Seit 2019 geschlossen Club, Gastro, Kino: Diese fünf Läden werden München fehlen

Das Gabriel Filmtheater ist nur eine von mehreren Institutionen, die 2019 schließen mussten. Foto: Petra Schramek

Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende zu – und mit dem Jahr gehen auch fünf bekannte und beliebte Läden in München. Wir blicken zurück.

 

München - Das erste Jahr des dritten Jahrzehnts in diesem Jahrtausend werden einige Restaurants, Clubs oder andere Lokalitäten in München nicht mehr erleben.

So unterschiedlich die Locations sind, sie waren doch alle auf ihre Art besonders. Wir blicken zurück auf fünf besondere Läden, die 2019 in München schließen (mussten).

Gabriel Filmtheater

Eine wirkliche Film-Institution hat 2019 zum letzten Mal die Leinwand gehoben: Das Gabriel Filmtheater in der Dachauer Straße. Zahlreiche (prominente) Unterstützer hatten sich für den Erhalt des Kinos eingesetzt, auch eine Stadtratspetition gab es. Doch es half alles nichts: Münchens bisher ältestes Kino ist Geschichte.

Cosmogrill

Er war die Anlaufstelle für hungrige Nachtschwärmer, die Lust auf Burger hatten: Der Cosmogrill. Doch auch das Geschäft in der noblen Maximilianstraße gibt es 2020 nicht mehr. Lediglich die Cosmogrill-Schilder erinnern noch an das, was hier mal war. Angeblich gab es Probleme mit der Miete.

Bob Beaman

Und auch ein zweiter Club sagt leise Servus: Das Bob Beaman. Nachdem der Vermieter Eigenbedarf angekündigt, haben sich die Betreiber entschieden, den Laden zu schließen. Für einen größeren Abschied sei keine Zeit geblieben - "thanks for the good times", bedankt sich der Club auf Facebook bei seinen Mitarbeitern, Freunden und Gästen. Was anstelle in die Räume in der Maxvorstadt kommt, ist noch nicht klar.

Bavarese

Gar nicht leise hat ein Lokal "Ciao" gesagt, das bei vielen Münchner absoluten Kult-Status hatte: Das Bavarese im Dreimühlenviertel. Mit einer großen Sause verabschiedete man sich von den Gästen. Doch auch für diese Gastro-Institution bedeutete das Jahr 2019 das Aus. Nach knapp 15 Jahren war Ende September Schluss.

Durchaus schade, denn mit diversen Bolognese-Meisterschaften über Maibaumfeste bis zu den legendären Straßenfesten: das Bavarese zeigte jahrelang, dass München eben doch die nördlichste Stadt Italiens sein kann.

Café Arzmiller

Ebenfalls eine Institution in München: das Café Arzmiller im Theatinerhof. 1948 wurde es gegründet, am 31. Dezember ist vorerst Schluss. Der Grund: Der Freistaat Bayern lässt den Theatinerhof generalsanieren, das Arzmiller muss raus!

Da die Pläne des Freistaats freilich lange bekannt sind, hat Arzmiller in der Grünwalder Straße in Harlaching ein zweites Café eröffnet. In der Innenstadt werden ab dem neuen Jahr die Arzmiller-Leckereien im Kaffeehaus Michael Dillinger in der Herzogspitalstraße 9 verkauft werden. Doch mit dem Arzmiller verschwindet erst mal ein weiteres, traditionelles Kaffeehaus in der Altstadt.

 

8 Kommentare

Kommentieren

  1. Ihre Daten können Sie in Ihrem Benutzerkonto ändern. Dieses finden Sie oben rechts .

loading