Tragischer Absturz in Frankreich Die Germanwings-Katastrophe im Protokoll

Drama um Flug 4U9525: Auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf ist eine Germanwings-Maschine mit 150 Menschen an Bord in Südfrankreich abgestürzt Foto: Stefanie Börger / Online

In Südfrankreich ist ein Germanwings-Airbus A320 (#4U9525) abgestürzt. 150 Menschen sind wohl tot. Der Tag der Katastrophe im Protokoll zum Nachlesen.

 

Paris - Bei dem Absturz einer Germanwings-Maschine in Südfrankreich sind wohl alle 150 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Es ist einer der schwersten Unfälle in der deutschen Luftfahrtgeschichte. An Bord der Maschine waren laut Germanwings insgesamt 144 Passagiere und 6 Besatzungsmitglieder. «Es gibt keinen Überlebenden», zitierte die Zeitung «Le Figaro» den französischen Verkehrsstaatssekretär Alain Vidalies. Unter den Opfern waren ersten Angaben zufolge 67 Deutsche. Der Airbus A320 der Lufthansa-Tochter zerschellte auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf am Dienstagvormittag in einer unwegsamen Bergregion.

Lesen Sie hier den Liveticker:

+++ News-Update +++

Wir sind am Mittwochmorgen ab 6 Uhr wieder mit allen Neuigkeiten zum Absturz von Flug 4U 9525 für Sie da.

+++ "Schwärzester Tag" der Lufthansa-Geschichte +++

Lufthansa-Vorstandschef Michael Spohr (oben im Foto) spricht in den ARD-Tagesthemen vom "schwärzesten Tag" in der 60-jährigen Geschichte "unseres Unternehmens".

+++ Neue Bilder des Wracks +++

Im Netz tauchen immer mehr Fotos auf, die Wrackteile der Germanwings-Maschine zeigen:

+++ Schlechtes Wetter wird Bergungsarbeiten erschweren +++

Regen, vielleicht sogar Schnee: Schlechtes Wetter könnte die Bergungsarbeiten an der schwer zugänglichen Absturzstelle des Airbus A320 in den französischen Alpen zusätzlich erschweren. Der Wetterdienst Météo France rechnet für die Nacht mit gelegentlichem Regen und einer Temperatur um die 4 Grad Celsius im nahe gelegenen Ort Prads-Haute-Bléone. Der Dienst La Chaine Météo erwartet sogar etwas Schnee. Auch morgen solle es hin und wieder regnen.

+++ Germanwings-Crew-Mitglieder verweigern Dienst +++

Einige Germanwings-Crews haben ihren Dienst nicht angetreten. Hintergrund für "die Weigerung etlicher Piloten", ihren Dienst aufzunehmen, ist nach Darstellung von "Spiegel online" offenbar, dass die Unglücksmaschine gestern wegen technischer Probleme den ganzen Tag in Düsseldorf am Boden gestanden habe. Es habe ein Problem an der "Nose Landing Door" gegeben, bestätigt die Lufthansa-Sprecherin. Mehr dazu hier.

+++ Suche wird für die Nacht eingestellt +++

Die von Frankreich eingesetzten zehn Helikopter stellen die Suche am Absturzort nach Einbruch der Dunkelheit für die Nacht ein. Sie sollten nach Sonnenaufgang ihre Flüge wieder aufnehmen, teilen die Behörden mit. In dem äußerst schwer zugänglichen Absturzgebiet in den Alpen hätten Helikopter zuvor noch fünf Gendarmen für die Nacht abgesetzt, so ein Gendarmerie-Oberstleutnant der Nachrichtenagentur AFP.

+++ Steinmeier am Unglücksort +++

"Vor Ort zeigt sich ein Bild des Grauens." Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat sich nach einem Flug über den Absturzort entsetzt gezeigt. "Die Trauer der Familien und Angehörigen ist unermesslich. Wir müssen Ihnen jetzt gemeinsam beistehen. Wir sind alle in großer Trauer vereint." Steinmeier wurde am Unglücksort von französischen Sicherheitskräften gebrieft.

