"Arbeitsschweinchensieg": Bayerns Belastungssteuerung in Köln geht auf

Leon Goretzka und Robert Lewandowski werden gegen den 1. FC Köln geschont. Am Ende zittert sich der FC Bayern zum nächsten Dreier und feiert einen mühsamen Arbeitssieg.
| Patrick Strasser
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Der FC Bayern feiert in Köln einen 2:1-Arbeitssieg.
Der FC Bayern feiert in Köln einen 2:1-Arbeitssieg. © imago images / Poolfoto

Köln -  Ein 2:1 hier, ein 2:1 dort – die Bayern in dieser Woche jeweils auf Kurs Pflichterfüllung. In der Champions League bei Lokomotive Moskau holte man sich am Dienstag einen "dreckigen Sieg" (O-Ton Hansi Flick), in Köln beim noch sieglosen Tabellen-Sechzehnten einen glanzlosen "Arbeitsschweinchensieg" (O-Ton Thomas Müller nach der Partie bei Sky), der im Zeichen der Belastungssteuerung stand.

Trainer Flick hatte Robert Lewandowski und Leon Goretzka zur Schonung zu Hause gelassen, Kingsley Coman blieb auf der Bank. Der dünne, aber abgezockte Erfolg in Köln resultierte aus einem Treffer per Handelfmeter von Thomas Müller (13.) und einem feinen Linksschuss von Serge Gnabry (45.).

Hansi Flick mit dem Spiel des FC Bayern nicht zufrieden

In der 82. Minute verkürzte Dominick Drechsler als er einen Thielmann-Schuss abfälschte. FC-Trainer Markus Gisdol resümierte enttäuscht: "Wir hätten einen Punkt machen können, vielleicht sogar müssen. Ich denke, ein Punktgewinn wäre auch verdient gewesen." Dennoch: Köln ist nun seit 16 Bundesliga-Spielen sieglos und blieb nun in den vergangenen 13 Bundesliga-Spielen gegen den Rekordmeister ohne Erfolg, holte dabei lediglich einen Punkt. 

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"Wir haben nach dem 2:0 versäumt, das 3:0 zu machen", analysierte Flick auf der Pressekonferenz in Köln. "Aus meiner Sicht haben wir in diesem Spiel am Ende zu viel Kraft gelassen. Ich bin mit den drei Punkten zufrieden, mit dem Spiel nicht. Mit der Einstellung, der Mentalität und dem Siegeswillen meiner Mannschaft bin ich zufrieden, mit einigen ungenauen Pässen, die wir gespielt haben, nicht. Aber am Ende ist das Ergebnis entscheidend. In so einem Spiel zählt das nackte Ergebnis."

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Der Bayern-Trainer wirkte erleichtert, dass sein Wagnis aufgegangen war, Goretzka und Lewandowski geschont zu haben. "Es ist alles gut ausgegangen", sagte er, "wichtig ist, dass die Spieler frisch sind. Wir haben mit Salzburg am Dienstag ein ganz schweres Spiel vor der Brust, am Samstag geht es nach Dortmund." In diesen beiden Partien sollte die Leistungskurve wieder nach oben zeigen.

 

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