Prinz William: Sein Vater wollte für ihn einen anderen Namen

1982 wurde der erste Sohn von Prinz Charles und Prinzessin Diana auf den Namen William getauft. Wäre es nach seinem Vater gegangen, würde ein anderer Name auf dem Taufschein stehen.
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Weihnachten 1982: Prinz Charles und Prinzessin Diana mit ihrem ältesten Sohn William.
Weihnachten 1982: Prinz Charles und Prinzessin Diana mit ihrem ältesten Sohn William. © IMAGO / PA Images

Als Prinz William ist der zweite der britischen Thronfolge weltbekannt. Doch wäre es nach seinem Vater gegangen, würde der 39-Jährige heute einen etwas anderen Namen tragen, den Prinz Charles unbedingt haben wollte.

Etwa eine Woche nach seiner Geburt am 21. Juni 1982 wurde bekannt, dass sich Charles und Prinzessin Diana auf den Namen ihres ersten Kindes geeinigt hatten: William.

Prinz Charles hatte für William einen anderen Vornamen im Sinn

Doch wäre es alleine nach Prinz Charles gegangen, wäre William auf den Namen Arthur getauft worden, so berichtet es der königliche Historiker Robert Lacey, Autor der Biografie "Battle of Brothers" dem englischen "Mirror".

Am Ende konnte sich aber Prinzessin Diana mit ihrem Wunschnamen durchsetzen. "Diana, Prinzessin von Wales, schlug einen starken, aussagekräftigen Namen vor - William, wie in 'Wilhelm der Eroberer', dem Sieger der berühmten Schlacht von Hastings im Jahr 1066", erklärt Lacey.

So ganz musste Prinz Charles aber nicht auf seinen favorisierten Arthur verzichten, den mit vollen Namen heißt der 39-Jährige nun Prinz William Arthur Philip Louis, Duke of Cambridge.

Die Königliche Familie nach der Taufe von Prinz William am 4. August 1982.
Die Königliche Familie nach der Taufe von Prinz William am 4. August 1982. © IMAGO / United Archives

Seine anderen zweiten Vornamen sind Philip - zu Ehren seines Großvaters Prinz Philip - und Louis, der von Lord Louis Mountbatten inspiriert sein soll.

Und der Name William wurde von Diana weise gewählt, denn sie wusste schon von klein auf, dass ihr ältester Sohn seinem historischem Namensvetter gerecht werden würde.

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"'Er wird offensichtlich ein großer König werden', erklärte Diana ihrer Vertrauten Simone Simmons, als sie ihren Sohn dabei beobachtete, wie er Fußballspiele in den Gärten des Kensington Palastes oder Mitternachtsmahlzeiten bei Übernachtungen mit Freunden organisierte. Sieh nur, wie sie sich zu ihm hingezogen fühlen! Er ist ein geborener Anführer‘", schreibt Robert Lacey.

An der Uni nannten ihn seine Freunde Steve

Neben seinen vier Vornamen hatte der künftige Thronfolger über die Jahre auch zahlreiche Spitznamen. So schrieb er sich, um unter dem Radar zu bleiben, an der Universität St. Andrews in Schottland offiziell als William Wales ein (damals lautete sein Name noch Prince William Arthur Philip Louis of Wales).

Doch seine Klassenkameraden verpassten ihm den Spitznamen Steve. Es wird angenommen, sie wollten damit verhindern, dass William ungewollt Aufmerksamkeit erregte.

Und auch sein ältester Sohn, Prinz George, hat für seinen Vater schon einen süßen Namen gefunden. Dieser kam 2018 ans Licht, als Herzogin Kate bei einem Besuch des Leicester City FC mit Gratulanten plauderte. Dabei verriet die 39-Jährige, dass der damals Fünfjährige seinen Vater "Pops" nennt.

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