+++ Wartungsmängel unwahrscheinlich +++

Keine Neuigkeiten in Sachen Absturzursache von Germanwings auf ihrer zweiten Pressekonferenz: Nach Ansicht eines Branchenexperten wird diese erst in einigen Wochen endgültig geklärt sein. "Ich denke, dass es einen Monat dauert, bis wir Genaueres über die Unfallursache wissen", so Luftfahrt-Analyst Thomas Saquer von der Unternehmensberatung Frost & Sullivan. Wartungsmängel bei der Maschine hält er für unwahrscheinlich: "Da macht die Lufthansa keinen Unterschied zwischen den Fliegern der Mutter und denen der Tochtergesellschaft." Für Europas größte Fluggesellschaft sei der Absturz wahrscheinlich der schwerste Unfall ihrer Geschichte.

+++ "Es bleibt nichts außer Trümmern und Leichen" +++

Dramatische Worte: Der französische Abgeordnete Christophe Castaner äußert sich auf Twitter: "Flug über Unfallstelle mit dem Innenminister (Bernard Cazeneuve), ein Horror. Das Flugzeug ist total zerstört. Trauer." - "Entsetzliche Bilder in dieser Berglandschaft. Es bleibt nichts außer Trümmern und Leichen."

+++ Schweigeminute im EU-Parlament +++

m Namen des Europäischen Parlaments übermittelt Parlamentspräsident Martin Schulz seine Anteilnahme: "Diese Tragödie und der Verlust an Menschenleben machen uns alle tief betroffen." Das EU-Parlament will bei der Eröffnung der Plenarsitzung am morgigen Mittwoch der Opfer mit einer Schweigeminute gedenken.

+++ Steinmeier in Marseille angekommen +++

Außenminister Steinmeier ist inzwischen in Marseille angekommen und reist nun weiter zum Unglücksort des A320.

+++ Das Minutenprotokoll der Katastrophe +++

Es sollt ein angenehmer, problemloser Flug werden. Am Dienstag um 10:01 Uhr startet Flug 4U9552 in Barcelona, die Landung ist für 11:55 Uhr in Düsseldorf geplant. Doch der Germanwings-Airbus wird dort nie ankommen. Die Katastrophe im Minutenprotokoll.

+++ DFB-Elf gegen Australien in Trauerflor +++

Tiefe Betroffenheit auch bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft: Die DFB-Elf wird beim Länderspiel am Mittwoch gegen Australien in Trauerflor antreten. Das teilte der deutsche Fußball Bund am Dienstag mit. Zudem soll es vor dem Anpfiff eine Schweigeminute für die Opfer des Germanwings-Absturzes geben.

+++ Medien: Black Box gefunden +++

Französische Medien berichten soeben, dass die Black Box des abgestürzten Germanwings-Airbus gefunden worden ist. Was wird die Auswertung der Daten über die Unglücksursache ergeben?

+++ Horror, Trauer, Zerstörung +++

Der französische Abgeordnete Christophe Castaner äußert sich nach einem Flug über die Unfallstelle auf Twitter: "Ein Horror. Das Flugzeug ist total zerstört. Trauer." - " "Entsetzliche Bilder in dieser Berglandschaft. Es bleibt nichts außer Trümmern und Körpern."

+++ Augenzeuge: Flugzeug prallte gegen Felswand +++

Die verunglückte Germanwings-Maschine hat einem Augenzeugen zufolge möglicherweise eine Felswand getroffen. Ein Anwohner aus der Region Alpes-de-Haute-Provence habe die Trümmer von einem Gebirgspass aus gesehen, berichtete die Zeitung "La Provence". "Von da oben konnte ich die Trümmer sehen. Ich habe keinen Zweifel, dass das Flugzeug gegen die Felswand geprallt ist", zitiert die Zeitung den Einwohner.

+++ Erste Bilder vom Unglücksort +++

Die Absturzstelle der A320 liegt bei dem kleinen Ort Prads-Haute-Bléone in den französischen Alpen. Das teilte der Flugzeugbauer Airbus am Dienstag mit. Prads-Haute-Bléone ist etwa zehn Kilometer nordöstlich von Digne-les-Bains entfernt. In der Nähe ist auch der Ort Le Vernet im Blanche-Tal gelegen, der als erstes als nicht weit vom Absturzort entfernt genannt worden war.

