Transfer des Jahres Bei Leroy Sané und dem FC Bayern ist ein Happy End in Sicht

Sein Vertrag läuft bis 2021, grundsätzlich ist er sich mit dem FC Bayern einig: Leroy Sané. Foto: imago images/ZUMA Wire

Leroy Sané ist sich mit dem FC Bayern über einen Wechsel einig, nun muss noch Manchester City überzeugt werden. Die AZ erklärt den Plan der Münchner – und welche Rolle Sanés Tochter spielt.

 

München - Der Transfer des Jahres, für den FC Bayern, aber auch insgesamt für die Bundesliga, rückt immer näher. Leroy Sané (24) ist sich grundsätzlich einig mit den Münchnern über einen Wechsel und einen hochdotierten Vertrag über fünf Jahre. Nun muss noch eine Einigung zwischen Bayern und Sanés Klub Manchester City erzielt werden. Nach AZ-Informationen sind die Münchner Bosse deshalb aktuell sehr daran interessiert, ein gutes Verhältnis zur City-Spitze zu pflegen und auf öffentliche Äußerungen über Sané zu verzichten.

Klar ist: Die zuletzt spekulierten 40 Millionen Euro als Ablösesumme werden nicht genügen, um Sané (Vertrag bis 2021) zu verpflichten. Die Vorstellungen von ManCity liegen eher im Bereich von 80 Millionen, irgendwo in der Mitte wird man sich am Ende wohl treffen. Ein Happy End in dieser nun schon ein Jahr dauernden Transfergeschichte ist in Sicht, Sané hat sich für Bayern entschieden. Laut dem Portal "The Athletic" spielen nicht nur sportliche, sondern auch private Gründe eine Rolle.

Sané will offenbar, dass seine Tochter Rio Stella, die im September zwei Jahre alt wird, in Deutschland aufwächst. Dies soll Sané Freunden gegenüber gesagt haben. Der Offensivstar ist mit US-Model Candice Brook zusammen, die beiden haben bislang ein Kind.

Stimmen aus München zum Sané-Transfer

Im Team des FC Bayern hat Sané einige Fürsprecher, speziell seine Kollegen aus der deutschen Nationalmannschaft. "Ich attestiere Leroy einen Top-Charakter", sagte Leon Goretzka (25) der "Welt am Sonntag" und ergänzte: "Er ist ein Typ, den du in wichtigen Spielen neben dir wissen willst. Er kennt in solchen Situationen keine Angst, sondern ist bereit, Leistung zu bringen." Sané sei in manchen Dingen weiter als er selbst, führte Goretzka aus: "Er ist Vater geworden, hat den Schritt ins Ausland gewagt. Auch dadurch ist er gereift."

Triple-Trainer Jupp Heynckes (75) hatte zuletzt gesagt, dass Sané noch nicht zur absoluten Spitzenklasse gehöre und vielmehr "am Scheideweg" stehe. Bei Bayern ist die Zuversicht allerdings groß, dass Hansi Flick (55) und dessen Trainerteam Sané in die Weltspitze führen werden. Und auch die Bedenken, dass Sané nach seiner schweren Knieverletzung im Sommer 2019 nicht mehr zur alten Topform finden könnte, sind eher gering. Der Heilungsverlauf wird als sehr positiv bewertet.

Ehrenpräsident Uli Hoeneß (68) ist dennoch der Meinung, dass sich die Knieblessur auf den Kaufpreis auswirken müsse, ebenso wie die finanziellen Folgen der Coronavirus-Pandemie. "Falls das klappen sollte, werden die Preise andere sein als vor einem Jahr, weil er da ja noch zwei Jahre Vertrag hatte und auch keinen Kreuzbandriss" sagte Hoeneß dem BR: "Insofern werden unsere Verhandlungsführer, falls sie mit Manchester reden, das sicherlich berücksichtigen."

Auch im Blick des FC-Bayern: Sergino Dest

Die Verhandlungsführer, also Vorstandsboss Rummenigge sowie Oliver Kahn (50) und Hasan Salihamidzic (43), haben das im Hinterkopf, doch sie möchten derzeit nicht öffentlich über Sané sprechen. Der Deal, der im vergangenen Jahr fast schon perfekt war, soll kein zweites Mal gefährdet werden.

Mit Sané würden sich die Münchner zweifellos den von Salihamidzic angekündigten "internationalen Star" sichern. Als "Toptalent aus Europa" hat Bayern weiter Sergino Dest im Blick. Der 19-jährige Rechtsverteidiger von Ajax Amsterdam kann sich einen Wechsel sehr gut vorstellen. Auch hier geht es – wie bei Sané – um die Höhe der Ablösesumme.

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