Stiftung München Neue Webseite für Engagierte in der Stadt

So sieht das neue Portal der Stiftung München aus. Foto: ho

Das neue Portal der Stiftung München will Aufmerksamkeit für soziale Projekte erzeugen.

 

München - Tu Gutes und rede darüber. Aber nicht um des eigenen Rufes willen, sondern, um andere zu motivieren. So könnte man den Ansatz des neuen Web-Portals der Münchner Stiftung umschreiben. Die Stiftung unterstützt seit 2013 Projekte für Jugendliche und Senioren in der Stadt. Auf einer am Dienstag vorgestellten Internetseite werden diese nun im einzelnen präsentiert. Die Idee: sie in der Stadt bekannter zu machen.

Es sind etwas sperrige Worte, die sich die Stiftung München als Überschrift für ihr Wirken ausgesucht hat: „Der soziale Inkubator der Stadt“ will sie sein. Der Begriff kommt aus der Wirtschaft. „Business incubator“ heißt das dort und meint: Große Unternehmen fördern kleine Start-ups. So will auch die Stiftung tätig sein, eben im sozialen Bereich.

„Wir wollen junge und kreative Projekte fördern“, erklärt Stiftungs-Vorsitzender Anselm Bilgri. Die Stiftung versammelt illustre Personen aus der Stadtgesellschaft. OB Dieter Reiter (SPD) ist ebenso dabei, wie der ehemalige Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP). Aber auch ein Mensch mit in der jüngsten Zeit holprigeren Biografie sitzt im Stiftungsrat: der wegen Steuerhinterziehung verurteilte Uli Hoeneß.

Bei der Vorstellung der neuen Webseite ist dieser freilich nicht dabei. Heubisch dafür schon. Die Seite solle auch vernetzen, sagt er. Interessierte Bürger untereinander, aber auch Unternehmen mit Projekten: „Natürlich brauchen wir Geld, aber was ich deutlich sehe, ist auch, dass man Kontakte vermitteln muss.“

Zwölf Projekte werden derzeit auf dem Portal vorgestellt, mit Fotos, Interviews, Texten, teilweise sogar Videos. Das ist nur ein kleiner Ausschnitt der Stiftungsarbeit und auch erst der Anfang. Bei den Artikeln geht es sowohl darum, was das Projekt bietet, als auch, wie man, wenn man möchte, helfen kann, und an wen man sich am besten wenden sollte.

Ihnen sei daran gelegen, in der Stadt Aufmerksamkeit für gesellschaftliches Engagement zu erzeugen, sagt Bilgri: „Dieses Portal ist erst der erste Schritt dazu, andere werden folgen.“

 

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