Neue Schutzmaßnahmen nach Unfällen an Tram-Haltestelle – die erste wurde jetzt umgesetzt

Nach zwei schweren Unfällen an der Tram-Haltestelle Donnersbergerstraße reagieren die Stadtwerke München mit der Installation von Schutzpollern. Diese Maßnahme soll die Sicherheit der Fahrgäste erhöhen und zukünftige Vorfälle verhindern.
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Ein Autofahrer war am 7. Mai in eine Straßenbahn-Haltestelle nahe der Donnersbergerbrücke gefahren – zwei Menschen starben. Im November ging ein Unfall glimpflicher aus. (Archivbild)
Ein Autofahrer war am 7. Mai in eine Straßenbahn-Haltestelle nahe der Donnersbergerbrücke gefahren – zwei Menschen starben. Im November ging ein Unfall glimpflicher aus. (Archivbild) © Felix Hörhager/dpa

Im Mai krachte ein Auto in die Tram-Haltestelle Donnersbergerstraße, zwei Menschen starben. Anfang November kam wieder ein Fahrzeug an der Stelle von der Straße ab und verletzte dabei eine Person.

Jetzt reagieren die Stadtwerke München (SWM) und stellen vorläufig Beton-Schutzwände an der Haltestelle Donnersbergerstraße der Tramlinien 16 und 17.

Langfristig sollen Poller aufgebaut werden

Als endgültiger Anprallschutz seien Poller vorgesehen, teilen die SWM mit. Sie stehen mit den Herstellern im Austausch und streben eine schnellstmögliche Umsetzung an.

Die Stadtwerke München haben an der Tram-Haltestelle Donnersbergerstraße vorläufig Beton-Schutzwände aufgestellt. Poller sollen folgen.
Die Stadtwerke München haben an der Tram-Haltestelle Donnersbergerstraße vorläufig Beton-Schutzwände aufgestellt. Poller sollen folgen. © SWM/MVG

Forderungen bereits im Mai

Bereits im Mai hatte die Kreisgruppe München im Bund Naturschutz Bayern gemeinsam mit Münchner Vertretungen der Organisationen Pro Bahn, Verkehrsclub Deutschland, Fachverband Fußverkehr Fuss und den Straßenbahnfreunden einen Katalog an Forderungen aufgestellt.

Die Stadt habe sich mit der "Vision Zero" zum Ziel gesetzt, dass es keine Toten und keine Schwerverletzten mehr im Münchner Straßenverkehr gebe, daher müssen sie entsprechend handeln.

Die Betonschutzwände sind eine vorläufige Maßnahme. Bald sollen Poller aufgstellt werden. Die SWM steht noch im Austausch mit dem Hersteller.
Die Betonschutzwände sind eine vorläufige Maßnahme. Bald sollen Poller aufgstellt werden. Die SWM steht noch im Austausch mit dem Hersteller. © SWM/MVG

Dieter Reiter fordert zum Handeln auf

Kurz nach dem zweiten Unfall reagierte auch Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD)."Ich habe das Baureferat beauftragt, die Haltestelle mit Pollern zu sichern. Die Sicherheit der Menschen in unserer Stadt hat für mich absoluten Vorrang", zitiert die "tz" den Rathauschef. Jetzt setzen die Stadtwerke diese Forderung um.

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25 Kommentare
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  • Ch_Muc am 20.11.2025 20:07 Uhr / Bewertung:

    Betonschutzwand? Besteht nicht aus Beton. Laut Bild Metallrahmen im Boden verankert. Diese Haltestelle ( Insel) ist nicht so breit wie das Bild zeigt, dazu kommt noch das Wartehäuschen. Wo kommen Poller hin?
    Der "Zaun" ist eine Umleitung zur Ampel , für Leute, die aus der Tram kommen. Viele gehen einfach über die Strasse, nutzen Ampel nicht. Ist also sinnvoll der Zaun

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  • kartoffelsalat am 21.11.2025 08:10 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Ch_Muc

    Die Füße der Absperrungen sind mit Beton gefüllt aber nicht im Boden verankert.

    Die Poller sollten ob der geringen Fläche des Bahnsteigs natürlich dort aufgestellt werden wo die Gefahr her kommt. Das wären dann 2 Fliegen mit einer Klappe.

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  • BingoMuc am 20.11.2025 15:43 Uhr / Bewertung:

    Also langsamer fahren als Vorgabe

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