TSV 1860: Sechzig erklärt Löwen-Juwel Leon Klassen für unverkäuflich!

Leon Klassen deutet beim Test des TSV 1860 gegen den FC Basel sein Riesen-Potenzial an. Sportchef Günther Gorenzel erklärt der AZ, dass die Löwen mit dem Nachwuchsmann Großes vorhaben - und diesen in keinem Fall ziehen lassen werden.
| Patrick Mayer
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Mentor und Juwel: Daniel Bierofka (Mi.) mit Leon Klassen.
sampics/Augenklick Mentor und Juwel: Daniel Bierofka (Mi.) mit Leon Klassen.

München/Geretsried - Alleine ihre Bezeichnung löst bei Fans des TSV 1860 Sehnsüchte aus: die Jung-Löwen.

Leon Klassen überzeugt gegen FC Basel

Nach der vorvergangenen Saison zog es mit Felix Uduohkai (VfL Wolfsburg) und Florian Neuhaus (Fortuna Düsseldorf) zuletzt zwei Hochtalentierte weg. Nun deutet sich das nächste Löwen-Juwel an: Leon Klassen. Der erst 18-Jährige spielte im Test gegen den FC Basel (1:1) in Geretsried von Anfang an, überzeugte gegen den Schweizer Vize-Meister als Außenverteidiger.

Es sind Leistungen, die freilich Begehrlichkeiten wecken. Doch die Sechzger haben vorgesorgt. Nach der Partie erklärte der Sportliche Leiter Günther Gorenzel Klassen für unverkäuflich. "Auf keinen Fall" werde man den Youngster selbst bei einem lukrativen Angebot ziehen lassen, sagte Gorenzel der AZ. "Wir halten von Leon sehr viel, platzieren ihn sehr weit oben. Leon soll langfristig an den Verein gebunden werden, er hat bei uns eine große Zukunft. Wir haben ihm auch klar kommuniziert, was wir die nächsten Jahre mit ihm vorhaben."

Klassen trainiert mit Bierofka-Team

Klassen soll demnach mit der Drittligamannschaft von Daniel Bierofka trainieren, vornehmlich aber in der U19 zum Einsatz kommen. "Wir wollen in dieser Saison mit der U19 unbedingt in die Bundesliga aufsteigen. Deswegen wird Leon bei uns Großteils das Training mitmachen, aber meistens in der U19 spielen, weil wir einfach wollen, dass die U19 möglichst rasch wieder in die Bundesliga hochgeht", meinte Gorenzel. "Das ist ganz, ganz wichtig für das NLZ. Nochmal: Wir halten von ihm sehr viel."

Der Österreicher weiter: "Er weiß auch, was er an uns hat. Viele junge Spieler haben ihre Karriere bei Sechzig gestartet und es in die erste Liga geschafft." Ob es für den russischen Juniorennationalspieler soweit hochgeht? Sicher ist: Die Giesinger haben noch einiges mit ihm vor.

Lesen Sie auch: Löwen holen einen Europa-League-Spieler

Im Video: TSV 1860 gegen FC Bayern: Der Meister-Party-Vergleich

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