Julian Weigl von Borussia Dortmund: Darum kam er nicht zum FC Bayern

Ex-Löwe Julian Weigl ist bei Borussia Dortmund mittlerweile eine feste Größe. Der 21-Jährige ist im Mittelfeld gesetzt und bringt konstant gute Leistungen. Beinahe wäre Weigl aber nicht beim TSV 1860, sondern beim Erzrivalen von der Säbener Straße gelandet.
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Julian Weigl war im Probetraining des FC Bayern, doch der deutsche Rekordmeister lehnte ihn ab. Stattdessen ging es dann für ihn zum TSV 1860 München.
dpa Julian Weigl war im Probetraining des FC Bayern, doch der deutsche Rekordmeister lehnte ihn ab. Stattdessen ging es dann für ihn zum TSV 1860 München.

München - Nach dem 2:2 der Dortmunder Borussia gegen Real Madrid brachte die spanische Sportzeitung "Marca" einen Mann mit den "Königlichen" in Verbindung. Der spanische Spitzenklub mit den Superstars Cristiano Ronaldo, Gareth Bale und Co. soll an einer Verpflichtung des jungen BVB-Spielers Julian Weigl interessiert sein. Auch gegen Real spielte der 21-Jährige volle 90 Minuten – und überzeugte. Ohnehin ist Weigl mittlerweile im zentralen Mittelfeld gesetzt und lenkt das Spiel seiner Mannschaft. Kein Wunder, dass etliche Spitzenklubs in Europa an einer Verpflichtung Weigls interessiert sind.

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Vor einem Jahr wechselte Weigl vom TSV 1860 München nach Dortmund – für 2,5 Millionen Euro. Ein echtes Schnäppchen angesichts der guten Leistungen, die Weigl Woche für Woche abruft. Wie der 21-Jährige jetzt im "Aktuellen Sportstudio" verraten hat, wäre er allerdings beinahe beim ärgsten Rivalen der Löwen gelandet. "Ich war in der Jugend einmal bei den Bayern im Probetraining, weil mein Heimatverein (TSV 1860 Rosenheim; Anm. d. Red.) eine Partnerschaft dort hatte. Sie haben mich dann aber als nicht so dynamisch empfunden. Jetzt bin ich sehr froh, dass ich bei den Löwen gelandet bin, weil auch mein Vater Löwen-Fan ist – ihm hat das so auch besser gepasst."

Weigls Vertrag läuft noch bis 2019

Also wechselte Weigl 2010 zu den Löwen, vier Jahre später folgte dann die Profimannschaft des TSV. Nun spielt er also bei Borussia Dortmund – auch eine vorläufige Vertragsverlängerung ist äußert wahrscheinlich. "Wir sind in sehr, sehr guten Gesprächen mit Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc", so Weigl.Sollte Real wirklich an einer Verpflichtung von Weigl interessiert sein, müssten sie wohl einige Euro mehr auf den Tisch legen, als noch Borussia Dortmund. Weigls Marktwert beträgt mittlerweile satte 18 Millionen Euro – vor eineinhalb Jahren lag dieser noch bei zwei Millionen.

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Derzeit hört es sich allerdings eher nach einem Verbleib Weigls in Dortmund an."Real Madrid ist ein Verein, von dem man schon als kleines Kind geträumt hat. Aber ich kann nur sagen, dass ich mich sehr wohl fühle in Dortmund und dass ich weiß, was der Verein mir für eine Chance gegeben hat." Eine Chance, die der FC Bayern vor einigen Jahren verpasst hat.

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