FC Bayern mit 1:1 im Retterspiel beim 1. FC Kaiserslautern

Der FC Bayern ist im "Retterspiel" beim 1. FC Kaiserslautern nur zu einem 1:1 gekommen und hat dem Drittligisten damit ein unerwartetes Highlight beschert.
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Kaiserslauterns Janek Sternberg (links) und Serge Gnabry vom FC Bayern kämpfen um den Ball.
Uwe Anspach/dpa Kaiserslauterns Janek Sternberg (links) und Serge Gnabry vom FC Bayern kämpfen um den Ball.

Der FC Bayern ist im "Retterspiel" beim 1. FC Kaiserslautern nur zu einem 1:1 gekommen und hat dem Drittligisten ein unerwartetes Highlight beschert. Boateng fährt nicht mit, Müller muss verletzt raus.

Kaiserslautern/München - Zwei Tage nach dem Triumph im DFB-Pokal hat der FC Bayern einen Sieg im "Retterspiel" beim 1. FC Kaiserslautern verpasst.

Ohne zahlreiche Stammspieler kamen die Münchner nur zur einem 1:1 (0:1) bei dem finanziell schwer angeschlagenen Drittligisten, in dessen Kasse sämtliche Einnahmen des Freundschaftsspiels fließen. Bereits Stunden vor dem Anpfiff teilte der FCK mit, dass alle 49.780 Karten vergriffen seien.

In einem lockeren Freundschaftsspiel brachte Hendrick Zuck (8.) den FCK bereits früh in Führung, dem eingewechselten Pokalhelden Robert Lewandowski (80.) gelang in der Schlussphase noch der Ausgleich. Der Pole hatte beim 3:0 im Pokalfinale gegen RB Leipzig doppelt getroffen und wurde gegen Kaiserslautern in der zweiten Halbzeit eingewechselt.

Trainer Niko Kovac ließ im ersten Spiel nach dem Double Thomas Müller, Mats Hummels und Serge Gnabry von Beginn an spielen, später kam neben Lewandowski auch der scheidende Franck Ribéry für ein paar Minuten.

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Die Einnahmen sollen vollständig dem finanziell angeschlagenen FCK zugute kommen. "Wenn man soweit oben ist wie wir, muss man auch Geld verteilen und großzügig sein. Das war immer unsere Devise, die Fans des FCK haben es verdient", erklärte Bayern-Präsident Uli Hoeneß beim TV-Sender "Sport1". Lauterns Sportgeschäftsführer Martin Bader sagte: "Wir sind in der 3. Liga und sind froh, dass der FC Bayern uns hilft." Die Bayern hatten erstmals 2003 ein sogenanntes "Retterspiel" beim FC St. Pauli ausgetragen.

Nicht im Aufgebot der Münchner stand Jérôme Boateng, dem Hoeneß am vergangenen Sonntag nach dem Pokalsieg über RB Leipzig einen Wechsel nahegelegt hatte. Der 30-Jährige spiele aus "einem privaten Grund" nicht, hieß es vom deutschen Meister. Thomas Müller wurde bereits in der 17. Minute angeschlagen ausgewechselt. Ob Müller schlimmer verletzt ist, ist unklar.

Der FC Bayern beendet seine Saison am Mittwoch mit einem Spiel bei der SpVgg Lindau.

Lesen Sie hier: Euphorisierter Hoeneß erteilt Salihamidzic Transferbefehl

 

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