Eines der ersten Bilder von der Absturzstelle (Foto dpa):

 

+++ Chef des Suchtrupps macht Hoffnung auf Überlebenden +++

Kurz nach 16 Uhr, etwa acht Stunden nach dem Absturz, überrascht David Galtier, der Chef des Suchtrupps, die Öffentlichkeit. Im Sender France Info sagt er : „Am dringendsten ist es, die möglichen Überlebenden zu bergen. Wir haben möglicherweise einen Körper gesehen, der sich bewegt."

+++ Offiziell: Schülergruppe aus Haltern an Bord +++

Mittlerweile gibt es eine Bestätigung aus Haltern: An Bord der Unglücksmaschine waren auch 16 Schüler und zwei Lehrer des Joseph-König-Gymnasiums der nordrhein-westfälischen Kleinstadt. "Wir wissen, dass die Schülergruppe an Bord der Maschine gegangen ist", sagte Schulministerin Sylvia Löhrmann dem WDR.

+++ Gauck bricht Südamerika-Reise ab +++

Bundespräsident Joachim Gauck bricht seine Südamerika-Reise wegen des Flugzeugabsturzes ab. Der ab Mittwoch im Rahmen der Reise geplante Staatsbesuch in Uruguay findet nicht statt.

+++ Niki Lauda: "Irgendwas schiefgegangen da oben +++

Der abgestürzte A320 der Germanwings verlor schnell an Höhe. Airline-Chef Niki Lauda dazu im ORF: "Da muss irgendwas schiefgegangen sein da oben"

+++ 500 Helfer im Einsatz +++

Es ist ein unwegsames Gelände, in dem die Maschine abgestürzt ist. Etwa 500 Rettungskräfte sind zur Zeit im Einsatz auf rund 1.500 Metern Höhe. Die ortsansässige Bevölkerung leistet ihnen Hilfe. In der Zeitung "Les Echo" wird Gilbert Sauvan, der Präsident des Generalrats des Departements Alpes de Haute-Provence, mit den Worten zitiert: "Die Maschine ist komplett zerstört."

+++ Promis und Politiker trauern um die Opfer +++

Auch Promis und Politiker sind von dem tragischen Absturz der Germanwings-Maschine schockiert. In den sozialen Netzwerken häufen sich Beileidsbekundungen. Lesen Sie hier, was Jan Josef Liefers, Steffen Seibert und Co. getwittert haben.

+++ Letzter Check der Unglücksmaschine am Montag +++

Die verunglückte Maschine ist im Jahr 1991 von Airbus an die Lufthansa ausgeliefert worden, war seitdem ununterbrochen im Einsatz. Der letzte routinemäßige Check hat erst gestern auf dem Flughafen Düsseldorf stattgefunden.

+++ Traurige Gewissheit: Es gibt keine Überlebenden +++

Die französische Gendarmerie hat unterdessen das Absturzgebiet zwischen Digne und Barcelonnette für den Beginn der Untersuchungen abgeriegelt. Die Absturzstelle liegt auf etwa 1.500 Metern Höhe, einige Kilometer von Le Vernet im Blanche-Tal entfernt, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete. Die Gendarmerie habe bestätigt, dass alle Insassen des abgestürzten Airbus tot seien.

+++ 67 Deutsche an Bord +++

Soeben teilt ein Sprecher von Germanwings mit, dass 67 Deutsche an Bord der Unglücksmaschine waren.

+++ Warum setzte die Crew keinen Notruf ab? +++

Die Besatzung hat keinen Notruf vor der Katastrophe im Südosten Frankreichs abgesetzt. Das berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die für zivile Luftfahrt zuständige Stelle DGAC. Die Mannschaft habe keinen "Mayday"-Ruf abgesetzt. Deswegen habe die Flugsicherung beschlossen, einen Notfall für das Flugzeug auszurufen. Es habe keinen Kontakt mehr zwischen Crew und Bodenkontrolle gegeben.

