Unberechenbar für Palast: Harry verweigert Zusammenarbeit mit William

Am 1. Juli soll zu Ehren von Prinzessin Diana eine Statue enthüllt werden. Prinz Harry ist derweil schon in seiner Corona-Quarantäne in London angekommen, soll sich aber weigern, an den Vorbereitungen, Meetings und Proben teilzunehmen.
| Steffen Trunk
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Prinz William und Prinz Harry werden am 1. Juli eine Diana-Statue enthüllen
Prinz William und Prinz Harry werden am 1. Juli eine Diana-Statue enthüllen © Toby Melville/Pool Reuters/AP/dpa

Wird Prinz Harry zur unberechenbaren Gefahr für den Palast - oder gar für die Monarchie? Die britische Presse ist einmal mehr in Aufruhr. 

Frogmore Cottage: Prinz Harry residiert wieder im alten Anwesen

Prinz Harry verbringt seine Quarantäne-Zeit noch bis zur Enthüllung der Diana-Statue im Sunken Garden des Kensington Palastes in einem Trakt seines alten Heims im Frogmore Cottage. Seit dem Auszug von Meghan, Harry und Archie - und nach der Rückzahlung der Renovierungskosten - leben dort aktuell Prinzessin Eugenie, Ehemann Jack und Söhnchen August.

William plant alle Details, Harry weigert sich

Doch Harry soll sich weigern, im Vorfeld an den (digitalen) Proben und Abstimmungen mit dem Palast und insbesondere mit Bruder William teilzunehmen. Die Zusammenarbeit gestaltet sich schon jetzt schwierig! "RadarOnline" berichtet, dass Harry nicht dazu bereit ist, mit dem Kensington Palast (dort leben Kate und Harry) zu kooperieren. Dabei soll doch beim öffentlichen Auftritt anlässlich des 60. Geburtstags seiner verstorbenen Mutter am 1. Juli alles glattlaufen. Während William bedacht ist, dass alles perfekt ist, will Harry einen spontanen Auftritt hinlegen.

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"Harry weigert sich, an Meetings oder Generalproben teilzunehmen und lehnt es konsequent ab, den Verantwortlichen der Veranstaltung vorab seine Rede zu zeigen. Keiner weiß genau, was er sagen wird", so ein Royal-Insider. "Harry scheint seinen Auftritt spontan halten zu wollen. Einfach auftauchen und sehen was passiert. Der Palast weiß nicht einmal, welches Outfit Harry anziehen will." Wird der Brüder-Streit die Zeremonie überschatten? Oder gilt ein Burgfrieden?

Eine Möglichkeit zur Versöhnung oder auch Aussprache bietet nun eigentlich der gemeinsame Termin der Brüder in London. Wohl viele Briten dürften sich ein solches Versöhnungsgespräch wünschen. Für sie ist der Unfalltod von Diana, der "Königin der Herzen", im Straßentunnel von Paris immer noch traumatisch. Diana war damals auf der Flucht vor Paparazzi. Wegen ihrer Scheidung von Charles hatte sie zudem keine staatlichen Personenschützer mehr an ihrer Seite.

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Die Liste der Aufreger ist lang: Da ist zuvorderst das TV-Interview bei Oprah Winfrey. Britische Medien berichten, es handele sich um Rache - demnach soll Harry zugesagt haben, nur Stunden, nachdem ihm Großmutter Elizabeth wegen des Ausscheidens aus dem Königshaus seine hoch geschätzten militärischen Ehrentitel aberkannte. Stundenlang teilten Harry und Meghan im US-Fernsehen gegen die Royal Family aus, erhoben schwere Rassismusvorwürfe. Meghan berichtete über Suizidgedanken, ausgelöst vom schweren Druck des Lebens unter ständiger Beobachtung der Öffentlichkeit. Im Palast habe sie keine Hilfe erhalten.

Doch das Interview war erst der Auftakt. Mehrmals klagte Harry in den vergangenen Wochen laut über das Leben im königlichen Käfig, kritisierte die empathielose Erziehung durch Vater Charles - und damit indirekt auch Großmutter Elizabeth. Die Königin steht auch im Mittelpunkt des jüngsten Aufregers. So ist in Großbritannien zu lesen, Harry und Meghan hätten die Queen nur informiert und nicht um Erlaubnis gefragt, dass ihre neugeborene Tochter Lilibet heißen werde - nach dem familieninternen Spitznamen der Königin. Gegen diese Darstellung wiederum wehrt sich das Ehepaar Sussex entschieden.

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