Oktoberfest im Sommer ist für Wiesn-Stadträtin Anja Berger keine realistische Option

Nach der Polizeigewerkschaft und den Wirten hat sich auch Wiesn-Stadträtin Anja Berger gegen eine sogenannte "Sommerwiesn" im August ausgesprochen.
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Blick in ein Wiesn-Festzelt. (Archivbild)
Blick in ein Wiesn-Festzelt. (Archivbild) © imago images/Zoonar

München - Die Diskussion um das Für und Wider eines in den Sommer 2022 vorgezogenen Oktoberfestes geht in die nächste Runde - jetzt meldet sich die Wiesn-Stadträtin Anja Berger zu Wort.

Anja Berger: Sommerwiesn macht neue Ausschreibung notwendig

"Eine 'Sommerwiesn' – also ein Vorziehen in den August – halte ich für nicht durchführbar. Das würde eine neue Ausschreibung notwendig machen – und dies ist nicht realisierbar, weder in der Verwaltung noch für die Beschicker, die ihre Bewerbung gerade zum 31. Dezember eingereicht haben", wird die Grünen-Politikerin in einer Mitteilung der Stadtratsfraktion "Die Grünen - Rosa Liste" zitiert.

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Die 50-Jährige hat seit Juni 2020 als erste Frau den Posten des Wiesn-Stadtrats inne und findet, dass sich der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) mit seinem Vorschlag zu weit vorgewagt hat.

Wiesn-Stadträtin Anja Berger: "Für Volksfeste gibt es einen Jahresplan" 

"Hat sich Herr Aiwanger mal mit denen unterhalten, die von seinen Vorschlägen direkt betroffen wären? Für Volksfeste gibt es einen Jahresplan. Das bedeutet, die Schausteller und Marktkaufleute warten nicht einfach auf die Wiesn. Sie stehen vorher auf anderen Festen, die sie nicht so einfach absagen können", argumentiert Anja Berger.

Anja Berger ist seit Sommer 2020 Wiesn-Stadträtin. (Archivbild)
Anja Berger ist seit Sommer 2020 Wiesn-Stadträtin. (Archivbild) © Grüne

Zudem seien im August in München viele andere große Veranstaltungen geplant - als Beispiele führt sie die "European Championships" oder auch Großkonzerte an. Berger rechnet mit erheblichen Problemen auf vielen Ebenen, gerade auch mit Blick auf das Sicherheitspersonal.

Zuletzt hatten bereits die Oktoberfest-Wirte und die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) in Bayern ihre Skepsis zum Ausdruck gebracht.

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