Trauer, Bergung, Absturzort - Die Bilder

Schock und Entsetzen: Flug 4U 9525 hat den Zielflughafen Düsseldorf nicht errreicht. Mit 150 Menschen an Bord ist ein Germanwings-Airbus in den Alpen abgestürzt. Die schreckliche Einschätzung der französischen Regierung: "Es gibt keinen Überlebenden."
| dpa/AZ
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Das tragische Unglück des Airbus von Germanwings erschüttert die ganze Welt.
dpa/az 60 Das tragische Unglück des Airbus von Germanwings erschüttert die ganze Welt.
Mehrere Maschinen von Germanwings und Lufthansa werden Angehörige zum Unglücksort bringen.
dpa 60 Mehrere Maschinen von Germanwings und Lufthansa werden Angehörige zum Unglücksort bringen.
Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat persönlich mit den Angehörigen der Opfer gesprochen.
dpa 60 Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat persönlich mit den Angehörigen der Opfer gesprochen.
Mehrere hundert Hilfskräfte sind vor Ort, um weiter nach Wrackteilen des Airbus zu suchen.
dpa 60 Mehrere hundert Hilfskräfte sind vor Ort, um weiter nach Wrackteilen des Airbus zu suchen.
Angela Merkel, Francois Hollande, und Mariano Rajoy sind zum Unglücksort gereist, um sich ein Bild von der Situation zu machen. Sie werden von der Gendarmerie abgeschirmt.
dpa 60 Angela Merkel, Francois Hollande, und Mariano Rajoy sind zum Unglücksort gereist, um sich ein Bild von der Situation zu machen. Sie werden von der Gendarmerie abgeschirmt.
Angela Merkel, Francois Hollande, und Mariano Rajoy sind zum Unglücksort gereist, um sich ein Bild von der Situation zu machen. Sie werden von der Gendarmerie abgeschirmt.
dpa 60 Angela Merkel, Francois Hollande, und Mariano Rajoy sind zum Unglücksort gereist, um sich ein Bild von der Situation zu machen. Sie werden von der Gendarmerie abgeschirmt.
Mehrere hundert Hilfskräfte sind vor Ort, um weiter nach Wrackteilen des Airbus zu suchen.
dpa 60 Mehrere hundert Hilfskräfte sind vor Ort, um weiter nach Wrackteilen des Airbus zu suchen.
Angela Merkel, Francois Hollande, und Mariano Rajoy sind zum Unglücksort gereist, um sich ein Bild von der Situation zu machen. Sie werden von der Gendarmerie abgeschirmt.
dpa 60 Angela Merkel, Francois Hollande, und Mariano Rajoy sind zum Unglücksort gereist, um sich ein Bild von der Situation zu machen. Sie werden von der Gendarmerie abgeschirmt.
Am Flughafen in Düsseldorf schreiben Menschen Kondolenzbotschaften für die Absturzopfer an eine Tafel
dpa 60 Am Flughafen in Düsseldorf schreiben Menschen Kondolenzbotschaften für die Absturzopfer an eine Tafel
Am Flughafen in Düsseldorf schreiben Menschen Kondolenzbotschaften für die Absturzopfer an eine Tafel
dpa 60 Am Flughafen in Düsseldorf schreiben Menschen Kondolenzbotschaften für die Absturzopfer an eine Tafel
Die Absturzstelle der Germanwings-Maschine
dpa 60 Die Absturzstelle der Germanwings-Maschine
Nach dem Aufprall ist die Gemanwings-Maschine in kleinste Trümmer zerbrochen.
dpa 60 Nach dem Aufprall ist die Gemanwings-Maschine in kleinste Trümmer zerbrochen.
Rettungskräfte organisieren die Bergung der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen
dpa 60 Rettungskräfte organisieren die Bergung der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen
Rettungskräfte organisieren die Bergung der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen
dpa 60 Rettungskräfte organisieren die Bergung der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen
Schüler trauern am Joseph-König-Gymnasium in Haltern um ihre verunglückten Mitschüler
dpa 60 Schüler trauern am Joseph-König-Gymnasium in Haltern um ihre verunglückten Mitschüler
Schüler trauern am Joseph-König-Gymnasium in Haltern um ihre verunglückten Mitschüler
dpa 60 Schüler trauern am Joseph-König-Gymnasium in Haltern um ihre verunglückten Mitschüler
