Vertrag läuft im Sommer aus Sascha Mölders sagt dem FC Pipinsried ab: Bleibt er jetzt beim TSV 1860?

Alpha-Löwe Sascha Mölders stellte gegen Braunschweig seine Wichtigkeit für den TSV 1860 unter Beweis - folgt nun sogar eine Vertragsverlängerung? Foto: imago images / Beautiful Sports

Sascha Mölders wird nicht zum FC Pipinsried wechseln. Das bestätigte der Manager des Bayernligisten am Dienstag – eine Vertragsverlängerung beim TSV 1860 wird damit immer wahrscheinlicher.

 

München/Pipinsried - Die Löwen dürfen sich immer mehr Hoffnung auf einen Verbleib von Sascha Mölders machen. Der Top-Torjäger und Publikumsliebling hat dem Bayernligisten FC Pipinsried, der Mölders für die kommende Saison als Spielertrainer verpflichten wollte, am Montag abgesagt. Dies bestätigte Manager Uli Bergmann am Dienstag gegenüber der AZ.

Ursprünglich sollte am Montag um 18 Uhr ein weiteres Gespräch zwischen Mölders und den Verantwortlichen des Tabellenführers der Bayernliga stattfinden – dieses musste jedoch vertagt werden. "Wir haben beim FC Pipinsried seit Sonntag einen neuen Sportlichen Leiter, der sich erst einmal ein Bild von der Lage machen will. Deshalb haben wir Sascha gebeten, das Gespräch zu verlegen", erklärt Bergmann. Mölders sagte Pipinsried daraufhin ab.

TSV 1860: Mölders kann sich Verlängerung vorstellen

Der FC Pipinsried zeigte schon seit einigen Wochen Interesse an einer Verpflichtung des Sturmtanks. Nach AZ-Informationen gab es bereits am 23. Dezember ein erstes Sondierungsgespräch zwischen Mölders, seiner Frau und den Verantwortlichen des Bayernligisten.

Ein Sechzig-Verbleib des 34-Jährigen, der seine Profikarriere eigentlich mit Ablauf seines Vertrages Ende Juni beenden und im Amateurbereich als Spielertrainer arbeiten wollte, wird damit immer wahrscheinlicher. Der MSV Duisburg, dem zuletzt ebenfalls ein Interesse nachgesagt wurde, ist nach AZ-Informationen keine Option. Auch Mölders selbst deutete zuletzt an, sich eine Vertragsverlängerung vorstellen zu können.

Gorenzel bestätigt: TSV 1860 will Mölders halten

Die Löwen buhlen ohnehin weiter fleißig um ihren Top-Scorer (zwölf Tore und acht Vorlagen in 20 Spielen), wie Günther Gorenzel bereits in der Winterpause betonte. "Wir sind aktuell mit interessanten Spielern aus unserem Bestandskader und mit externen Spielern in Gesprächen", erklärte der Geschäftsführer Sport und meinte vielsagend: "Ob Sascha ein solcher Spieler ist, kann sich jeder selbst ausmalen."

Nachdem Sechzig im Winter dank der Transfers der Ex-Löwen Julian Weigl (Benfica) und Marin Pongracic (VfL Wolfsburg) rund 2,9 Millionen Euro in die Kassen gespült wurden, scheinen die finanziellen Mittel vorhanden. Wie viel von dem frischen Geld tatsächlich in den Kader fließt, ist aktuell noch unklar. Am 12. Februar wird die Budgetaufteilung bei einer Aufsichtsratssitzung thematisiert – danach dürfte Klarheit herrschen.

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