FC Bayern: Vom Rekordtransfer zum Sorgenkind - Wie geht es mit Corentin Tolisso weiter?

Nach seiner jüngsten schweren Verletzung hat sich Corentin Tolisso einmal mehr zurückgekämpft. Ob der einstige Rekordtransfer nochmal für den FC Bayern aufläuft, ist allerdings unklar.
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Corentin Tolisso ist seit seinem Wechsel zum FC Bayern 2017 vom Verletzungspech verfolgt.
Corentin Tolisso ist seit seinem Wechsel zum FC Bayern 2017 vom Verletzungspech verfolgt. © sampics/Augenklick

München - Seine Nehmerqualitäten kann man Corentin Tolisso nicht absprechen. In seiner dicken Krankenakte finden sich unter anderem ein Kreuzbandriss, unzählige Muskelverletzungen und eine Knöchel-Operation – zurückgekämpft hat sich der Weltmeister von 2018 immer.

Vertrag läuft 2022 aus: Tolisso-Verlängerung unwahrscheinlich

So auch in diesen Wochen. Im Februar hatte sich Tolisso einen Sehnenriss in linken Oberschenkel zugezogen und war über Wochen hinweg zum Zuschauen gezwungen, am Donnerstag trainierte er erstmals seit seiner Operation vor zweieinhalb Monaten wieder mit dem Ball. Ob er beim nächsten Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am 8. Mai bereits wieder zur Verfügung steht, werde sich in den kommenden Tagen zeigen, teilten die Bayern mit.

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Doch spielt Tolisso überhaupt nochmal für die Bayern? Auch aufgrund seiner zahlreichen Verletzungen konnte sich der französische Mittelfeldspieler seit seiner Verpflichtung im Sommer 2017 für die damalige Rekordablöse von 41,5 Millionen Euro von Olympique Lyon in München nie wirklich durchsetzen. Sein Vertrag läuft 2022 aus, eine Verlängerung gilt als unwahrscheinlich.

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Verlängerungen statt Transfers: Bayern muss aufs Geld schauen

Da die Bayern in diesem Sommer letztmals eine halbwegs marktgerechte Ablöse generieren können, gilt Tolisso als einer der Verkaufskandidaten. Mit den Transfers von Dayot Upamecano (42,5 Millionen Ablöse) und Trainer Julian Nagelsmann (bis zu 20 Millionen) wurde das Budget bereits ordentlich belastet, der Fokus richtet sich daher nun eher auf Vertragsverlängerungen als auf große Transfers. Priorität genießen dabei Leon Goretzka (25/Vertrag bis 2022), Joshua Kimmich (26/2023), Serge Gnabry (25/2023) und Kingsley Coman (24/2023).

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Keine leichte Aufgabe während der Corona-Pandemie – schließlich rechnen die Bosse laut Präsident Herbert Hainer mit einem Umsatzeinbruch in Höhe von 150 Millionen Euro. Ein Verkauf von Tolisso würde die Kasse der Bayern zumindest etwas entlasten.

Sollte sich der Franzose in den drei verbleibenden Partien jedoch erneut verletzen, wäre ein Transfer wohl endgültig vom Tisch. Ob die Münchner dieses Risiko eingehen wollen?

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