Jetzt gilt's in Sachsen-Anhalt: Wahllokale geöffnet

Die Menschen in Sachsen-Anhalt entscheiden heute darüber, wie die Politik in den kommenden fünf Jahren aussehen soll. Mit besonderer Spannung wird erwartet, wie stark die AfD abschneidet.
dpa |
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Die Wahllokale sind von 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. (Archivbild)
Die Wahllokale sind von 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. (Archivbild) © Matthias Bein/dpa
Magdeburg

In Sachsen-Anhalt haben die Wahllokale für die Landtagswahl geöffnet. Seit 8.00 Uhr können die Menschen ihre Stimme abgeben. Knapp 1,7 Millionen Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren sind wahlberechtigt. Die Wahllokale sind bis 18.00 Uhr geöffnet. Anschließend beginnt die Auszählung. Die Landeswahlleiterin rechnet mit einem vorläufigen Endergebnis am frühen Montagmorgen.

Die Wählerinnen und Wähler entscheiden über die Zusammensetzung des neuen Landtags in Magdeburg. Auf dem Stimmzettel können zwei Kreuze gesetzt werden: mit der Erststimme wird der Direktkandidat gewählt, mit der Zweitstimme eine Partei. Das Parlament wird später wiederum den Ministerpräsidenten wählen.

In allen Umfragen liegt die AfD weit vor der CDU

In allen Umfragen lag die AfD mit ihrem 35 Jahre alten Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund deutlich vor der CDU von Ministerpräsident Sven Schulze. Die vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestufte Partei hat eine Alleinregierung zum Ziel erklärt. Die jüngsten Umfragewerte gaben das nicht her. 

In der letzten Umfrage vor der Wahl kam die AfD auf 41 Prozent. Die CDU von Ministerpräsident Sven Schulze lag in der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF bei 23 Prozent. Auf Platz drei folgte die Linke mit 11,5 Prozent, die SPD kam auf 8,5 Prozent, die Grünen standen bei 6 Prozent. Das BSW mit 4 Prozent und die FDP mit 3 Prozent würden an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern und damit den Sprung ins Parlament verpassen. 

Schulze will Ministerpräsident bleiben. Für ihn wird sich die Frage nach möglichen Partnern stellen. Sachsen-Anhalt wird aktuell von einem Bündnis aus CDU, SPD und FDP regiert.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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