Oktoberfest 2026: Unglück beim "Hangover" – Neues zum tragischen Tod eines Wiesn-Mitarbeiters

Die Wiesn 2026 läuft! Seit dem 19. September sind drei AZ-Reporterinnen und -Reporter täglich für Sie vor Ort und halten Sie live auf dem Laufenden: über alles, was auf der Theresienwiese passiert – von schönen Momenten und besonderen Begegnungen bis zu den Schattenseiten des Oktoberfests. Mit dem Wiesnblog sind Sie immer bestens informiert.
+++ Die News vom 23. September 2026 +++

+++ Frauen-Lunch auf dem Oktoberfest +++
14.44 Uhr: Wiesn-Stadträtin Anja Berger (Grüne), Wirtin Eva Hochreiter (Zur Bratwurst) und Landtagsabgeordnete Gülseren Demirel (Grüne) stoßen auf den Frauen-Lunch im Traditionszelt Zur Bratwurst auf der Wiesn an. Eva Hochreiter zum Event in ihrem Zelt: "Wir hatten ja turbulente Zeiten. Deshalb ist es wichtig, dass wir auch mal das Positive sehen – 16 Tage ist der Ausnahmezustand auf der Wiesn – das Wetter spielt mit. Wiesn-Stadträtin Anja Berger ergänzt: Es ist das fünfte Mal eine sehr illustre Runde – auch Luise Kinseher will dazu kommen. Es geht darum zu netzwerken. Die Männer machen die Stammtische und wir machen den Frauen-Wiesn Lunch. Für die Landtagsabgeordnete Gülseren Demirel (ebenfalls Grüne) ist klar: "Es gibt so viele tolle Wiesnwirtinnen." Anja Berger betont abschließend die Relevanz der Veranstaltung. Es gehe auch darum, "die Frauen sichtbar zu machen – und dass sie die Wiesn wirklich rocken – ohne sie würde die Wiesn auch nicht stattfinden können."
+++ Rechtsanwältin in Festzelt mit Kokain erwischt +++
14.21 Uhr: Eine 35 Jahre alte Juristin ist von Zivilfahndern am Dienstagabend im Schützenfestzelt mit Kokain erwischt worden. Die Rechtsanwältin hatte das Koks in ihrer Handtasche, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Sie wurde anschließend zur Wiesnwache gebracht und wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt. Die 35-jährige Deutsche hat laut Polizei einen Wohnsitz im Ausland. Daher musste sie eine Sicherheitsleistung in Höhe von 15.000 Euro hinterlegen.
+++ Wildbiesler im Zelt geht auf Polizisten los +++
13.47 Uhr: Ein 23-Jähriger aus München ist am Dienstagabend im Paulaner-Festzelt vom Sicherheitsdienst erwischt worden, wie er sich erleichterte. Allerdings tat das der Mann nicht auf der Toilette, wie sonst üblich, sondern mitten im Zelt. Die Security setzte den Münchner daher an die frische Luft. Dabei griff der 23-Jährige die beiden Mitarbeiter an, woraufhin der Sicherheitsdienst die Polizei auf der Wiesnwache verständigte. Bei der Festnahme wehrte sich der junge Mann massiv. Er wurde in die Haftanstalt des Präsidiums gebracht, wo er den Rest der Nacht verbrachte. Vorteil: Dort gibt es in den Haftzellen auch Toiletten. Laut Alkoholschnelltest hatte der Münchner 2,1 Promille im Blut.
+++ Zwei Schwestern überführen Grapscher +++
13.12 Uhr: Zwei Münchner Schwestern waren am Dienstag auf dem Oktoberfest unterwegs. Gegen 18.20 Uhr machten sie sich auf den Weg zur U-Bahn-Station. Dabei lief ihnen ein Mann über den Weg, der die beiden jungen Frauen offenbar für "Freiwild" hielt.
Der Mann fasste der 20-Jährigen nach Angaben der Polizei über die Kleidung in den Intimbereich. Die drei Jahre ältere Schwester sah den sexuellen Übergriff und stellte den Täter sofort zur Rede. Doch damit nicht genug, griff die 23-Jährige auch noch zu ihrem Handy und machte ein Video von dem Mann.
Anschließend gingen die beiden Schwestern zum Safe Space auf dem Festgelände und erstatteten dort bei der Polizei Anzeige. Das Video bzw. die Fotos von dem Verdächtigen konnten die Münchnerinnen den Beamten zeigen. Die Aufnahmen wurden mit denen der Sicherheitskameras in dem Bereich abgeglichen. "Dabei konnte ein Verdächtiger identifiziert werden", sagte ein Polizeisprecher. Um wen es sich dabei handelt, wollte das Polizeipräsidium München nicht verraten. Der Mann bekommt demnächst Besuch von der Polizei und der soll natürlich überraschend erfolgen.
+++ Wiesn-Besucher pinkelt gegen S-Bahn und zieht vor Polizei blank +++
13.02 Uhr: Ein Wiesn-Besucher (72) hat zu tief ins Glas geschaut und verliert an der S-Bahn-Haltestelle all seine Hemmungen. Zunächst pinkelt er gegen eine abfahrende S-Bahn, dann zieht er auch noch blank. Die Bundespolizei greift ein und wird von dem Mann angegriffen. Das Ende dürfte dem 72-Jährigen gar nicht gefallen haben. Mehr dazu lesen Sie hier.
+++ Nach tödlichem Fahrgeschäft-Unfall – Familie des Verstorbenen meldet sich zu Wort +++
10.20 Uhr: Nach dem tödlichen Drama am Fahrgeschäft "Hangover" meldet sich nun auch die Familie des Verstorbenen zu Wort. Sie habe sich bereits vor dem Unfall große Sorgen gemacht und ihn gewarnt: "Geh nicht zum Oktoberfest, das ist ein schlimmer Ort zum Arbeiten." Die Familie, die in Augsburg wohnt, hätte Sorge gehabt, dass der 52-Jährige von Betrunkenen verletzt werden könne, erzählten seine Ehefrau (47) und sein Sohn (26) gegenüber "Bild".

