TV-Moderator macht sich über Tochter von Harry und Meghan lustig

In einer australischen TV-Show hat sich der Moderator Karl Stefanovic über den Namen von Harrys und Meghans Tochter Lilibet lustig gemacht. Für den Moderator ist es nicht der erste Witz auf Kosten der royalen Familie.
| Sven Geißelhardt
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Ob Prinz Harry und seine Frau Meghan über den Witz eines australischen Moderators lachen können? Dieser hat sich über den Namen ihrer Tochter Lilibet lustig gemacht.
Ob Prinz Harry und seine Frau Meghan über den Witz eines australischen Moderators lachen können? Dieser hat sich über den Namen ihrer Tochter Lilibet lustig gemacht. © Chris Jackson/Press Association/dpa

Lilibet Diana Mountbatten-Windsor sorgt wenige Tage nach ihrer Geburt bereits für zahlreiche Kontroversen. Während Medien auf der ganzen Welt darüber diskutieren, ob der Name eine Wiedergutmachung oder ein Affront für die Royals darstellt, macht sich ein TV-Moderator sogar über die neugeborene Tochter von Prinz Harry und Herzogin Meghan lustig.

Witz über Lilibet: "Klingt wie eine App für Sportwetten"

In der australischen TV-Show "Today" stellt Moderator Karl Stefanovic im Gespräch mit Kollege Piers Morgan einen skurrilen Vergleich auf. "Was hast du aus dem Namen Lilibet gemacht? Klingt wie eine App für Sportwetten", erklärt er in der Sendung. Tatsächlich enden einige Online-Wettbüros mit "bet" (Unibet, Sportsbet, Pointsbet), dem englischen Wort für "Wette".

Den eigentlich harmlosen Witz nimmt Gesprächspartner Piers Morgan zum Anlass, böse über die Namenswahl zu schimpfen. Für ihn sei es ironisch, dass Harry und Meghan sich für den Kosenamen der Queen entschieden haben, nachdem das Paar wochenlang "die königliche Familie und die Monarchie verwüstet" hatte. Der Moderator ist bekanntlich kein Fan der beiden Exil-Royals und hat deshalb vor wenigen Monaten sogar seinen Job bei "Good Morning Britain" gekündigt.

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"Today"-Moderator: Böse Sprüche über royale Familie

Auch für Karl Stefanovic ist es nicht das erste Mal, dass er einen Witz auf Kosten der royalen Familie macht. Im März sagte er in Bezug auf die Missbrauchsvorwürfe gegen Prinz Andrew: "Die königliche Familie ist genau wie der Rest von uns, nicht wahr? Ich meine, wer möchte nicht, dass Prinz Andrew zu Weihnachten als Weihnachtsmann verkleidet bei der Familienfeier auftaucht?"

Dass der Spruch über Lilibet für den "Today"-Moderator Folgen haben wird, ist eher unwahrscheinlich. Allerdings kann ein böser Witz gegen eine royale Familie auch nach hinten losgehen, wie ein Journalist in Spanien am eigenen Leib erfahren musste. Weil Bernat Barrachina im Februar 2021 den Schulwechsel von Prinzessin Leonor mit dem Exil ihres Großvaters Juan Carlos verglich, verlor er seinen Job.

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