Joshua Kimmich über seine Zukunft: "Ich will noch lange bei Bayern spielen"

Der Nationalspieler hat noch viel mit dem FC Bayern vor – vorausgesetzt er bekommt genügend Spielzeit. Das macht der Shooting-Star vor dem Wiedersehen mit Leipzig klar.
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Durchstarrter Joshua Kimmich will dem FC Bayern noch lange erhalten bleiben
dpa Durchstarrter Joshua Kimmich will dem FC Bayern noch lange erhalten bleiben

München – Erst 22 Jahre alt und schon so etabliert. Joshua Kimmich ist mehr als nur ein Shooting Star beim FC Bayern und in der Nationalmannschaft. Trotz seines jungen Alters hat er bereits 91 Pflichtspiele für den Rekordmeister absolviert. Im ausführlichen Interview mit dem vereinseigenen Bayern-Magazin gibt der Nachfolger von Philipp Lahm interessante Einblicke in seinen fußballerischen Weg, der über Stuttgart zum nächsten Bayern-Gegner Leipzig führte.

Joshua Kimmich: "In Stuttgart wurde nicht so sehr mit mir geplant"

"Im Nachhinein gesehen war es der perfekte Schritt. Ich habe in Stuttgart noch mein Abi gemacht und das erste A-Jugendjahr dort gespielt. Danach habe ich aber gemerkt, dass beim VfB nicht so sehr mit mir geplant wird,und dann kamen Ralf Rangnick und der damalige Trainer Alexander Zorniger und haben mich total von ihrem Plan überzeugt", so Kimmich, der sich daraufhin dem damaligen Drittligisten RB Leipzig anschloss.

Joshua Kimmich bei RB Leipzig "Ich konnte perfekt mitwachsen."

Dort wohnte er zusammen mit Yussuf Poulsen in einer WG und machte seine ersten Profischritte "Ich konnte mit dem Verein perfekt mitwachsen. Gerade in der dritten Liga lernt man, sehr körperbetont zu spielen, mehr noch als in der Bundesliga."

Kimmich beim FC Bayern: Polyvalenz als "essentielle Stärke"

Zwei Jahre später wechselte er im Juli 2015 an die Säbener Straße und konnte unter Förderer Pep Guardiola ("Ich liebe diesen Jungen") seine Klasse regelmäßig – wahlweise im Mittelfeld oder als Innenverteidiger - zeigen. "Ich denke, es ist schon eine essentielle Stärke von mir, dass ich mehrere Positionen ausfüllen kann. Aber natürlich möchte ich irgendwann das Selbstverständnis haben, dass es heißt: Diese Position gehört Kimmich", wünscht sich der Nationalspieler.

Kimmichs "schwierige Phase" beim FC Bayern unter Carlo Ancelotti

Dieses Selbstverständnis und die entsprechenden Spielzeiten fehlten vergangene Saison unter Carlo Ancelotti. "Für mich war es zunächst einmal wichtig, regelmäßig zu spielen. Die vergangene Saison war für mich persönlich nicht zufriedenstellend, jetzt sieht es etwas anders aus." Wie sehr ihn die nicht zufriedenstellende Situation beschäftigt hat, schildert er wiefolgt: "Ich hatte sportlich eine schwierige Phase und nicht die Einsatzzeiten, die ich mir erhofft hatte. Da kam es leider schon manchmal vor, dass ich mit einem dicken Hals nach Hause gekommen bin, pampig war und es an meinem engsten Umfeld ausgelassen habe, an Freunden und Familie – und damit an Leuten, die für die Situation überhaupt nichts konnten. Direkt im Anschluss hat mir das dann immer wahnsinnig leidgetan."

Kimmich: Das sagt er über seine Zukunft beim FC Bayern

Mittlerweile leidet Kimmich weniger, was auch mit dem Karriereende von Philipp Lahm zusammenhängt. Dessen Position als Rechtsverteidiger übernahm der gebürtige Rottweiler, der den immensen Erwartungen auf Anhieb gerecht werden konnte. Eine Position mit Perspektive. Bis 2020 ist Kimmich noch an den FC Bayern gebunden und eine vorzeitige Verlängerung ist angesichts der tollen Entwicklung für den Spieler durchaus denkbar. "Ich habe ja ganz bewusst für fünf Jahre hier unterschrieben und auch vor, noch sehr lange bei Bayern zu spielen."

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