Lothar Matthäus: Bin mir sicher, dass Leroy Sane zum FC Bayern kommt

Lothar Matthäus ist sich sicher, dass Leroy Sané zum FC Bayern kommt. Vor allem die deutlichen Aussagen von Präsident Uli Hoeneß bestärken den Rekordnationalspieler in seiner Meinung.
| dpa/AZ
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Lothar Matthäus glaubt an einen Wechsel von Leroy Sané zum FC Bayern.
AZ-Montage, Augenklick/sampics, dpa/Swen Pförtner Lothar Matthäus glaubt an einen Wechsel von Leroy Sané zum FC Bayern.

Berlin - Nach Meinung von Rekordnationalspieler Lothar Matthäus ist die Einkaufstour des FC Bayern mit Benjamin Pavard und Lucas Hernandez noch nicht beendet. "Ein Spieler, der in meinen Augen nächstes Jahr die Bayern-Fans verzaubern wird, ist Leroy Sané. Ich bin mir sicher, dass er nach München wechselt", schrieb der frühere Bayern-Profi in seiner Kolumne auf "sport.sky.de". "Wenn Uli Hoeneß öffentlich verrät, dass man sich um den Spieler bemüht, landet dieser in den allermeisten Fällen auch bei Bayern", meinte der 58-Jährige zur möglichen Verpflichtung des Stürmers von Manchester City.

Matthäus: "Sané einer der besten Flügel-Stürmer, die es gibt"

Für Matthäus wäre dies "ein fantastischer Transfer, denn Sané ist einer der besten Flügel-Stürmer die es gibt. Trickreich, torgefährlich, schnell, auf beiden Flügeln einsetzbar und mit einer großen Zukunft versehen." Es wäre "ein Win-win-Transfer" für alle Parteien.

Nach dem Ende der Ära von Franck Ribéry und Arjen Robben wäre der 23 Jahre alte Sané ein leistungsstarker Nachfolger für den linken Flügel. Die französischen Weltmeister Hernández (Atlético Madrid/80 Millionen Euro) und Pavard (VfB Stuttgart/35) sind von den Bayern schon im Paket für über 100 Millionen Euro verpflichtet worden. Sie sollen die Abwehr verbessern.

Hart ging Matthäus mit Jérôme Boateng ins Gericht, der sich nach dem Pokalsieg der Bayern gegen RB Leipzig (3:0) in die Katakomben des Berliner Olympiastadions verdrückt hatte. "Damit hat er sich ein weiteres Mal selbst disqualifiziert, und es wäre für alle Parteien am besten, wenn er den FC Bayern jetzt verlässt", kritisierte der Sky-Experte. Präsident Hoeneß hatte Innenverteidiger Boateng am Sonntag zu einem vorzeitigen Vereinswechsel geraten.

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