+++ Auch Mallorca-Urlauber an Bord +++

Nach Informationen der spanischen Zeitung "El Mundo" seien unter den deutschen Opfern auch Urlauber gewesen, die aus Mallorca kommend über Barcelona nach Düsseldorf fliegen wollten.

+++ Merkel reist zur Absturzstelle +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird nach Medienberichten am Mittwoch zur Absturzstelle in Südfrankreich reisen. Die Kanzlerin wird dabei von der NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) begleitet.

+++ Schulklasse aus NRW unter den Opfern +++

Unter Opfern des Absturzes sollen auch 16 Schüler und zwei Lehrerinnen eines Gymnasiums in Haltern sein. "Wir müssen davon ausgehen", sagte ein Stadtsprecher nach einem Gespräch mit der Polizei. Eine Bestätigung fehle aber noch. Die Kinder waren auf einem Schüleraustausch in der Nähevon Barcelona.

+++ Geruch im Cockpit: Die Zwischenfälle mit Germanwings-Maschinen +++

Der Crash von Flug 4U9525 ist der erste Totalverlust einer Maschine der Germanwings. Flugzeuge der Lufthansa-Tochter waren in den vergangenen Jahren allenfalls von kleineren Zwischenfällen betroffen.

+++ Bundespräsident Gauck bestürzt +++

Bundespräsident Joachim Gauck hat tief betroffen auf die Nachricht vom Absturz eines Airbus der deutschen Fluggesellschaft Germanwings in Südfrankreich reagiert. Während seines Staatsbesuchs in Peru sagte Gauck am Dienstag: "Mit großer Bestürzung habe ich von dem schweren Flugzeugunglück erfahren. Meine Gedanken sind bei den Familienangehörigen und Freunden der vielen Opfer." Gauck betonte nach Angaben des Präsidialamtes, er danke allen, die an verschiedensten Stellen Hilfe leisteten und den Betroffenen zur Seite stünden.

+++ Angehörige von Absturzopfern auf Flughafen in Barcelona betreut +++

Nach dem Absturz sind auf dem Flughafen von Barcelona mehrere Angehörige von Passagieren der Unglücksmaschine eingetroffen. Sie wollten nach Berichten des spanischen Fernsehens sich nähere Informationen zu der Katastrophe einholen. Die Angehörigen wurden in einen Saal geleitet, den die Flughafengesellschaft Aena für die Betreuung bereitgestellt hatte. Nach Angaben der spanischen Regierung hatten 45 Fluggäste auf der Passagierliste spanische Nachnamen.

+++ Bilder zum Absturz +++

Wir sammeln in einer großen Bilderstrecke alle verfügbaren Fotos rund um den Absturz des A320. Die Fotostrecke finden Sie hier: Airbus - Alle Bilder.

+++ Keine Hinweise auf Terror-Anschlag +++

Deutsche Behörden haben bisher keine Hinweise auf einen möglichen terroristischen Anschlag als Ursache für den Absturz des Germanwings-Flugzeugs in Südfrankreich. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen.

+++ Helikopter bringen tote Opfer ins Tal +++

Wie CNN berichtet, transportieren zahlreiche Hubschrauber die Leichen ins Tal. Ziel ist eine Schule in der Nähe der Absturzstelle.

+++ Leichen und Trümmerteile gesichtet - Kinder unter den Toten +++

Einsatzkräfte sollen die ersten Toten gesichtet haben. Außerdem wurden Wrackteile des Flugs ausgemacht. Das Terrain ist schwer zugänglich, die Rettungskräfte verschaffen sich einen Überblick per Helikopter. Unter den Opfern sollen auch zwei Kinder sein.

+++ Neue Hotline für Angehörige von Opfern des Flugzeugunglücks  +++

Germanwings hat eine neue Hotline für Angehörige von Passagieren eingerichtet. Sie ist unter der Nummer 0800 1133 5577 zu erreichen

+++ Enormer Lärm: Gastwirt berichtet +++

"Ich habe einen enormen Lärm gehört", erzählt ein Gastwirt aus Allos.

