Zentrum oder Flügel? Bayern-Coach Nagelsmann erklärt seine Pläne mit Kimmich

Beim FC Bayern war Joshua Kimmich in der vergangenen Saison im Mittelfeld-Zentrum gesetzt, Jogi Löw beorderte ihn bei der Europameisterschaft auf den rechten Flügel. Doch wie plant Julian Nagelsmann mit dem ehrgeizigen Antreiber?
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Mittelfeld-Antreiber des FC Bayern: Joshua Kimmich
Mittelfeld-Antreiber des FC Bayern: Joshua Kimmich © IMAGO / Poolfoto

München - Auf welcher Position wird Joshua Kimmich unter Julian Nagelsmann auflaufen? Unter Trainer Hansi Flick war der Nationalspieler in der abgelaufenen Spielzeit an der Seite von Leon Goretzka gesetzt und bildete mit diesem zusammen eines der stärksten Mittelfeld-Duos Europas.

Unter Bundestrainer Jogi Low lief der 26-Jährige auf dem rechten Flügel auf. Den kennt Kimmich aus der Vergangenheit zwar bestens, in offensiverer Rolle fremdelte der ehrgeizige Antreiber allerdings deutlich und konnte wie viele seiner DFB-Teamkollegen nicht ansatzweise seine Top-Leistung abrufen.

Kimmich als Rechtsverteidiger? Nagelsmann will nichts ausschließen

Nun äußerte sich der neue Bayern-Coach gegenüber "Sky" zu seinen Plänen mit dem 26-Jährigen. "Ich habe schon betont, dass ich ihn schon überwiegend auf der Sechs einplane", sagt der Trainer, hält sich aber ein Hintertürchen offen: " Ich bin trotzdem einer, der nicht vorneweg immer nur eine Position festlegt und dann fallen alle aus den Wolken, wenn er mal was anderes spielt. Er wird in den seltensten Fällen rechts hinten beginnen, das kann ich schon mal sagen."

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Wenn Kimmich tatsächlich mal rechts spielt, dann aufgrund von Umstellungen während eines Spiels, so Nagelsmann weiter. "Aber grundsätzlich ist der Josh am stärksten, wenn er eine zentrale Rolle hat. Und die zentrale Rolle hat er auf der zentralen Sechser-Position oder der Doppel-Sechs", so der gebürtige Landsberger.

Nagelsmann: Kimmich wollte erst gar nicht in den Urlaub

Nach dem enttäuschenden Ausscheiden bei der Europameisterschaft haben beide schon Kontakt gehabt, erzählt Nagelsmann weiter und zeigt sich beeindruckt vom "riesigen Ehrgeiz" des 26-Jährigen: "Er wollte am liebsten sofort wieder einsteigen, gar nicht in den Urlaub. Ich glaube, das ist schon was, was ich ihm immer mitgebe. Dass er sich immer wieder trotzdem mal Ruhephasen gönnt, um dann seine Mega-Mentalität, aber auch Mega-Qualität auf den Platz zu bringen."

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