FC Bayern: Tolisso engagiert sich für Kinder mit Behinderung

Auch Corentin Tolisso vom FC Bayern München setzt sich in diesen Tagen für einen guten Zweck ein. Der Bayern-Star möchte sein nächstes Tor für den Rekordmeister einem besonderen Jungen widmen.
| Julian Huter
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Corentin Tolisso vom FC Bayern
firo Sportphoto/Augenklick Corentin Tolisso vom FC Bayern

München - Zahlreiche Bayern-Stars engagieren sich aktuell im Kampf gegen Corona. Unter anderem machten Leon Goretzka, Joshua Kimmich und auch Top-Torjäger Robert Lewandowski mit großzügigen Spenden Schalgzeilen.

Auch Corentin Tolisso zeigt in diesen Tagen sein großes Herz. Beim Weltmeister steht zwar nicht der Kampf gegen Corona im Vordergrund, seine Aktion ist aber nicht weniger ehrenwert: Der Franzose kümmert sich um Kinder mit Behinderung aus seinem Heimatland.

Der Bayern-Star telefoniert regelmäßig über Video-Konferenzen mit den Kindern und deren Familien, er beantwortet Fragen und hat ein offenes Ohr für die Geschichten der Kids. Der 25-Jährige gerät regelrecht ins Schwärmen:  "Das sind sehr aufrichtige, angenehme Momente", sagte Tolisso dem französischen Blatt "L'Equipe". "Sie haben Fragen, sie wollen wissen, wie die Einschränkungen für einen Fußballer sind. Wir werden weiter telefonieren und uns dann auch hoffentlich mal in echt sehen", berichtete der Bayern-Star.

Corentin Tolisso plant besondere Tor-Widmung

Der Mittelfeld-Spieler will mit seinem Engagement helfen, Vorurteile in der Gesellschaft gegenüber Menschen mit Behinderung abzubauen: "Ich möchte ihnen helfen. Sie haben sich ihre Situation nicht ausgesucht", meinte Tolisso. Sein nächstes Tor für die Bayern möchte der Franzose nach eigener Aussage einem Jungen namens Paul widmen, mit dem er regelmäßig in Kontakt steht.

Wann Tolisso wieder auf dem Platz jubeln darf, ist aktuell noch unklar. Zum einen, weil die Corona-Krise den Spielbetrieb in der Bundesliga mindestens bis zum 30. April lahmgelegt hat. Zum anderen, weil der 25-Jährige zuletzt nicht mehr zur Stammformation von Bayern-Trainer Hansi Flick gehörte. Zu wünschen wäre es ihm für sein Engagement auf jeden Fall.

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