AfD erreicht mit 29 Prozent neuen Umfrage-Höchstwert

Die AfD kommt laut Insa-Umfrage auf einen Rekordwert. Und der Vorsprung vor der Union wächst noch stärker.
dpa |
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Die AfD erreicht ihren höchsten je auf Bundesebene gemessenen Wert - die Union fällt zurück. (Archivbild)
Die AfD erreicht ihren höchsten je auf Bundesebene gemessenen Wert - die Union fällt zurück. (Archivbild) © Carsten Koall/dpa
Berlin

Die AfD steigt in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa auf 29 Prozent - den höchsten je auf Bundesebene für sie gemessenen Wert. Sie verbessert sich damit in der Erhebung für die "Bild am Sonntag" gegenüber der Vorwoche um einen Prozentpunkt. Die Union fällt um einen Punkt auf 22 Prozent zurück - bei Insa ihr schwächster Wert seit mehr als vier Jahren. Der Abstand zwischen beiden Parteien vergrößert sich damit auf sieben Punkte.

Auch die SPD verliert einen Punkt und könnte im theoretischen Fall einer Bundestagswahl am kommenden Sonntag nur noch mit 12 Prozent rechnen. Zusammen erreichen Schwarz-Rot nur noch 34 Prozent.

Grüne legen leicht zu

Die Grünen legen dagegen leicht zu und steigen auf 14 Prozent. Es ist ihr bester Wert beim Insa-Institut seit zweieinhalb Jahren. Die Linke verliert einen Punkt und landet bei 10 Prozent. FDP und BSW kommen weiter nur auf 3 Prozent und wären damit klar nicht im Bundestag vertreten.

Andere Institute sahen die AfD zuletzt zwischen 25 und 28 Prozent und die Union zwischen 22 und 24 Prozent. Die maximale Fehlertoleranz gibt Insa mit plus/minus 2,9 Prozentpunkten an. Zugrunde liegen die Antworten von 1.203 Befragten aus dem Zeitraum vom vergangenen Montag bis Freitag. 

Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf etwaige Wahlausgänge.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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