Hoeneß schwärmt von Bayern-Neuzugang: "Hat mir gut gefallen"

Saibari verstärkt die Bayern-Offensive, Hoeneß lobt ihn. Für Musiala wird es schwer.
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Uli Hoeneß ist beeindruckt.
Uli Hoeneß ist beeindruckt. © IMAGO/Bahho Kara (www.imago-images.de)

Auch am Montag waren auf dem Trainingsgelände des FC Bayern wieder mehr Bauarbeiter als Spieler zu sehen. Seit Anfang Juni modernisieren die Münchner ihre Geschäftsstelle, neben dem Reha-Bereich und dem Profitrakt werden auch die Plätze erneuert. Drei Spielfelder mit Hybrid-Rasen sollen bis Ende September zur Verfügung stehen, ähnlich dem in der Allianz Arena. Ganz wichtig dabei: das neue Sichtschutzsystem, das keine neugierigen Blicke von außen mehr zulassen soll.

Die Großbaustelle Säbener Straße.
Die Großbaustelle Säbener Straße. © Sven Hoppe

Die Fort-Knox-Bayern.

Individuelles Training statt Asien-Tour

Aktuell sind die Vorhänge allerdings noch nicht zugezogen, sodass man zumindest ein bisschen was sehen kann. Am Vormittag setzten Lennart Karl und Serge Gnabry ihr Trainingsprogramm fort, das Duo ist genauso wie Neuzugang Ismael Saibari, Jamal Musiala und Alphonso Davies nicht mit zur Marketing-Tour nach Asien gereist. Während Gnabry und Karl schon wieder ein intensives Programm mit Sprints, Drehungen, Pässen und Torschüssen absolvierten, waren Saibari, Musiala und Davies zunächst nicht auf dem Rasen zu sehen. Später kam das Trio noch raus und absolvierte eine anstrengende Einheit. Es geht aufwärts!

Training fürs Comeback: Serge Gnabry.
Training fürs Comeback: Serge Gnabry. © IMAGO/Philippe Ruiz

Neuzugang Saibari arbeitet am Comeback

Saibari, der für rund 50 Millionen Euro von der PSV Eindhoven verpflichtet wurde, hatte sich bei der WM mit Marokko einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen. Am Samstag trainierte der 25-Jährige erstmals individuell an der Säbener Straße. "Ismael brennt und würde am liebsten schon die Asien-Tour mitmachen", sagte Sportvorstand Max Eberl: "Er soll aber die Reha in Ruhe fertigmachen, damit er nach der Tour zur Verfügung steht. Der Plan ist, dass wir die letzte Phase der Vorbereitung mit ihm machen."

Aus Eindhoven gekommen: Saibari.
Aus Eindhoven gekommen: Saibari. © fcbayern.com

Hoeneß schwärmt von Marokkaner

Saibari schoss sich bei der WM mit drei Toren ins Rampenlicht, auch Uli Hoeneß war äußerst angetan. "Der Spieler aus Marokko hat mir gut gefallen bei der WM", sagte Bayerns Ehrenpräsident. "Ich hatte ihn vorher nicht so bewusst gesehen, aber unsere Leute, der Trainer, Max (Eberl), Christoph (Freund), haben in den höchsten Tönen von ihm geschwärmt. Da haben wir im Beratungsgremium gerne zugestimmt." Bald wird Hoeneß den Namen des Neuzugangs genau kennen. Ganz sicher.

Reha-Training: Alphonso Davies (l.) und Jamal Musiala.
Reha-Training: Alphonso Davies (l.) und Jamal Musiala. © IMAGO/Philippe Ruiz

Druck auf Musiala wächst

Saibari ist für Bayern spannend, weil er offensiv alle Positionen spielen kann. Am stärksten ist er als Zehner – und damit eine Gefahr für Musiala. Bayerns Spielmacher und Topverdiener muss sich ein Jahr nach seiner schweren Verletzung deutlich steigern, um in der Stammelf zu bleiben. Mit Saibari, Gnabry und Karl hat er jetzt drei erstklassige Konkurrenten.

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