Bayern-Coach Hansi Flick: Bundestrainer-Job? "Viel zu weit weg"

Hansi Flick befasst sich überhaupt nicht mit der Frage, ob er eines Tages Bundestrainer werden könnte. "Ich lebe im Hier und Heute", sagt der Trainer des FC Bayern.
| AZ/dpa
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Will sich derzeit nicht mit dem Thema Bundestrainer befassen: Bayern-Coach Hansi Flick.
Will sich derzeit nicht mit dem Thema Bundestrainer befassen: Bayern-Coach Hansi Flick. © Bernd Thissen/dpa-Pool/dpa

München - Erfolgscoach Hansi Flick vom FC Bayern München will sich nicht mit der Frage befassen, ob ihn der Bundestrainer-Posten eines Tages einmal reizen könne. "Sie wissen ja, dass ich im Hier und Heute lebe. Deswegen sind diese Dinge viel zu weit weg für mich, um mir da überhaupt Gedanken zu machen", sagte Flick am Freitag in München.

Als langjähriger Assistent von Bundestrainer Joachim Löw zeigte sich Flick drei Tage nach dem 0:6 der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Spanien "enttäuscht über die Art und Weise, wie wir Fußball gespielt haben". Allerdings äußerte er auch Verständnis. "Diese Dinge sind im Fußball auch mal möglich, dass man so eine Klatsche bekommt. Deswegen muss man versuchen, die richtige Schlüsse zu ziehen", sagte Flick.

Flick über Ausbootung von Müller und Boateng: "Man sollte es respektieren"

Angesprochen auf die vielen Forderungen nach einer Rückkehr der Münchner Thomas Müller und Jérôme Boateng, lobte Flick die beiden Stars. "Jogi Löw und das Trainerteam haben eine Entscheidung getroffen, man sollte es respektieren. Alles andere werden auch sie intern analysieren und sie werden schauen, was für die Zukunft die richtigen Schritte sind", sagte der 55-Jährige. "Ich bin froh, dass ich Thomas und Jérôme bei uns im Kader habe. Es sind beides Qualitätsspieler."

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Die Auswahl von Löw hatte in dieser Woche ein Debakel gegen Spanien hinnehmen müssen. Das 0:6 in der Nations League war die höchste Pflichtspielniederlage einer A-Nationalmannschaft in der Geschichte des DFB. Die Kritik am Bundestrainer nahm danach weiter zu, auch DFB-Direktor Oliver Bierhoff steht in der Kritik. Er habe "sehr loyal und sehr respektvoll" mit Bierhoff bei seiner Zeit im Nationalteam zusammengearbeitet, sagte Flick. "Für uns war er ein sehr wertvoller Partner."

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