Oliver Kahn soll am 1. Januar beim FC Bayern beginnen

Anfang 2020 soll Oliver Kahn zum FC Bayern zurückkehren. Dies bestätigte Präsident Uli Hoeneß nun - und erklärt, weshalb der ehemalige Welttorhüter die Wunschlösung des Rekordmeisters ist.
| AZ/dpa
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Oliver Kahn wird 2020 zum FC Bayern zurückkehren.
firo/Augenklick Oliver Kahn wird 2020 zum FC Bayern zurückkehren.

München - Was die AZ bereits Anfang März exklusiv vermeldete, wird Ex-Nationaltorhüter Oliver Kahn Anfang kommenden Jahres als Anwärter auf den Vorstandsvorsitz zum FC Bayern München zurückkehren. Dies bestätigt nun auch Bayern-Präsident Uli Hoeneß. "Es ist derzeit vorgesehen, dass es am 1. Januar 2020 losgeht", sagt Hoeneß im Interview der Deutschen Presse-Agentur. "Wir sind in sehr konkreten Gesprächen mit Oliver", ergänzt der 67 Jahre alte Aufsichtsratschef.

Der frühere Bayern-Kapitän Kahn (49) ist Hoeneß' Wunschlösung für die Nachfolge von Karl-Heinz Rummenigge (63). "Wir sind aber nicht unter Zeitdruck, weil Karl-Heinz seinen Vertrag als Vorstandsvorsitzender bis Ende 2021 verlängert hat", erklärt Hoeneß. Rummenigge will nach dann knapp 20 Jahren an der Spitze des Vorstandes aufhören. Kahn soll zuvor erprobt und von Amtsinhaber Rummenigge eingearbeitet werden.

Hoeneß erklärt: Darum ist der FC Bayern von Kahn überzeugt

Hoeneß hält Kahn für qualifiziert für den anspruchsvollen Job an der Spitze der FC Bayern München AG. "Mir gefällt Olivers Entwicklung nach der Spieler-Karriere. Er hat sich als Experte im Fernsehen fantastisch entwickelt, ein Fernstudium in Betriebswirtschaft gemacht und eine Firma gegründet. Wir haben hier jemanden, der den Fußball als Torwart auf allerhöchstem Niveau erlebt hat und zugleich in der Lage ist, im wirtschaftlichen Bereich seinen Mann zu stehen. Das reizt uns so", begründet der Präsident und langjährige Manager.

Kahn spielte von 1994 bis 2008 für den FC Bayern. Er gewann mit dem deutschen Rekordmeister zahlreiche Titel. Höhepunkt war der Gewinn der Champions League 2001. Aktuell führt der gebürtige Karlsruher ein Unternehmen (Goalplay) und arbeitet als Fußballexperte für das ZDF.

Neben Karl-Heinz Rummenigge, Hasan Salihamidzic und Niko Kovac wäre Kahn ein weiterer Ex-Spieler, der bei den Bayern eine Führungsposition erhält. Auch dazu äußerte sich Hoeneß: "Es ist hilfreich, wenn du in wichtigen Positionen Leute einbauen kannst, die Stallgeruch haben, die als Spieler die DNA des FC Bayern aufgesaugt haben. Das ist keine unabdingbare Voraussetzung, aber es ist hilfreich", sagt der Bayern-Präsident, der für die neuen Kandidaten allerdings Geduld fordert: "Auch ich hatte mit 27, als ich angefangen habe, keine Ahnung, wie es geht. Aber ich habe es gelernt. Das war learning by doing. Die Chance gibt es auch jetzt für junge Ex-Spieler. Hasan Salihamidzic etwa macht einen sehr guten Job als Sportdirektor."

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