Peps Plan B zu Kane: ManCity hat offenbar Robert Lewandowski auf dem Zettel

Obwohl die Bosse des FC Bayern bereits mehrfach klargestellt haben, dass sie Robert Lewandowski nicht verkaufen wollen, gibt es einmal mehr Gerüchte um einen Wechsel des Weltfußballers. Nun zeigt offenbar Manchester City Interesse.
| Bernhard Lackner
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Robert Lewandowski und Pep Guardiola arbeiteten zwischen 2014 und 2016 zusammen beim FC Bayern.
Robert Lewandowski und Pep Guardiola arbeiteten zwischen 2014 und 2016 zusammen beim FC Bayern. © IMAGO / ActionPictures

München/Manchester - Es gibt mal wieder Transfergerüchte um Robert Lewandowski. Wie die "Daily Mail" berichtet, zeigt neben dem FC Chelsea nun auch Champions-League-Finalist Manchester City Interesse am Weltfußballer.

Dem Bericht zufolge sollen sich die Skyblues nach der Vertragssituation des Polen erkundigt haben. Lewandowski sei demnach die erste Alternative, sollte sich die Verpflichtung von Harry Kane in diesem Sommer nicht realisieren lassen. Dessen Klub Tottenham Hotspur zeigt sich aber einmal mehr als extrem harter Verhandlungspartner. Laut "Daily Mail" haben die Spurs auch das jüngste Angebot aus Manchester in Höhe von 117 Millionen Euro (100 Millionen Pfund) abgelehnt und pochen weiter auf einen Verbleib ihres Kapitäns.

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Falls der Kane-Wechsel scheitert: Wird Lewandowski bei City Thema?

Kane gilt als absoluter Top-Kandidat bei City und wird schon seit mehreren Wochen mit dem englischen Meister in Verbindung gebracht. Der ehemalige Bayern-Coach Pep Guardiola will mit ihm die Lücke im Sturmzentrum füllen, die der langjährige Angreifer Sergio Agüero mit seinem Wechsel zum FC Barcelona hinterlassen hat.

Dass sich Manchester mit seinen Bemühungen um eine Lewandowski-Verpflichtung leichter tun wird als bei Kane, erscheint allerdings unwahrscheinlich. Denn auch die Bayern haben kein Interesse daran, ihre Tormaschine in diesem Sommer ziehen zu lassen. "Wir sind froh, dass wir Robert in dieser Verfassung bei uns haben. Er kann dieses Niveau noch einige Jahre halten", meinte Vorstandsboss Oliver Kahn im Mai.

Auch in den Plänen von Julian Nagelsmann spielt Lewandowski eine wichtige Rolle. Angesprochen auf die Gerüchte gibt sich der 33-Jährige entspannt. "Ich glaube, auf der einen Seite weiß Robert, was er in München hat, was er an der Mannschaft hat. Das ist Punkt 1. Punkt 2: es gibt eine vertragliche Situation", meinte Nagelsmann am Mittwoch bei "Sky":

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Hainer will mit Lewandowski verlängern - doch Bayern fährt einen Sparkurs

Präsident Herbert Hainer hatte zuletzt sogar eine Verlängerung des bis 2023 laufenden Vertrags in den Raum gestellt: "Robert ist der beste Stürmer der Welt. Er hat hier noch zwei Jahre Vertrag, und ich kann mir gut vorstellen, dass wir ihn noch länger behalten."

Ob sich eine Verlängerung tatsächlich umsetzen lässt, ist allerdings offen. Die Bayern haben während der Corona-Krise bereits einen Umsatzverlust von 150 Millionen Euro zu verzeichnen und fahren deshalb einen Sparkurs. Aktuell verhandelt man mit Leon Goretzka (Vertrag bis 2022), Niklas Süle (2022) und Kingsley Coman (2023) über neue Verträge. Auch hier gestalten sich die Gespräche aufgrund unterschiedlicher Gehaltsvorstellungen schwierig.

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Robert Lewandowski gehört schon jetzt zu den Spitzenverdienern bei den Münchnern und hat nach seiner Auszeichnung zum Weltfußballer und dem gebrochenen 40-Tore-Rekord des legendären Gerd Müller gute Argumente für eine Gehaltserhöhung auf seiner Seite.

Für Lewandowski-Verlängerung: Bayern müsste mit Zahavi verhandeln

Was bei der polnischen Tormaschine erschwerend hinzukommt: Lewandowski wird vom berüchtigten Spielerberater Pini Zahavi vertreten. Der Israeli hatte schon bei der letzten Vertragsverlängerung vor zwei Jahren extrem hoch gepokert.

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Bei den Verhandlungen mit David Alaba, der sich ebenfalls von Zahavi vertreten lässt, trieb es der Agent auf die Spitze. Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß bezeichnete ihn zwischenzeitlich aufgrund seiner Forderungen als "geldgierigen Piranha". Nach monatelangen Verhandlungen zogen die Münchner schließlich ihr Angebot zurück, am Ende verließ Alaba die Münchner ablösefrei in Richtung Real Madrid.

Ein ähnliches Szenario will der FC Bayern bei deinem Top-Star natürlich verhindern. Kommt es zu keiner Einigung mit Zahavi und Lewandowski, werden sich die Münchner die Angebote für den Weltfußballer früher oder später aber genauer anschauen müssen. Dass es in diesem Sommer zu einer Trennung kommt, ist aber dennoch unwahrscheinlich.

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