Das letzte Bayern-Wiedersehen mit Claudio Pizarro

Claudio Pizarro (41) beendet am Saisonende seine große Karriere – und kehrt wohl zu Bayern zurück.
| Maximilian Koch
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Am Saisonende ist Schluss – wirklich: Claudio Pizarro.
dpa/Carmen Jaspersen Am Saisonende ist Schluss – wirklich: Claudio Pizarro.

München - Als Claudio Pizarro am 12. September 1999 sein erstes von 197 Bundesliga-Toren erzielte, waren die Bayern-Jungstars Alphonso Davies und Joshua Zirkzee noch nicht einmal geboren. An diesem Dienstag beim Aufeinandertreffen zwischen Werder Bremen und den Münchnern könnten sich beide Fußballer-Generationen nun auf dem Platz begegnen. Ein letztes Mal.

Karriere-Ende von Pizarro nach aktueller Saison

Am Ende dieser Saison will der inzwischen 41-jährige Peruaner Pizarro seine große Karriere tatsächlich beenden. Diesmal wirklich. Der ewige Torjäger fühlt sich körperlich nicht mehr "bei hundert Prozent", wie er sagt. Doch Jokereinsätze sind im Saisonfinale denkbar, um Werder bei der Rettung zu helfen. "Ich beiße auf die Zähne", sagt Pizarro.

Das letzte Date mit Schlawiner Claudio. Doch es wird ein Wiedersehen geben. Beim FC Bayern soll Pizarro in Zukunft neben anderen Legenden wie Giovane Elber (47) die Rolle des Markenbotschafters ausfüllen. Pizarro bezeichnete diese Aufgabe als "interessant". Zunächst wolle er sich aber auf die Rest-Saison mit Bremen konzentrieren. Verständlich.

Pizarro soll Markenbotschafter beim FC Bayern werden

Ein glorreicher Werder-Abschied wurde durch eine Corona-Erkrankung in der Familie zusätzlich erschwert. Bei Pizarros Tochter Antonella schlug ein Test Mitte Mai positiv an. "Sie hatte nie Symptome, und der Rest von uns war negativ, aber wir mussten alle für 14 Tage in Quarantäne", sagt Pizarro.

Diese Zeit ist überstanden, nun hofft Pizarro auf ein Happy End mit Werder. 153 Tore gelangen ihm bislang für die Hanseaten, 125 für den FC Bayern. 2013 wurde er mit dem Team von Jupp Heynckes Triple-Sieger. Die Bayern-Fans verehren ihn noch immer – und würden ihm wohl auch heute einen Treffer gönnen.

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