Hoeneß über Alabas Barca-Traum: "Willst du mit dem Insolvenzverwalter verhandeln?"

Vor dem Duell gegen den FC Barcelona findet Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß deutliche Worte für die finanzielle Situation bei den Katalanen – und plaudert eine Anekdote zu David Alaba aus.
| AZ/dpa
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Ehrenpräsident des FC Bayern: Uli Hoeneß.
Ehrenpräsident des FC Bayern: Uli Hoeneß. © Marijan Murat/dpa

München - Vor dem Highlight zum Auftakt der Champions League beim FC Barcelona (21 Uhr, Amazon Prime Video und im AZ-Liveticker) meldet sich die langjährige Abteilung Attacke des FC Bayern zu Wort. In einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk schießt Uli Hoeneß scharf gegen die Katalanen. Grund dafür ist die miserable finanzielle Situation der mit 1,3 Milliarden Euro in der Kreide stehenden Blaugrana.

Für den langjährigen Bayern-Patron sei Barca mittlerweile kein Vorbild mehr. "Barcelona ist eigentlich pleite. Wenn Barcelona in Deutschland wäre, wäre das ein Fall für den Insolvenzrichter", sagte der 69-Jährige.

Uli Hoeneß plaudert Barca-Anekdote zu David Alaba aus

Als der inzwischen zu Real Madrid gewechselte David Alaba einmal gesagt habe, es sei sein Traum, in Barcelona zu spielen, habe er ihn gefragt, ob er mit dem Präsidenten oder mit dem Insolvenzverwalter verhandeln wolle. Hoeneß betonte, auch er sei dafür, an die Grenzen zu gehen. "Aber in dem Moment, wo das Ganze nicht mehr vernünftig refinanzierbar ist, muss man halt auch mal 'Nein' sagen und dann auch mal sagen 'Dann gewinn' ich halt mal die Champions League nicht'."

Hoeneß: Bei Real und Barcelona ging eine Ära zu Ende

Mit Blick auf die einst lange in Spanien aktiven Altstars Lionel Messi, Cristiano Ronaldo und Sergio Ramos sprach Hoeneß von der Endphase einer Ära. "Das sind Spieler, die es wahrscheinlich in der Form nie mehr oder lange Zeit nicht geben wird. Und danach wird der Fußball neu aufgerollt, und da muss der FC Bayern stark sein", sagte Hoeneß.

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In den kommenden ein, zwei Jahren heiße es "Augen zu und trotzdem die versuchen zu schlagen". Das sei möglich, betonte Hoeneß. "Aber zu glauben, die müssen wir und links und rechts durch wirtschaftliche oder finanzielle Zugaben an die Spieler überholen, das wird nicht gehen."

Messi spielt nach seinem auch finanziellen Umständen geschuldeten Abschied aus Barcelona nun ebenso bei Paris Saint-Germain wie Real Madrids langjähriger Kapitän Ramos. Dessen Ex-Teamkollege Ronaldo war jüngst von Juventus Turin zu Manchester United zurückgekehrt.

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