Rettungskräfte versuchen, die Trümmerteile und Leichen der verunglückten Germanwings-Maschine zu bergen
dpa 60 Rettungskräfte versuchen, die Trümmerteile und Leichen der verunglückten Germanwings-Maschine zu bergen
Die Schüler des Joseph-König-gymnasiums trauern um ihre verunglückten Mitschüler
dpa 60 Die Schüler des Joseph-König-gymnasiums trauern um ihre verunglückten Mitschüler
Die Schüler des Joseph-König-gymnasiums trauern um ihre verunglückten Mitschüler
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Die Schüler des Joseph-König-gymnasiums trauern um ihre verunglückten Mitschüler
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Die Absturzstelle der Germanwings-Maschine
dpa 60 Die Absturzstelle der Germanwings-Maschine
Rettungskräfte versuchen, die Trümmerteile und Leichen der verunglückten Germanwings-Maschine zu bergen
dpa 60 Rettungskräfte versuchen, die Trümmerteile und Leichen der verunglückten Germanwings-Maschine zu bergen
Das Militär rückte am Nachmittag mit Hubschraubern an und unterstützte die Rettungskräfte.
dpa 60 Das Militär rückte am Nachmittag mit Hubschraubern an und unterstützte die Rettungskräfte.
Schüler liegen sich am Gymnasium in Haltern in den Armen: 16 Schüler aus einem Spanischkurs waren beim Todesflug an Bord.
dpa 60 Schüler liegen sich am Gymnasium in Haltern in den Armen: 16 Schüler aus einem Spanischkurs waren beim Todesflug an Bord.
Kerzen säumen die Stufen des Joseph-König-Gymnasiums.
dpa 60 Kerzen säumen die Stufen des Joseph-König-Gymnasiums.
Das Absturzgebiet. Auf einer Fläche von zwei Quadratkilometern sollen die Trümmerteile verteilt sein.
dpa 60 Das Absturzgebiet. Auf einer Fläche von zwei Quadratkilometern sollen die Trümmerteile verteilt sein.
Erste Bilder von der Absturzstelle aufgenommen aus einem Rettungshelikopter. Das Gelände ist extrem unwegsam. Rettungstemas suchen mit Hunden und Quads nach den Opfern.
dpa 60 Erste Bilder von der Absturzstelle aufgenommen aus einem Rettungshelikopter. Das Gelände ist extrem unwegsam. Rettungstemas suchen mit Hunden und Quads nach den Opfern.
Erste Bilder von der Absturzstelle aufgenommen aus einem Rettungshelikopter. Das Gelände ist extrem unwegsam. Rettungstemas suchen mit Hunden und Quads nach den Opfern.
dpa 60 Erste Bilder von der Absturzstelle aufgenommen aus einem Rettungshelikopter. Das Gelände ist extrem unwegsam. Rettungstemas suchen mit Hunden und Quads nach den Opfern.
Erste Bilder von der Absturzstelle aufgenommen aus einem Rettungshelikopter. Das Gelände ist extrem unwegsam. Rettungstemas suchen mit Hunden und Quads nach den Opfern.
dpa 60 Erste Bilder von der Absturzstelle aufgenommen aus einem Rettungshelikopter. Das Gelände ist extrem unwegsam. Rettungstemas suchen mit Hunden und Quads nach den Opfern.
Unfassbare Trauer: Freunde und Schulkameraden vor dem Joseph-König-Gymnasium. 15 Schüler waren beim A320-Flug ums Leben gekommen.
dpa 60 Unfassbare Trauer: Freunde und Schulkameraden vor dem Joseph-König-Gymnasium. 15 Schüler waren beim A320-Flug ums Leben gekommen.
Unfassbare Trauer: Freunde und Schulkameraden vor dem Joseph-König-Gymnasium. 15 Schüler waren beim A320-Flug ums Leben gekommen.
dpa 60 Unfassbare Trauer: Freunde und Schulkameraden vor dem Joseph-König-Gymnasium. 15 Schüler waren beim A320-Flug ums Leben gekommen.
Unfassbare Trauer: Freunde und Schulkameraden vor dem Joseph-König-Gymnasium. 15 Schüler waren beim A320-Flug ums Leben gekommen.
dpa 60 Unfassbare Trauer: Freunde und Schulkameraden vor dem Joseph-König-Gymnasium. 15 Schüler waren beim A320-Flug ums Leben gekommen.
Unfassbare Trauer: Freunde und Schulkameraden vor dem Joseph-König-Gymnasium. 15 Schüler waren beim A320-Flug ums Leben gekommen.
dpa 60 Unfassbare Trauer: Freunde und Schulkameraden vor dem Joseph-König-Gymnasium. 15 Schüler waren beim A320-Flug ums Leben gekommen.