+++ Fake-Bilder und Fake-Videos vom Absturz kursieren +++

Im Internet kursieren bereits Fake-Bilder und Fake-Videos, die vermeintlich den Unglücksort und das zerstörte Flugzeug zeigen. Auf einem Bild ist eine Maschine zu sehen, die zwischen Bäumen auf einem Hang liegt. Dabei handelt es sich nicht um Flug 4U9529! Hier geht's zu einem der Fake-Bilder.

+++ Germanwings-Mitbewerber Air Berlin drückt Mitgefühl aus +++

Die Fluggesellschaft Air Berlin hat nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine ihr Mitgefühl ausgedrückt. "Unsere Gedanken sind bei den Passagieren und der Crew von Flug 4U-9525, bei ihren Familien und Freunden", hieß es in einer auf Englisch verfassten Mitteilung im Kurznachrichtendienst Twitter.

+++ Germanwings offiziell: Germanwings: 144 Passagiere und 6 Crewmitglieder an Bord +++

Germanwings hat bestätigt, dass sich 144 Passagiere und 6 Besatzungsmitglieder an Bord der in Südfrankreich abgestürzten Bord befunden haben. Zunächst war von 142 Passagieren die Rede gewesen.

+++ Unglücksstelle nur zu Fuß und mit Helikoptern zugänglich +++

Die Absturzstelle des Airbus A320 im Süden Frankreichs befindet sich in schwer zugänglichem Gebiet. Präsident François Hollande sagte in einer im Fernsehen übertragenen Erklärung, die Absturzstelle sei nur schwer zugänglich. Berichten zufolge handelt es sich um das Bergmassiv Les Trois Evêchés im Südosten Frankreichs. Die Stelle könne vermutlich nur mit Hubschraubern und zu Fuß erreicht werden, sagte ein Bergführer dem Sender BFMTV.

+++ Merkel äußert sich um 14.30 Uhr +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) äußert sich um 14.30 im Kanzleramt zum Absturz des deutschen Passagierflugzeugs über Frankreich. Das teilte das Bundespresseamt mit.

+++ Oppermann: Schlimmer Tag für Deutschland +++

"Das ist ein ganz schlimmer Tag für Deutschland", sagte SPD-Fraktionschef Thomas Opperman am Dienstag in Berlin. Er sei tief betroffen, die Gedanken seien bei den Opfern und Angehörigen. Er habe keine Erkenntnisse über mögliche Ursachen für das Unglück.

+++ Foto vom Absturzort +++

Es gibt ein erstes Foto vom Absturzort: AirLive.net hat ein Bild getwittert, das aus einem der Helikopter gemacht wurde. Hier geht's zum Foto.

+++ Am Berg zerschellt? +++

Auf 2700 Metern Höhe sei der Kontakt zu dem Flug abgebrochen. Das könnte ein Hinweis daruf sein, dass das Flugzeug in einen Berg gekracht ist. Das Wetter und vor allem die Sicht sollen allerdings unproblematisch gewesen sein.

+++ Trümmerteile verstreut +++

Die Wrackteile sind weit verteilt um die Unglücksstelle. Bild.de spricht von einer Fläche von bis zu zwei Quadratkilometern.

+++ Germanwings nimmt Farbe aus Logo +++

Auf Twitter hat die Fluggesellschaft ein Zeichen der Trauer und des Mitgefühls gesetzt und zeigt das sonst gelb-rote Firmenlogo in schwarz-weiß.

+++ Erste Wrackteile gesichtet +++

Rettunsgskräfte haben aus der Luft erste Trümmer-Teile des A320 ausgemacht. Helikopter sind im Einsatz, die Rettungskräfte sind aber noch nicht am Boden. Wie Bergführer berichten, ist das Terrain schwer zugänglich.

+++ Absturzstelle offenbar in 2000 Meter Höhe +++

Die Absturzstelle ist schwer zugänglich. Rettungshubschrauber versuchen, einen Überblick zu gewinnen.

+++ Germanwings-Website down +++

Die Website der Fluggesellschaft Germanwings ist unmittelbar nach Bekanntwerden der Katastrophe nicht erreichbar.

