"Die 60/40 waren dann für mich überraschend": So reagiert Eberl auf die Hoeneß-Aussagen

Partystimmung beim FC Bayern nach dem Erfolg in DFB-Pokal-Finale. Doch vor dem Anpfiff in Berlin sorgten Aussagen von Uli Hoeneß für eine kleine Missstimmung.
Andre Wagner
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Max Eberl (r) verfolgt das Pokalfinale auf der Tribüne. Links hinter ihm Ehrenpräsident Uli Hoeneß.
Max Eberl (r) verfolgt das Pokalfinale auf der Tribüne. Links hinter ihm Ehrenpräsident Uli Hoeneß. © Michael Kappeler/dpa

Nach dem Erfolg im DFB-Pokal-Finale und dem geglückten Double herrscht beim FC Bayern München eitel Sonnenschein. Nur bei Sportvorstand Max Eberl dürfte die Stimmung ein kleines bisschen getrübt sein. Grund: Aussagen von Uli Hoeneß, der Zweifel an einer Vertragsverlängerung mit Eberl geäußert hat.

Der Ehrenpräsident sprach von einer Tendenz "60 zu 40 für eine Verlängerung", fügte aber im "Spiegel"-Spitzengespräch auch hinzu: "Da sind noch Zweifel."

Eberl überrascht von Hoeneß-Aussagen

Beim Pokal-Finale in Berlin zeigte sich Eberl im Interview bei Sky irritiert ob der Aussagen von Hoeneß. "Ich habe es sehr überraschend wahrgenommen. Ich will meine Arbeit machen, ich will mit meiner Arbeit überzeugen. Das, was wir diese Saison gemacht haben, als Mannschaft, als Verein – das lässt sich sehen." Und Eberl weiter: "Man kann zweifeln, das ist völlig legitim. Dann redet man drüber."

Der Vertrag des Sportvorstands läuft noch bis 2027. Vom Sommer an wird die Frage nach der Zukunft des 52-Jährigen beim deutschen Fußball-Rekordmeister noch spannender werden, vor allem nach den Aussagen von Hoeneß.

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"Die 60/40 waren dann für mich überraschend"

"Ich weiß auch nicht, ob er es so gemeint hat, er hat es gesagt, die Zahlen stehen jetzt da. Ist mir jetzt gerade egal, wir haben mit dem Double eine sehr gute Saison gespielt. (…) Wir reden eigentlich dauernd, wir haben gestern gesprochen, wir haben heute gesprochen. Deswegen: Die 60/40 waren dann für mich überraschend", so Eberl.

Zwar saß Uli Hoeneß im Berliner Olympiastadion direkt hinter Eberl, zur Sprache kam die Sache am Samstagabend aber nicht.  "Wenn ich in so ein Pokalfinale komme, wo der FC Bayern sechs Jahre nicht war, mit all der Brisanz, dann ist nicht das erste Thema, das ich sage 'Uli, wollen wir mal drüber reden?'", so Eberl nach dem Spiel in der Mixed Zone.  "Es wird der Zeitpunkt kommen, er wird es mir erklären oder ich werde fragen und dann redet man drüber", so der Sportvorstand weiter.

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Konkrete Gespräche sollen laut Hoeneß erst ab dem 1. Juli möglich sein. Die Entscheidung, ob mit Eberl verlängert wird, wird wohl erst in der Aufsichtsratssitzung im August fallen. 

Eberl selbst hat bereits betont, dass er seine Arbeit beim Deutschen Rekordmeister auch über den Sommer 2027 hinaus fortsetzen möchte. "Ich bin bereit weiterzumachen, wenn man es möchte", so der Sportvorstand nach dem Pokalsieg. Eine Blitztrennung vom Deutschen Rekordmeister schließt Eberl aus.

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4 Kommentare
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  • Haus'l am 24.05.2026 11:09 Uhr / Bewertung:

    Irgendwie gewinnt man den Eindruck, das Uli nicht loslassen kann?! Die Pleiten mit Kahn und Salihamidzic hat er doch mit zu verantworten. Irgendwann muß doch auch mal Schluß sein! Und Eberl hat doch einen guten Job gemacht - oder sehe ich das verkehrt?

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  • Südstern7 am 24.05.2026 12:28 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Haus'l

    "oder sehe ich das verkehrt?"

    Nein, das siehst du nicht verkehrt.
    Alle Transfers eingeschlagen, nötige Abgänge bestmöglich abgewickelt, dafür gesorgt, dass ein Team-Spirit herrscht wo alles stimmt.
    Natürlich kenne ich aber die Vorgaben vom Verein nicht. Es wundert mich aber dennoch wo die 40% herkommen sollen. Das würde ich doch gerne mal erfahren.

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  • Play Fair am 25.05.2026 14:44 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Südstern7

    ich versteh die ganze debatte schon wieder nicht.
    60/40 welches ist denn die größere zahl?
    diskutiert wird aber nur über die 40.
    glaubt denn irgendjemand, uli würde während vertragsverhandlungen (oder in dem fall sogar VOR den gesprächen) die hosen runterlassen?
    ist doch unsinnig.
    ich glaube, dass die verlängerung stattfinden wird, aber dass uli als vorgesetzter das nicht ganz ohne druck durchwinken will.
    man erwartet von eberl evtl. in der ein oder anderen rubrik evtl die ein oder andere änderung.
    das ist, zugegeben, etwas spekulativ, aber sicher näher an der sache als das ganze eberl-wird-seinen-job-verlieren-getue.
    ich schätze indem fall mal auf mindestens 60 /40. ;-)

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