Bilder vom Joseph-König-Gymnasium: 16 Schüler und zwei Lehrer sind unter den Opfern der A320-Maschine der Germanwings. Ein ganzer Spanischkurs kam ums Leben.
dpa 60 Bilder vom Joseph-König-Gymnasium: 16 Schüler und zwei Lehrer sind unter den Opfern der A320-Maschine der Germanwings. Ein ganzer Spanischkurs kam ums Leben.
Bilder vom Joseph-König-Gymnasium: 16 Schüler und zwei Lehrer sind unter den Opfern der A320-Maschine der Germanwings. Ein ganzer Spanischkurs kam ums Leben.
dpa 60 Bilder vom Joseph-König-Gymnasium: 16 Schüler und zwei Lehrer sind unter den Opfern der A320-Maschine der Germanwings. Ein ganzer Spanischkurs kam ums Leben.
Bilder vom Joseph-König-Gymnasium: 16 Schüler und zwei Lehrer sind unter den Opfern der A320-Maschine der Germanwings. Ein ganzer Spanischkurs kam ums Leben.
dpa 60 Bilder vom Joseph-König-Gymnasium: 16 Schüler und zwei Lehrer sind unter den Opfern der A320-Maschine der Germanwings. Ein ganzer Spanischkurs kam ums Leben.
In der Nähe der französischen Gemeinde Barcelonette im Nordosten des Département Alpes-de-Haute-Provence stürzte der Airbus ab.
Twice25 & Rinina25/ Nostra Immagine/Flickr/dpa 60 In der Nähe der französischen Gemeinde Barcelonette im Nordosten des Département Alpes-de-Haute-Provence stürzte der Airbus ab.
Polizisten stehen am Flughafen Düsseldorf im Terminal und warten auf Angehörige der Passagiere.
dpa 60 Polizisten stehen am Flughafen Düsseldorf im Terminal und warten auf Angehörige der Passagiere.
Die ersten Angehörigen werden von Kriseninterventionsteams in Empfang genommen. Sie werden in einen abgeriegelten Bereich gebracht und dort betreut.
dpa 60 Die ersten Angehörigen werden von Kriseninterventionsteams in Empfang genommen. Sie werden in einen abgeriegelten Bereich gebracht und dort betreut.
Die ersten Angehörigen werden von Kriseninterventionsteams in Empfang genommen. Sie werden in einen abgeriegelten Bereich gebracht und dort betreut.
dpa 60 Die ersten Angehörigen werden von Kriseninterventionsteams in Empfang genommen. Sie werden in einen abgeriegelten Bereich gebracht und dort betreut.
Ein Polizist geleitet eine Angehörige vorbei an den Pressevertretern.
dpa 60 Ein Polizist geleitet eine Angehörige vorbei an den Pressevertretern.
Viele Angehörige erfuhren erst am Flughafen von dem Unglück.
dpa 60 Viele Angehörige erfuhren erst am Flughafen von dem Unglück.
Übertragungswagen stauen sich vor dem Flughafen Düsseldorf. Das Medienaufkommen ist enorm.
dpa 60 Übertragungswagen stauen sich vor dem Flughafen Düsseldorf. Das Medienaufkommen ist enorm.
Übertragungswagen stauen sich vor dem Flughafen Düsseldorf. Das Medienaufkommen ist enorm.
dpa 60 Übertragungswagen stauen sich vor dem Flughafen Düsseldorf. Das Medienaufkommen ist enorm.
Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte sich tief erschüttert. Sie sagte alle Termine ab und wird am Mittwoch zum Absturzort reisen.
dpa 60 Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte sich tief erschüttert. Sie sagte alle Termine ab und wird am Mittwoch zum Absturzort reisen.
Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa AG, spricht im Foyer des Lufthansa Aviation Center am Düsseldorfer Flughafen. "Wir sind in Gedanken bei denen, die heute Menschen, die sie lieben, verloren haben". Spohr will noch am Dienstag mit Mitgliedern der Bundesregierung nach Frankreich reisen.
dpa 60 Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa AG, spricht im Foyer des Lufthansa Aviation Center am Düsseldorfer Flughafen. "Wir sind in Gedanken bei denen, die heute Menschen, die sie lieben, verloren haben". Spohr will noch am Dienstag mit Mitgliedern der Bundesregierung nach Frankreich reisen.
Germanwings-Chef Thomas Winkelmann äußerte sich bei einer Pressekonferenz in Köln. Auch er konnte noch keine Angaben zur Absturz-Ursache machen.
