Uli Hoeneß: "Wie eine Glucke über diesem Verein"

Uli Hoeneß, seit gut zwei Wochen wieder Präsident des FC Bayern München, äußert sich in einem Interview über Lahm als Sportdirektor, eine Vertragsverlängerung für Lewandowski und die 50+1-Regel.
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Uli Hoeneß ist seit dem 26. November 2016 wieder Präsident des FC Bayern München.
sampics/Augenklick Uli Hoeneß ist seit dem 26. November 2016 wieder Präsident des FC Bayern München.

München - Vier Bayern-Spiele, vier Siege: Seit der Rückkehr von Uli Hoeneß als Präsident läuft es wieder für den Klub – und auch der meinungsfreudige 64-Jährige ist schon wieder ganz der Alte.

In „BamS“ spricht er über...

sein Verhältnis zu Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge:

Er hat sich total weiterentwickelt. Er war in meiner Abwesenheit der alles bestimmende Mann hier, an ihm ging gar nichts vorbei. Und jetzt kommt da einer, der Uli Hoeneß, der natürlich auch – nicht Einfluss haben will, aber der natürlich eine Meinung hat, die er auch sagt. Da müssen wir in Zukunft noch geschickter sein, dass wir bestimmte Themen vorher besser abstimmen.

die Frage, ob Philipp Lahm 2017 oder 2018 Sportdirektor wird:

Das ist überhaupt noch nicht geklärt. Philipp ist für diesen Verein im Moment als Sportler noch nicht zu ersetzen. Ich bin hundertprozentig sicher, dass Philipp irgendwann bei Bayern München arbeitet.

das, was die Fans an ihm schätzen:

Dass ich wie eine Glucke über diesem Verein hänge – und sie wissen: Da kann kommen, wer mag auf dieser Welt, der Hoeneß lässt den nicht durchs Isartor.

die vorzeitige Vertragsverlängerung von Robert Lewandowski:

Das liegt nur an ihm. Er hat ein Angebot vorliegen. Und es ist ja nicht so, dass der FC Bayern nicht will. Ich kenne da ein paar Zahlen – also Nichtwollen sieht wahrlich anders aus.

einen Verbleib von Arjen Robben über 2018 hinaus:

Arjen und sein Vater sind ganz entspannt. Ich bin ziemlich sicher, dass er bleiben wird.

Bayerns zwischenzeitliche Schwächephase in Liga und Champions League:

Ich glaube, durch diese Entspannung, die durch Peps Abschied entstanden ist, hat auch ein bisschen Selbstzufriedenheit Einzug genommen. Und das muss jetzt erst wieder raus.

die 50+1-Regel im deutschen Fußball:

Ich bin total für die Abschaffung der 50+1-Regel. Nicht, weil wir etwas ändern würden. Aber damit endlich diese Diskussion aufhört. Von mir aus kann jeder Verein seine Anteile an wen auch immer verkaufen. Ist mir völlig wurscht! Wir werden es nicht tun, das wissen unsere Fans, und da kriegen sie von mir auch die 100-prozentige Garantie.

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