Hasan Salihamidzic kanzelt die Bayern ab: Werden das intern ansprechen

Nach dem Unentschieden des FC Bayern ist Hasan Salihamidzic stinksauer. Der Sportdirektor analysiert das Spiel seiner Münchner knallhart. 
| Patrick Mayer
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Sportdirektor des FC Bayern: Hasan Salihamidzic.
imago/Jan Huebner Sportdirektor des FC Bayern: Hasan Salihamidzic.

NürnbergHasan Salihamidzic war ordentlich bedient. Stinksauer und nachdenklich trat der Sportdirektor des FC Bayern in der Mixed Zone des Max-Morlock-Stadions vor die Presse. Rund eine Dreiviertelstunde nach Spielschluss. 1:1 im Derby gegen den 1. FC Nürnberg, die Münchner hatten das 4:2 des FC Schalke gegen den BVB am Vortag nicht genutzt.

Hasan Salihamidzic: "Schlechtes Spiel von uns"

"Ähm…pah…ähm…“, Salihamidzic musste sich erstmal sammeln. "Das war kein gutes Spiel von uns, ganz klar. Was, warum, kann ich mir jetzt auch nicht erklären. Klar hatten wir Belastung, aber normalerweise sind wir in der Lage, sowas zu meistern", meinte der Bosnier. "Wir sind überhaupt nicht im Spiel gewesen, hatten keine Frische, keine Aktionen nach vorne. Es war ein schlechtes Spiel für uns, und es war glücklich."

Das Spiel sei so dahin geplätschert, die Bayern hätten ihr Spiel nie aufziehen können, sagte Salihamidzic weiter, "wir hatten nie eine richtige Chance, außer in der 95. Minute". Und diese vergab Kingsley Coman frei vor dem Tor.

Seine Mannschaft habe die "Steilvorlage" nicht nutzen können, monierte er und versuchte, mit Blick auf den BVB zu beschwichtigen: "Mich interessiert das nicht. Ich schaue überhaupt nicht auf die Gegner, sondern darauf, dass wir die Spiele gewinnen. Das war heute nicht der Fall, das war ärgerlich und enttäuschend."

FC Bayern verliert beinahe in Nürnberg

Die Bayern hätten am Sonntagabend beim stark abstiegsbedrohten Club wegen eines von Alphonso Davies verursachten Elfmeters in der Nachspielzeit beinahe noch verloren – doch Nürnbergs Leibold schoss den Ball aus elf Metern an den Innenpfosten. Noch drei Spieltage verbleiben in dieser Bundesliga-Saison.

Der Rekordmeister (71 Punkte) hat zwei Zähler Vorsprung auf die Dortmunder (69). Salihamidzic forderte mit Blick auf die kommenden Aufgaben – die Hannover 96, RB Leipzig und Eintracht Frankfurt lauten – "Killerinstinkt".

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