler ausgewechselt werden. "Der Teamarzt ist die einzige Person", die über das Vorgehen entscheiden dürfe, schreibt die UEFA vor.

 

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