Wie genau es zu dem Unfall kommen konnte, wisse auch die Familie nicht, aber laut "Bild" sei dieser wohl kurz vor Wiesn-Schluss, während der letzten Fahrt, geschehen. Warum der Mitarbeiter sich in dem gesperrten Bereich am Fahrgeschäft aufgehalten habe, könne die Familie sich auch nicht erklären, sie beschreiben den Familienvater als vorsichtigen Mann.
+++ Dreharbeiten für Netflix-Film +++
10.13 Uhr: Aktuell laufen auf dem Festgelände Dreharbeiten für einen Film des Streaminganbieters Netflix. "Oktoberfest" lautet der Arbeitstitel der Romantic Comedy, Regisseur ist der Münchner Filmemacher Simon Verhoeven. Am Mittwochvormittag erwischte die AZ die Crew bei Filmaufnahmen mit zahlreichen Statisten im Schottenhamel.

+++ Wiesn-Mittwoch startet bei Traumwetter +++
10.06 Uhr: Als die AZ heute Vormittag über die Wiesn spaziert, ertönt aus den ersten Fahrgeschäften schon wieder laute Musik. Im Olympia Looping drehen die Wagen ihre ersten Runden und aus einem anderen, bunt blinkenden Fahrgeschäft ertönt eine Frauenstimme: "Wir starten Mittwochmittag bei Kaiserwetter." Recht hat sie: Über der Wiesn strahlt der blaue Himmel, die Sonne scheint. Was will man mehr an einem Wiesn-Tag?

+++ Drama auf der Wiesn: Kellnerinnen retten Besucher das Leben +++
7.30 Uhr: Zwei Kellnerinnen haben einen Besucher auf dem Münchner Oktoberfest wiederbelebt. Der 78-Jährige war am Dienstag im Biergarten der Augustiner Festhalle nach Angaben des Rettungsdienstes zusammengebrochen. Die beiden Wiesnkellnerinnen reagierten blitzschnell und begannen bei dem Mann mit Reanimationsmaßnahmen. Mehr dazu lesen Sie hier.
