Nachwuchssorgen des FC Bayern: Das sagt Thomas Müller

Als Thomas Müller vor knapp sieben Jahren zu den Profis des FC Bayern stieß, schaffte er dank des Empfehlungsmarketings von Co-Trainer Hermann Gerland den Sprung. Müller weiß also, wovon er spricht, wenn es um den Nachwuchs geht.  
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Publikumsliebling: Nationalspieler Thomas Müller posiert im Trainingslager mit den ganz jungen Fans des FC Bayern fürs Foto.
dpa Publikumsliebling: Nationalspieler Thomas Müller posiert im Trainingslager mit den ganz jungen Fans des FC Bayern fürs Foto.

Als Thomas Müller vor knapp sieben Jahren zu den Profis des FC Bayern stieß, schaffte er dank des Empfehlungsmarketings von Co-Trainer Hermann Gerland den Sprung. Müller weiß also, wovon er spricht, wenn es um den Nachwuchs geht.

München - Er selbst erlebte 2010 einen Bilderbuchstart beim FC Bayern - von Co-Trainer Hermann Gerland hochgelobt und empfohlen, von Chefcoach Louis van Gaal aufgestellt und gefördert: Thomas Müller stieg beim deutschen Rekordmeister in Windeseile zum Leistungsträger, Publikumsliebling und Nationalspieler auf.

Inzwischen ist der 27-Jährige eine der Identifikationsfiguren bei den Münchnern, wenn er auch im Moment ein tiefes Tal durchschreitet.

Was sagt Thomas Müller über die Tatsache, dass immer weniger Talente den Sprung in den Profikader des FC Bayern schaffen? Wo doch schon FCB-Präsident Uli Hoeneß zuletzt festgestellt hatte: "Im Nachwuchsbereich haben wir nicht gut gearbeitet, da müssen wir uns alle an die eigene Nase fassen. Wir dürfen es uns jetzt nicht mehr erlauben, die nächsten fünf Jahre so zu gestalten wie die vergangenen fünf."

"Es ist ganz normal, dass die eigenen Spieler zunächst immer etwas kleiner gehalten werden", wird Müller im Magazin Socrates zitiert und setzt sich dabei mit dem Thema Wertschätzung von Nachwuchskräften aus den eigenen Reihen auseinander.

Lesen Sie hier: Bei RB Leipzig spricht man vom Titel

Aber er verbreitet auch Hoffnung. Weil es eben immer weniger deutsche Spieler aus der eigenen Jugend im Kader gebe, werde mehr auf diesen Spielertyp geachtet: "Man will nicht, dass es diesen Typen beim FC Bayern irgendwann nicht mehr gibt."

Er selbst kenne aus sportlicher Sicht nichts anderes als den FC Bayern: "Seit ich zehn Jahre alt bin, fahre ich fast täglich an die Säbener Straße. Ich kenne alle handelnden Personen im Verein. Ich kann mir nicht vorstellen, wie das woanders ist. Wenn wir über Heimat sprechen, dann kann ich auf den Fußball bezogen schon sagen: Der FC Bayern ist mein Wohnzimmer."

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