dpa 60 Germanwings-Chef Thomas Winkelmann äußerte sich bei einer Pressekonferenz in Köln. Auch er konnte noch keine Angaben zur Absturz-Ursache machen.
Thomas Kötter, Leiter der Unternehmenskommunikation vom Flughafen Düsseldorf (l) und Florian Gränzdörffer, Lufthansa Pressesprecher für NRW geben am Mittag eine Pressekonferenz über den derzeitigen Erkenntnisstand.
dpa 60 Thomas Kötter, Leiter der Unternehmenskommunikation vom Flughafen Düsseldorf (l) und Florian Gränzdörffer, Lufthansa Pressesprecher für NRW geben am Mittag eine Pressekonferenz über den derzeitigen Erkenntnisstand.
Auch in Barcelona wo die Maschine startete, treffen schockierte Angehörige der Passagiere ein.
dpa 60 Auch in Barcelona wo die Maschine startete, treffen schockierte Angehörige der Passagiere ein.
Auch in Barcelona wo die Maschine startete, treffen schockierte Angehörige der Passagiere ein.
dpa 60 Auch in Barcelona wo die Maschine startete, treffen schockierte Angehörige der Passagiere ein.
Auch in Barcelona wo die Maschine startete, treffen schockierte Angehörige der Passagiere ein.
dpa 60 Auch in Barcelona wo die Maschine startete, treffen schockierte Angehörige der Passagiere ein.
Frankreichs Präsident Francois Hollande sprach bei einer Pressekonferenz in Paris über das tragische Unglück. Hollande schloss früh aus, dass es bei dem Unglück Überlebende geben könnte.
dpa 60 Frankreichs Präsident Francois Hollande sprach bei einer Pressekonferenz in Paris über das tragische Unglück. Hollande schloss früh aus, dass es bei dem Unglück Überlebende geben könnte.
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier äußerte sich im Auswärtigen Amt in Berlin. "In diesen schweren Stunden sind unsere Gedanken bei all denjenigen, die darum fürchten müssen, dass ihre Angehörigen unter den Passagieren oder Besatzungsmitgliedern sind." Er reist noch am Dienstag zum Absturzort.
dpa 60 Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier äußerte sich im Auswärtigen Amt in Berlin. "In diesen schweren Stunden sind unsere Gedanken bei all denjenigen, die darum fürchten müssen, dass ihre Angehörigen unter den Passagieren oder Besatzungsmitgliedern sind." Er reist noch am Dienstag zum Absturzort.
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CDU) und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) im Flugzeug nach Frankreich. Die beiden Politiker reisten noch am Dienstagnachmittag zur Absturzstelle.
dpa 60 Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CDU) und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) im Flugzeug nach Frankreich. Die beiden Politiker reisten noch am Dienstagnachmittag zur Absturzstelle.
Weitere Bilder vom Absturz der Germanwings Maschine.
60 Weitere Bilder vom Absturz der Germanwings Maschine.
Weitere Bilder vom Absturz der Germanwings Maschine.
dpa 60 Weitere Bilder vom Absturz der Germanwings Maschine.
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dpa 60 Weitere Bilder vom Absturz der Germanwings Maschine.
Weitere Bilder vom Flughafen El Prat in Barcelona
dpa 60 Weitere Bilder vom Flughafen El Prat in Barcelona
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Paris/Düsseldorf - Bei einem der schwersten Abstürze in der deutschen Luftfahrtgeschichte sind in Südfrankreich wahrscheinlich alle 150 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Darunter waren ersten Angaben zufolge auch 67 Deutsche. Eine Maschine vom Typ Airbus A320 der Lufthansa-Tochter Germanwings auf dem Weg nach Düsseldorf stürzte am Dienstagvormittag nahe des Ortes Digne in den französischen Alpen in schwer zugänglichem Gebiet ab. Bilder zeigen unzählige Trümmerteile in einer kargen Felslandschaft. "Es gibt keinen Überlebenden", zitierte die Zeitung "Le Figaro" den französischen Verkehrsstaatssekretär Alain Vidalies. Die Ursache des Absturzes ist völlig offen..

