FC Bayern: Während Spiel gegen Augsburg - RB Leipzig wusste nichts vom Upamecano-Transfer

Während RB Leipzig den Spieltag gegen den FC Augsburg eröffnet, gibt Hasan Salihamidzic die Verpflichtung von Dayot Upamecano bekannt. Über den Transfer ihres Abwehrchefs wurden die Sachsen nicht einmal informiert.
| AZ/dpa
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Leipzig-Coach Julian Nagelsmann wusste nicht, dass sich die Bayern mit Upamecano geeinigt haben.
Leipzig-Coach Julian Nagelsmann wusste nicht, dass sich die Bayern mit Upamecano geeinigt haben. © IMAGO / Picture Point LE

München/Leipzig - Der Sieg gegen den FC Augsburg war noch nicht einmal perfekt, da hatte RB Leipzig den Kampf um seinen Abwehrchef längst verloren. Während sich die Sachsen am Freitagabend ein 2:1 erkämpften, verkündete Branchenprimus Bayern München die Verpflichtung von Dayot Upamecano. Nicht per Vereinsmitteilung, die kam erst am Sonntag (Vertrag bis 30. Juni 2026), oder die eigenen Kanäle in den sozialen Medien, sondern via Interview von Sportvorstand Hasan Salihamidzic in der "Bild".

Nagelsmann über Upamecano-Transfer: "Habe davon gar nichts erfahren"

Für einen Transfer in dieser Größenordnung, der französische Nationalspieler kostet in einer Klausel verankerte 42,5 Millionen Euro, ein durchaus ungewöhnlicher Weg. Entsprechend perplex waren die Leipziger - die wussten nämlich von nichts.

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"Ich habe davon gar nicht erfahren, davon will ich vor einem Spiel aber auch nichts wissen", sagte Trainer Julian Nagelsmann nach dem 2:1-Erfolg gegen den FCA. "Ich weiß, dass Upa eine Klausel hat und der Ball nicht bei uns liegt. Ich habe mich tatsächlich aber nur auf Augsburg konzentriert."

Dass Upamecano gegen den FCA auf der Bank saß, hatte dann auch nichts mit dem Wechsel nach München zu tun. Vielmehr wollte Nagelsmann den Innenverteidiger wie auch Kapitän Marcel Sabitzer für das Achtelfinal-Hinspiel der Champions League am Dienstag gegen den FC Liverpool schonen. Der Erfolg durch Tore von Dani Olmo (38./Foulelfmeter) und Christopher Nkunku (43.) gelang trotz des Gegentores von Daniel Caligiuri (77./Foulelfmeter) im Schongang.

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Upamecano-Wechsel zum FC Bayern hatte sich angedeutet

Der Abgang von Upamecano war allgemein erwartet worden. Schließlich hatte der 22-Jährige sich bei seiner Vertragsverlängerung in Leipzig bis 2023 eben jene vergleichsweise günstige Klausel zusichern lassen. Doch erst kürzlich hatte RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff in einem TV-Interview betont, mit Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge so verblieben zu sein, dass man sich stets auf dem Laufenden halte. Umso verwunderlicher nun, dass man bei RB offenbar aus allen Wolken gefallen ist.

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