Profiteur vom Rumpfkader: Letzte Chance für Joshua Zirkzee beim FC Bayern?

Am Samstag startet der FC Bayern mit dem ersten Testspiel in die neue Saison. Aufgrund des Rumpfkaders winkt dabei Leih-Rückkehrer Joshua Zirkzee viel Einsatzzeit. Kann der Youngster seine vermeintlich letzte Chance nutzen?
| AZ
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
2  Kommentare Artikel empfehlen
Will sich unter Julian Nagelsmann (r.) neu beweisen: Youngster Joshua Zirkzee.
Will sich unter Julian Nagelsmann (r.) neu beweisen: Youngster Joshua Zirkzee. © imago images / Sven Simon

München - Während andere Bundesligisten schon fleißig Testspiele absolvieren, startet am Samstag auch der FC Bayern so richtig in die Vorbereitung.

Im ersten Spiel unter Neu-Trainer Julian Nagelsmann absolvieren die Münchner gegen den 1. FC Köln (16 Uhr/Magenta TV und im AZ-Liveticker) eine erste Bestandsaufnahme. Da ein Großteil der Nationalspieler erst in der kommenden Woche ins Training zurückkehrt, wird Nagelsmann auf einige Youngster im Spiel gegen die Geißböcke vertrauen müssen.

Lesen Sie auch

Kaum Offensivspieler: Zirkzee mit Vorsprung

Besonders in der Offensive stehen dem Neu-Coach kaum Alternativen zur Verfügung. Auch Back-Up-Stürmer Eric Maxim Choupo-Moting kehrte erst in der vergangenen Woche auf den Trainingsplatz zurück, weshalb er wohl noch keine Option fürs Köln-Spiel ist.

Wie die "Bild" berichtet, könnte stattdessen Joshua Zirkzee im Sturm beginnen. Der Leih-Rückkehrer befindet sich seit Trainingsbeginn in der dezimierten Bayern-Mannschaft und will sich unter Nagelsmann neu beweisen. 

Auch der Vorstandsvorsitzende Oliver Kahn erhofft sich für den Niederländer einen Neuanfang beim FC Bayern: "Es sind ja auch einige Spieler wie Zirkzee oder Richards zurückgekommen, die ausgeliehen waren. Da erwarten wir von Julian Nagelsmann, dass es ihm gelingt, diese Spieler weiterzuentwickeln, sie aufs nächste Niveau zu bringen", so der Titan. 

Lesen Sie auch

Unglückliches Jahr bremst Erwartungen

Während Zirkzee in der Triple-Saison noch regelmäßig eingesetzt wurde und als erster Lewandowski-Ersatz mit vier Toren glänzte, erlebte der 20-Jährige im vergangenen Jahr eine absolute Horror-Spielzeit. Durch die Verpflichtung von Choupo-Moting rückte er ins dritte Glied zurück und musste öfters bei der zweiten Mannschaft in der dritten Liga aushelfen. 

Im Januar zogen die Münchner schließlich die Reißleine und einigten sich mit Parma Calcio auf eine Leihe bis zum Saisonende. Doch auch in Italien sollte er kein Glück finden. Insgesamt absolvierte er nur vier Spiele für den Absteiger aus der Serie A, bevor er aufgrund einer Innenbandverletzung fast zwei Monate ausfiel. 

Lesen Sie auch

Abgang nicht ausgeschlossen - Zirkzee muss liefern

Einem früheren Bericht zufolge könnten sich die Wege zwischen Spieler und Verein ohnehin noch in diesem Sommer trennen. Sollte ein passendes Angebot für Zirkzee reinflattern, würden sich die Münchner wohl gesprächsbereit zeigen. 

Sieht der junge Stürmer hingegen seine Zukunft in München, muss er bei den anstehenden Spielen liefern und Nagelsmann von sich überzeugen. Sollte er dann trotzdem verkauft werden, würden gute Leistungen in der Vorbereitung seinen eigenen Wert deutlich steigern - und somit auch mehr Ablöse für den FC Bayern einbringen. 

In der Chefetage scheint man immerhin an ein Happy End zu glauben: "Ich habe ich es schon erlebt, dass solche ausgeliehenen Spieler Entwicklungen genommen haben, die man so nicht erwartet hat", erklärte Kahn. Doch klar ist auch: Viele Möglichkeiten für eine Kehrtwende hat Zirkzee nicht mehr. Am besten nutzt er gleich die Erste am Samstag gegen Köln. 

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 2  Kommentare – mitdiskutieren Artikel empfehlen
2 Kommentare
Artikel kommentieren