Lesen Sie hier den Liveticker zum Absturz von Flug 4U9525

An Bord waren laut Germanwings insgesamt 144 Passagiere und 6 Besatzungsmitglieder. Germanwings-Chef Thomas Winkelmann sprach von 67 deutschen Staatsbürger an Bord. Die Bundesregierung dagegen hatte zunächst keine genauen Erkenntnisse über die Zahl der deutschen Todesopfer. Im Auswärtigen Amt hieß es am Nachmittag, die Identifizierung der Opfer in dem schwer zugänglichen Gebiet werde vermutlich längere Zeit dauern.

Zu den Opfern zählen auch 16 Schüler und 2 Lehrer eines Gymnasiums im westfälischen Haltern. Sie waren auf dem Rückweg von einem Austausch in der Nähe von Barcelona, wie NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann sagte. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck äußerten sich tief erschüttert.

Bei dem Absturz rund 100 Kilometer nordwestlich von Nizza wurde die Maschine völlig zerstört. "Ich habe keinen Zweifel, dass das Flugzeug gegen die Felswand geprallt ist", zitierte die Zeitung "La Provence" einen Augenzeugen, der Trümmer von einem Gebirgspass aus gesehen habe. Die Wucht des Aufpralls mache wenig Hoffnung auf Überlebende, sagte Innenministers Bernard Cazeneuve.

"Entsetzliche Bilder in dieser Berglandschaft. Es bleibt nichts außer Trümmern und Körpern", twitterte Christophe Castaner, Abgeordneter der Region Alpes-de-Haute-Provence, der die Unfallstelle überflogen hatte.

Am späten Nachmittag waren über Hunderte Einsatzkräfte und rund ein Dutzend Hubschrauber und Militärflugzeuge an der Unglücksstelle nahe des kleinen Ortes Prads-Haute-Bléone im Einsatz, wie "Le Monde" berichtete. Eine Sporthalle des Bergortes Seyne-les-Alpes wurde nach einem TV-Bericht für die Aufbahrung von Opfern eingerichtet.

Deutschen Sicherheitsbehörden zufolge gibt es keinen Hinweis auf einen terroristischen Anschlag. Auch das Weiße Haus geht von einem Unfall aus: "Es gibt derzeit keine Anzeichen für einen Zusammenhang mit Terrorismus", sagte eine Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrats der Deutschen Presse-Agentur in Washington.

Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich tief betroffen: "Der Absturz der deutschen Maschine mit über 140 Menschen an Bord ist ein Schock, der uns in Deutschland - und der Franzosen und Spanier - in tiefe Trauer stürzt", sagte die Bundeskanzlerin. Sie betonte, es gebe noch nicht viele Informationen über die Ursache des Absturzes: "Jetzt ist die Stunde, in der wir alle große Trauer empfinden." Das Ausmaß des Leides sei unermesslich.

Merkel wollte am Mittwoch zur Absturzstelle reisen. Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Verkehrsminister Alexander Dobrindt kamen am späten Dienstagnachmittag in Marseille an und sollten von dort zur Absturzstelle weiterreisen.

Bundespräsident Joachim Gauck sagte angesichts der Katastrophe seine Südamerikareise ab: "Ich bin weit weg von Ihnen kilometermäßig und ganz nah bei Ihnen mit meinen Gefühlen und meiner Trauer", sagte er. Die Bundesregierung und das Luftfahrtbundesamt richteten Krisenstäbe ein.