+++ Keine Überlebenden +++

Alle Insassen von Flug 4U9525 sind tot! "Es gibt keine Überlebenden", sagt Staatssekretär Alain Vidalie, der in Frankreich für Verkehr zuständig ist.

+++ Unglücksmaschine war 24 Jahre alt +++

Der Airbus hatte mehr als 24 Jahre auf dem Buckel. Die Website Airfleets.net beschreibt die die Maschine vom Typ A320. Demnach wurde das Flugzeug am 6. Februar 1991 an die Lufthansa ausgeliefert.

+++ Steinmeier: Gedanken bei Angehörigen +++

Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) sagte am Dienstag in Berlin, das Auswärtige Amt stehe "in engstem Kontakt" zu den französischen Behörden. Zu möglichen deutschen Todesopfern machte er zunächst keine Angaben. Er sagte: "Dazu kann ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nichts sagen." Steinmeier ergänzte: "In diesen schweren Stunden sind unsere Gedanken bei all denjenigen, die darum fürchten müssen, dass ihre Angehörigen unter den Passagieren oder Besatzungsmitgliedern sind."

+++ Krisenhotline eingerichtet +++

Unter der Rufnummer 030 -5000 3000 richtete das Auswärtige Amt eine Krisen-Telefonnummer ein.

+++ Flug 4U9529 hatte hohe Sinkgeschwindigkeit +++

Nach Infos von Flightradar24 befand sich der Airbus in einer schnellen Abwärtsbewegung. Innerhalb kurzer Zeit verlor die Maschine an Höhe: 3000 bis 4000 Fuß pro Minute. Dies sei die Standard-Sinkrate bei einem Landeanflug auf einen Flughafen.

+++ Empfangshalle in Düsseldorf: Angehörige weinen um mögliche Opfer +++

Wie der WDR berichtet, spielen sich herzzerreißende Szenen in der Empfangshalle am Flughafen Düsseldorf ab. Angehörige erfahren von dem Unglück und liegen sich weinend in den Armen! Die Angehörigen werden von Sicherheitskräften abgeschirmt und in einen separaten Bereich gebracht. WDR_Live hat ein Foto getwittert.

+++ Hollande: Möglicherweise viele deutsche Opfer bei Airbus-Absturz +++

Laut der französischen Regierung hat es wahrscheinlich viele deutsche Opfer gegeben. Es sei "möglich, dass es viele deutsche Opfer gebe", zitierte die Zeitung "Le Figaro" den Präsidenten.

+++ Aktienkurse von Lufthansa und Airbus gehen in die Knie +++

Kurz nach Bekanntwerden des Absturzes knicken die Aktienkurse von Lufthansa und Airbus ein, wie Kai3k auf Twitter berichtet.

+++ Flug startete mit Verspätung +++

Der Flug mit Nummer 4U9525 sollte eigentlich um 9.35 Uhr in Barcelona starten. Der Abflug verspätete sich aber, die Maschine hob erst um 10.01 Uhr ab. Die Ursache für die Verspätung ist noch unklar.

+++ Alle Passagiere wohl tot +++

Nach Regierungsangaben hat es bei dem Absturz vermutlich keine Überlebenden gegeben. Das sagte Präsident François Hollande am Dienstag in Paris.

+++ Schnelle Aufklärung +++

N24 hat mit Luftfahrt-Experte Peter Gatz gesprochen. "Man wird die Absturzstelle schnell finden. Auch wird eine schnelle Aufklärung der Unglücksursache hier in Europa gewährleistet sein", zitiert ihn die Website.

+++ 150 Tote befürchtet +++

Bis zu 150 Tote werden befürchtet. Germanwings will sich in Kürze zum Unglück äußern. Die Fluggesellschaft hat die Information über den Absturz selbst aus den Medien erfahren. "Beobachten Sie unsere Website", heißt es bei Twitter.

In einer ersten Reaktion äußerte sich der französische Staatspräsident Francois Hollande, es seien 148 Menschen an Bord gewesen. Vermutlich gebe es keine Überlebenden. Unter den Opfern seien viele Deutsche.

Lesen Sie hier Tweets zum Absturz:

 

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