TSV 1860 in Vorbereitung Starke Frühform: Vier Erkenntnisse zu den Löwen

Gemeinsam in die Dritte Liga: Die Löwen um Sascha Mölders (3.v.li.). Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Leon Klassen, Sascha Mölders und Alessandro Abruscia überzeugen für den TSV 1860 gegen den FC Basel. Die Konkurrenz ist groß, die Auswahl für Daniel Bierofka auch - vier Erkenntnisse zu den Löwen in der Vorbereitung.

München/Geretsried - Der FC Basel ist so etwas wie der FC Bayern der Schweiz. Acht Mal in Folge wurden die Basler zwischen 2010 und 2017 Meister, in der vergangenen Saison standen sie im Achtelfinale der Champions League.

Ein harter Gegner, einer, dem die Löwen gehörig Probleme bereiteten. Denn: Beim 1:1 am Samstag in Geretsried waren die Sechzger die bessere Mannschaft. Die AZ erklärt die wichtigsten Erkenntnisse:

Leon Klassen soll langfristig gehalten werden

Jung-Löwe Leon Klassen ist für Höheres bestimmt: Der erst 18-jährige Außenverteidiger spielte gegen den Schweizer Vize-Meister von Anfang an. Und er löste seine Aufgaben mit Bravour. "Wir halten von Leon sehr viel", erklärte der Sportliche Leiter Günther Gorenzel der AZ. "Wir haben ihm auch klar kommuniziert, was wir die nächsten Jahre mit ihm vorhaben." Klassen werde künftig zum Großteil mit der Drittliga-Mannschaft trainieren, aber noch für den Löwen-Nachwuchs spielen, "weil wir einfach wollen, dass die U19 möglichst rasch wieder in die Bundesliga hochgeht".

Klassen soll laut Gorenzel langfristig an den Verein gebunden werden, "weil wir eine große Zukunft für ihn sehen", erklärte der Österreicher und verneinte auf Nachfrage, dass der TSV 1860 den Hochtalentierten selbst im Falle eines lukrativen Angebots ziehen lassen würde.

Sascha Mölders performt gegen Basel

Sascha Mölders in starker Frühform: Der Routinier wird gerne mal wegen ein paar Kilos zu viel belächelt, doch in der Vorbereitung wirkt der 33-Jährige sehr fit und spritzig. Von der Basler Abwehr war der Stürmer kaum zu halten, Mölders glich nach zehn Spielminuten die frühe Führung durch Albian Ajeti (2. Minute) aus, erarbeitete sich zudem mehrere Großchancen.

Startelf-Kandidat Alessandro Abruscia: "Die Tradition des Vereins packt einen", meinte der 27-Jährige vor dem Test. Gegen Basel durfte der Mittelfeldstratege dann überraschend in der Offensive ran. Er deutete sein großes Potenzial an, setzte nach 57 Minuten den Ball mit einem satten Schuss ans Außennetz. In dieser Verfassung ein Startelf-Kandidat.

Daniel Bierofka schärft den Konkurrenzkampf

Harter Konkurrenzkampf: Nicht nur wegen Abruscia, auch wegen der anderen Neuen ist der Konkurrenzkampf hoch. Quirin Moll und Ex-Bundesligaprofi Stefan Lex spielten beide von Beginn an. "Wir haben neun neue Spieler, die wir integrieren müssen. Es ist im Moment Detailarbeit. Am Ende entscheiden die Details aber Spiele", meinte Gorenzel. "Dann haben wir eine höhere individuelle Qualität als im letzten Jahr." Und in jedem Fall einen belebenden Konkurrenzkampf.

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