"Müssen wir uns verbessern": Hansi Flick hadert mit Ecken-Statistik des FC Bayern

Der FC Bayern ist zwar die offensivstärkste Mannschaft der Liga, hat aber bei den Standards in dieser Saison noch Nachholbedarf. Hansi Flick ist von einer Statistik alles andere als begeistert.
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Trainer des FC Bayern: Hansi Flick,
Trainer des FC Bayern: Hansi Flick, © IMAGO / Sven Simon

München – Neben Toren aus dem Spiel heraus sind Standards ein probates Mittel, um im Fußball erfolgreich zu sein, das weiß auch Hansi Flick. Eine Statistik belegt aber, dass der FC Bayern diese Art Tore zu erzielen kaum nutzt.

In der aktuellen Saison haben die Münchner in 44 Pflichtspielen, 308 Ecken herausgeholt und dabei lediglich sieben Tore erzielt, Flick hadert mit diesem Wert.

Flick: Ecken? "Über die Statistik bin ich nicht begeistert"

"Über die Statistik bin ich nicht begeistert. Bei mehr als 300 Standards muss man etwas mehr rausholen", sagte der Bayern-Coach auf der Pressekonferenz am Freitag. "Wir können und müssen uns verbessern." Im Ansatz seien die Standards ganz gut, allerdings springe zu wenig dabei raus.

Flick gibt allerdings auch zu verstehen, dass dem Triple-Sieger aktuell die Zeit dafür fehle: "Wir haben solche Dinge aber auch nicht allzu oft trainieren können. Wir müssen immer abwägen - Regeneration oder Taktik, was auch an die Substanz geht." 

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Eckball-Variante gegen Bremen geglückt

Vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel Mitte März in Bremen hatten die Bayern eine Eckball-Variante eingeübt und wurden prompt dafür belohnt. Joshua Kimmich, der gewöhnlich für die Standards beim Rekordmeister zuständig ist, schlug die Ecke hart und kurz an den ersten Pfosten. Thomas Müller verlängerte den Ball hinter die Bremer Verteidiger, wo Leon Goretzka ihn nur noch über die Linie schieben musste.

"Mich freut es besonders, dass wir durch ein Eckball-Tor in Führung gegangen sind", erklärte Flick damals nach dem 3:1-Erfolg. "Da haben sich Toni Tapalović und Miro Klose etwas einfallen lassen. Da auch nochmal Dank und Kompliment an die Arbeit."

Der 56-Jährige ist sich sicher, bei mehr Training "steigen die Chancen, mehr Tore daraus zu erzielen". Mit dem Auswärtsspiel gegen den VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr, Sky und im AZ-Liveticker) startet für die Bayern erstmal eine englische Woche – danach hat der Rekordmeister zwei Wochen Zeit, um die nächste Standard-Variante einzustudieren.

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