FC Bayern: Nach Thiago-Ausfall - Kovac schwenkt bei Kimmich um

Durch die Verletzung von Thiago wird die Personallage im zentralen Mittelfeld des FC Bayern immer kniffliger. Niko Kovac erwägt für die Bundesliga nun eine Umstellung, die er davor kategorisch ausschloss.
| Bernhard Lackner
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Gemeinsam für den FC Bayern: Joshua Kimmich (li.) undb Thiago.
imago/MIS Gemeinsam für den FC Bayern: Joshua Kimmich (li.) undb Thiago.

MünchenJavi Martínez, Leon Goretzka, James und Renato Sanches – mehr Auswahl hat Niko Kovac für das zentrale Mittelfeld nicht mehr.

Der Ausfall von Thiago, der am Dienstag beim DFB-Pokalspiel gegen Rödinghausen (2:1) nach einem Foul verletzt runter musste, verschärft die Personalsituation beim FC Bayern merklich. "Er hat bis heute eine außerordentliche Saison gespielt, war in allen Spielen sehr dominant und präsent. Umso ärgerlicher ist es, dass er verletzt ausfällt", sagte Trainer Niko Kovac auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg an diesem Samstag (15.30/Sky und im AZ-Liveticker).

Personalmangel beim FC Bayern

Ausgerechnet auf der Position, auf der die Bayern am breitesten besetzt zu sein schienen, herrscht nun plötzlich Personalmangel. Nach Corentin Tolisso (Kreuzbandriss) fehlt den Bayern nun ein weiterer Mittelfeldspieler, der sowohl defensive als auch offensive Akzente setzen kann. Niko Kovac ist zum improvisieren gezwungen – und geht nun neue Wege, entgegen seiner bisherigen Linie. (Lesen Sie auch: Die AZ erklärt, wer den verletzten Thiago ersetzen soll)

Plötzlich wird auch der etatmäßige Rechtsverteidiger Joshua Kimmich zur Option im zentralen Mittelfeld. "Er gehört jetzt auch dazu. Wir haben nicht allzu viele Mittelfeldspieler, die diese Position bekleiden können ", erklärte Kovac auf AZ-Nachfrage.

Niko Kovac ändert seine Meinung

Vor kurzem hatte der Bayern-Coach noch genau das ausgeschlossen. "Josh hat das bis jetzt auf seiner Position sehr gut gemacht. Ich sehe überhaupt keine Notwendigkeit, dass wir da was wechseln", sagte der Bayern-Coach noch im September. Nun haben sich die Vorzeichen aber geändert.

Das große Problem dabei: Wird Kimmich nun ins zentrale Mittelfeld gezogen, fehlt er auf der Rechtsverteidigerposition. Dort haben die Bayern dann nur noch Rafinha – der zuletzt als Backup für beide Seiten agierte. Vereinfacht: Verletzen darf sich am besten schlicht keiner mehr.

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