Söder warnt vor Wechselstimmung im Land

Wen würden Sie wählen, wenn Bundestagswahl wäre? Im Sonntagstrend setzt sich der Abwärtstrend bei der Union fort. CSU-Chef Markus Söder spricht von einer "sehr ernsten Lage".
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
"Die Corona-Zahlen steigen und die Unionswerte fallen": Markus Söder, CSU-Parteichef und Ministerpräsident von Bayern.
"Die Corona-Zahlen steigen und die Unionswerte fallen": Markus Söder, CSU-Parteichef und Ministerpräsident von Bayern. © Peter Kneffel/dpa
Berlin

Der CSU-Vorsitzende Markus Söder hat die Union angesichts sinkender Umfragewerte vor einer aufkommenden Wechselstimmung gewarnt.

"Die Lage ist sehr ernst. Die Corona-Zahlen steigen und die Unionswerte fallen", sagte Söder der "Bild am Sonntag". "Es kommt Wechselstimmung im Land auf." Es gebe kein Abo der Union mehr auf die Kanzlerschaft. Die Union müsse zeigen, dass sie noch Kraft und Ideen habe. Nun brauche es Aufbruch.

Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Kantar für die "Bild am Sonntag" erhebt, setzt sich der Abwärtstrend bei der Union fort. CDU und CSU verlieren demnach zwei Prozentpunkte im Vergleich zur Vorwoche und kommen nun auf 25 Prozent. Mitte Januar stand die Union im "Sonntagstrend" noch bei 36 Prozent. Die SPD profitiert nicht von der Schwäche ihres Koalitionspartners im Bund und bleibt unverändert bei 17 Prozent. Die Grünen liegen den Angaben zufolge mit 23 Prozent nur noch zwei Punkte hinter der Union. AfD und FDP kommen beide auf jeweils zehn Prozent, die Linke erreicht neun Prozent.

© dpa-infocom, dpa:210328-99-999839/3

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren