München: Für die FDP/Bayernpartei-Fraktion kommt die erneute Wiesn-Absage zu früh

Auch in diesem Jahr kann das Oktoberfest wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Die FDP/Bayernpartei-Fraktion im Stadtrat kritisiert die frühe Wiesn-Absage – wie bereits im vergangenen Jahr.
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Die Theresienwiese bleibt in diesem Herbst leer, das Oktoberfest wurde abgesagt.
Die Theresienwiese bleibt in diesem Herbst leer, das Oktoberfest wurde abgesagt. © Peter Kneffel/dpa

München - Seit vergangenem Montag (3. Mai) ist es offiziell: Die Wiesn kann auch in diesem Jahr wegen der Corona-Krise nicht stattfinden, zum nunmehr zweiten Mal hintereinander fällt das größte Volksfest der Welt aus!

Bereits seit einiger Zeit wurde über die Absage spekuliert, vieles deutete schon vor Wochen darauf hin, dass das Oktoberfest auch 2021 nicht stattfinden kann.

Für die FDP/Bayernpartei-Fraktion im Münchner Stadtrat kommt die Absage allerdings zu früh. "Eine endgültige Zusage zur Wiesn ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. Warum die Absage so früh erfolgen musste, ohne die Impfgarantie seitens Bundesregierung zu berücksichtigen, erschließt sich uns und vielen Bürgern allerdings nicht", twitterte die Fraktion während der Stadtrats-Vollversammlung.

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Antrag: OB Reiter soll über Wiesn-Absage berichten

Für ebenjene hatte die Fraktion auch einen Dringlichkeitsantrag gestellt. Die Forderung: Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) solle dem Stadtrat berichten, wie es zur Absage der Wiesn kam. "Zahlen, Fakten, Beweggründe, Abwägungen und Überlegungen, die zu der Entscheidung geführt haben, werden dargelegt", heißt es im Antrag.

Die Fraktion bedaure es, dass der Münchner Stadtrat im Zuge der Absage "in keinster Weise involviert wurde". Dies solle nun in der Vollversammlung nachgeholt werden.

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Kritik gab's bereits im vergangenen Jahr

Bereits im vergangenen Jahr kritisierte die FDP/Bayernpartei-Fraktion die - aus ihrer Sicht - zu frühe Absage des Oktoberfests. "Selbstverständlich wäre die Chance, dass die Wiesn doch noch stattgefunden hätte, gering gewesen. Aber es bestand derzeit kein Termindruck und sechs Wochen in Zeiten der Pandemie sind eine lange Zeit", schrieb die Fraktion damals in einer Mitteilung.

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