FC Bayern München: Jupp Heynckes izt ein großer Fan von Joshua Kimmich

Trainer Jupp Heynckes über seine Zukunft, einen Nachfolger und die Zukunft von Joshua Kimmich.
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Jupp Heynckes ist angetan von Joshua Kimmich.
imago/MIS Jupp Heynckes ist angetan von Joshua Kimmich.

München - Ein paar Tage Erholung daheim auf dem Bauernhof in Schwalmtal während der Länderspielpause, gemeinsame Zeit mit Frau Iris und Schäferhund Cando – eine mehr als angebrachte Belohnung für Trainer-Rückkehrer Jupp Heynckes (72), der seit seiner Rückkehr an die Säbener Straße mit dem FC Bayern sieben Siege in sieben Spielen holte.

Im Interview mit der WamS sprach Heynckes über...

...eine Vertragsverlängerung über das Saisonende hinaus: "Nein, das ist ausgeschlossen."

...Joshua Kimmich: "Joshua ist ein Glücksfall für den FC Bayern. Er wird eine ganz große Karriere machen. Er hat einen Charakter wie die 'Alten', wie Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Thomas Müller und Manuel Neuer. Auch Kingsley Coman ist noch sehr jung, sehr unfertig. Doch er hat riesige Ressourcen."

....seine Handy-Regeln: "Ich habe den Spielern gesagt, dass auf der Massagebank nicht telefoniert und nicht mit den Handys rumgefummelt wird. Und im Essensraum auch nicht. Das funktioniert gut."

...Arjen Robben: "Arjen hat wieder Spaß am Fußballspielen. Für mich ist er jetzt mit 33 so gut wie nie zuvor. Er ist ein großes Vorbild für junge Spieler, die mal Karriere machen wollen. Denn viele haben Talent, wissen aber nicht, wie man sich professionell verhält. Arjen muss man nicht sagen, dass er die Übungen mit 100 Prozent machen soll. Er macht es eh. Man muss ihn eher bremsen. Wie er vorneweg geht, ist einzigartig. Er macht alles für seinen Beruf. Arjen braucht nicht mehr zu spielen, um Geld zu verdienen. Er spielt, weil es ihm Spaß macht."

...die Suche nach einem Nachfolger als Bayern-Trainer: "Ich werde natürlich sagen, was ich machen würde. Und ich glaube auch, dass die Verantwortlichen auf meine Meinung Wert legen. Aber die Ideen sind das eine. Das Ganze muss mit Leben gefüllt werden. Jeder Trainer hat seine Art, eine Mannschaft zu führen. Wichtig für den Klub und die Spieler ist nur, dass er einen Ruhepol darstellt und unaufgeregt agiert. Ich merke das an mir. Ich habe über die Jahre viel gelernt und mich immer wieder hinterfragt. Mich kann jetzt nichts mehr umhauen. Auch wenn ich nach wie vor sehr ehrgeizig, fokussiert und perfektionistisch bin."

...den Heynckes-Effekt mit sieben Siegen aus sieben Spielen: "Mir war klar, dass ich etwas ändern muss. Dass wir erfolgreich sein werden, das wusste ich. Dass Dortmund so Federn lassen würde, das konnte man nicht ahnen."

...moderne Hilfsmittel: "Ich hatte früher für die Spielvorbereitung keine Videoanalysen zur Verfügung. Jetzt gibt es sie – und ich nutze sie. Allerdings kann ich ihnen trotz aller Daten, die es heute über Laufwege oder Laufintensität gibt, auch so sagen, wer gut oder wer schlecht trainiert oder gespielt hat. Das sehe ich auch so."

....seinen Alltag auf dem Bauernhof in Schwalmtal vor der Zeit als Trainer: "Wer einen langhaarigen Schäferhund hat, der weiß, wie viel Arbeit das ist. Nach einem Herbstspaziergang dauert Candos Fellpflege eine halbe Stunde, mindestens. Außerdem bin ich jeden Tag eine halbe Stunde geschwommen. Zweimal pro Woche bin ich jeweils zwei Stunden zusätzlich sportlich aktiv. Und ich habe meine Frau bei alltäglichen Dingen unterstützt."

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