Am Flughafen Düsseldorf löste die Nachricht vom Absturz Schock, Entsetzen und Trauer aus. An der VIP-Lounge, die der Flughafen für Angehörige und Seelsorger zur Verfügung stellte, kamen Angehörige mit völlig verweinten Augen an. Von einem "rabenschwarzen Tag für den Flugverkehr" sprach Airport-Sprecher Thomas Kötter.

Vor dem Unglück war die Maschine nach Angaben von Germanwings in einem achtminütigen Sinkflug. Der Leiter des Flugbetriebs bei Germanwings, Stefan-Kenan Scheib, sagte, es habe dazu keine Kommunikation gegeben. # Die Besatzung der abgestürzten Maschine setzte nach Behördenangaben keinen Notruf ab. Das berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die für zivile Luftfahrt zuständige Stelle DGAC. Deswegen habe die Flugsicherung beschlossen, einen Notfall für das Flugzeug auszurufen. Es habe keinen Kontakt mehr zwischen Crew und Bodenkontrolle gegeben. In ersten Berichten war von einem Notsignal die Rede gewesen.

Die Ursache für den Absturz dürfte erst in einigen Wochen geklärt sein, wie Luftfahrt-Analyst Thomas Saquer von der Unternehmensberatung Frost & Sullivan sagte. Die Maschine scheine schnell an Höhe verloren zu haben, sagte Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt dem Sender N-TV. Die Auswertung von Radardaten zeige, dass es "vielleicht" ein technisches Problem gegeben habe. "Was das aber im Einzelnen ist, da gibt es überhaupt keinen Hinweis." Meteorologen zufolge herrschte in der Region zum Absturzzeitpunkt gutes Wetter.

Lufthansa-Chef Carsten Spohr sagte: "Wir sind in Gedanken bei denen, die heute Menschen, die sie lieben, verloren haben." Laut der Datenbank der privaten Flight Safety Foundation hatte Lufthansa neun Flugzeugunfälle mit zusammen 157 Todesopfern zu beklagen - bis zum Dienstag.

Germanwings betonte, das abgestürzte Flugzeug sei mit aktuellster Computertechnik ausgestattet gewesen. Ein Technik-Problem, wie es kürzlich bei einer Lufthansa-Maschine aus derselben Airbus-Familie bekanntgeworden war, sei daher bei dem Unglücksflieger nicht zu erwarten, sagte der Leiter des Flugbetriebs, Stefan-Kenan Scheib.

In Haltern wurde das Joseph-König-Gymnasium, wo 18 der Unglücksopfer zur Schule gingen und arbeiteten, am Mittag geschlossen. In der Schule wurde ein Krisenstab gebildet, Polizei und Feuerwehr fuhren vor. Notfallseelsorger waren im Einsatz, Schüler legten Blumen nieder.

Bis zu diesem Dienstag habe es einen einwöchigen Gegenbesuch von Schülern der 10. Klasse in der Nähe von Barcelona gegeben, erklärte die Schule im Internet. "Das ist eine Austauschreise eines Spanischkurses, die jetzt auf dem Rückflug waren, nachdem sie wahrscheinlich eine schöne Zeit in Spanien hatten", sagte Schulministerin Löhrmann. "Das ist ganz tragisch, das ist ganz traurig, und das macht fassungslos."

Unter den Opfern sind nach Angaben der Madrider Regierung auch viele Spanier. Auf der Passagierliste des Flugzeugs stünden 45 Reisende mit spanischen Nachnamen. Das spanische Königspaar felipe VI. und Letizia sagte seinen gerade begonnenen Staatsbesuch in Frankreich ab.

Französische Kommentatoren sprachen vom schwersten Flugunglück in Frankreich seit dem Concorde-Absturz am 25. Juli 2000. Auf dem Air-France-Flug 4590 war das Überschallflugzeug damals kurz nach dem Start vom Flughafen Paris-Charles de Gaulle abgestürzt, wobei alle 109 Insassen sowie vier Menschen am Boden ums Leben kamen. # Der Airbus A320 ist das erfolgreichste Airbus-Modell. Von dem Mittelstrecken-Jet sind weltweit fast 3700 Maschinen im Einsatz. Die jetzt abgestürzte Airbus-Maschine war mehr als 24 Jahre alt.

Absturzort, Situation an den Flughäfen, Pressekonferenzen: Alle Bilder zum Flugzeugabsturz in den französischen Alpen sehen Sie oben.

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